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Was
bedeuten die eigenartigen
Erdbeben
an der kalifornischen Westküste?
Cerberus schrieb mir
kürzlich folgendes Mail:
Lieber Thyl
Wie ich dir
schon sagte, sind meistens bei Konstellationen
zwischen den beiden Planeten NEPTUN &
URANUS Erdbeben geschehen. Aber nicht immer nur bei
schlechten Aspekten wie Quadrat und Opposition (= die 2
negativsten Aspekte überhaupt) sondern auch
manchmal bei positiven Aspekten wie Sextile und sogar
bei ganz kleinen Aspekten wie Halbsextile.
2009:
Es herrscht ein
positiver Aspekt, ein Halbsextil,
zwischen diesen beiden Planeten von
ca.
Anfang Mai bis Ende November,
eine sehr lange
Zeit !!!!! Dieser Aspekt
bedeutet auch unter
Anderem, dass das Mitleid Überhand
nimmt und gegenüber der Autorität siegt. Also ein Meinungsumschwung
zum Beispiel in einer bestimmten
Angelegenheit.
2013:
In diesem Jahr
gibt es keinen Aspekt zwischen diesen beiden Planeten, jedoch
im Mai dieses Jahres ein Quadrat zwischen Uranus
(= etwas Plötzliches aus
heiterem Himmel, Uranus ist auch
Technik, Atomkraftwerke, Flugzeuge, Computer
etc) und Pluto (= Masse, Zerstörung, das Unbewusste,
etc.) Also ein gefährlicher
Aspekt, aber nicht auf Erdbeben-Ebene
meiner Meinung nach.
Liebe Grüsse
"Cerberus"
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Mit
ausgefeilten Methoden können Seismologen Erdbeben besser vorhersagen
Quelle:
18.08.2005 Nr.34
Wissenschaftsmagazine
boten in den vergangenen Wochen grausige Lektüre: In den Journalen
wurde mehrfach der Tod Tausender Menschen angekündigt. Am 9. Juni
warnte der Seismologe Kerry Sieh vom California Institute of
Technology in Nature vor weiteren Tsunamis in Südasien.
Zwei Wochen später sagten Forscher um Rolando Armijo vom
Tektonischen Labor in Paris in Geochemistry, Geophysics,
Geosystem ein schweres Erdbeben nahe der Millionenmetropole
Istanbul voraus. In
Science berichtete das Team des Geophysikers Hiroshi Sato am
15. Juli von einer gefährlichen Erdspalte, die Tokyo in nur
wenigen Kilometern Tiefe unterquert. Die Verwerfung könne
jederzeit beben und Teile der Megastadt zerstören.
Japan gilt als eine der
gefährdetsten Regionen der Erde, jedes fünfte starke Beben
ereignet sich dort. Wie ernst die Warnungen der Seismologen zu
nehmen sind, zeigte sich in dieser Woche erneut: Am Dienstag-vormittag
erschütterte ein Beben mit der Stärke 7,2 den Nordosten des
Inselstaats: 27 Menschen wurden verletzt, 17'000
Haushalte waren zeitweilig ohne Strom. Noch im 350 Kilometer
entfernten Tokyo wankten die Hochhäuser.
Auch in Kalifornien
leben die Menschen in steter Gefahr: Erst am 13. Mai hatte Ray
Weldon von der Univer-sität Oregon ein
vernichtendes Erdbeben in Los Angeles prognostiziert. Dort, an der
University of California, arbeitet einer von Weldons Kollegen, der
gebürtige Russe Wladimir Keilis-Borok. Und der wird sogar kon-kret:
Noch im August werde sich in seiner Heimatstadt ein Starkbeben
ereignen, kündigt Keilis-Boroks auf einer Internet-Seite des
kalifornischen Katastrophenschutzes an.
Zwar verstossen die
Geowissenschaftler mit ihren Kassandrarufen gegen das Gesetz:
Öffentliche
Erdbebenvorhersagen können in den USA mit bis zu drei Monaten Haft
bestraft werden.
Die Strafnorm gilt
Scharlatanen, die regelmässig ominöse Erdbebenwarnungen
herausgeben. Sie können angeblich drohende Beben aus dem Stand von
Himmelskörpern ablesen, sie vorher hören oder haben andere
»Beweise«. Nun aber werden auch die seriösen Wissenschaftler zu
Propheten. Forscher wie Keilis-Borok preschen mit konkreten
Warnungen vor. Geowissenschaftler aus Europa, Japan und den
USA haben Verfahren entwickelt, die jetzt im Realitätstest
bestehen müssen. Ein aufregender Wettbewerb um die verlässlichste
Prognose ist entbrannt, sie würde ihren Entdeckern einen Platz in
den Geschichtsbüchern sichern.In
Kalifornien gibt es seit Mai sogar täglich eine offizielle
Erdbebenprognose – wie beim Wetterbe-richt
wird der nächste Tag vorhergesagt. Dabei wird ein statistisches
Verfahren benutzt, das Stefan Wiemer von der ETH Zürich kürzlich
in Nature präsentierte. Es gilt der Vorhersage von
Nachbeben, die stärker sein können als ein Hauptbeben. Nachbeben,
die einem Starkbeben oft jahrelang folgen, ereignen sich nicht zu-fällig,
sondern mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit an bestimmten Orten
und werden dabei kontinuierlich gemessen. Bislang lassen sich die
Kalifornier in ihrer Tagesplanung durch die neue Dienstleistung
freilich nicht beeinflussen. Zu gering sind die angegebenen
Wahrscheinlichkeiten, selten sind sie höher als 1:1000. Kein Grund
also, die Stadt zu verlassen.
Doch der Tag wird
kommen, an dem die Kalifornier wünschen werden, überall zu sein,
nur nicht zu Hause: In San Francisco und Los Angeles lässt ein
grosses Beben schon zu lange auf sich warten – »The Big One« ist
längst überfällig. Ein Bericht der US-Regierung sagt Los Angeles
bei dem Ereignis 15'000 Tote, 50'000
Schwerverletzte und einen Schaden von 200 Milliarden Dollar
voraus. Die Erdbebenprognose soll die Leute ermuntern,
Vorkehrungen für den Ernstfall zu treffen. Denn das
Unausweichliche scheint die Kalifornier kaum zu beunruhigen.
Appelle der Behörden, Medikamente, Kleidung, Batterien und
Konserven für den Ernstfall bereitzuhalten, verhallen oft
ungehört. Viele verdrängen, dass der Boden der Siedlungsräume im
Küstengebirge so stabil ist wie ein Pudding.
Wenn Wladimir
Keilis-Borok mit seiner Warnung Recht hat, sollten die Einwohner von
Los Angeles sofort ihre Sachen packen. Im Dezember sagte er der
Stadt bis einschliesslich August ein Starkbeben mindestens der
Stärke 6,4 voraus. »The Big One« hätte wenigstens die Stärke 7,5.
Die Prognose von Keilis-Borok be-ruht auf der
Verteilung von Mikrobeben, die eine grosse Spannungsentladung
ankündigen können. Ereignen sich in kurzer Zeit mehrere Beben einer
bestimmten Stärke entlang desselben Bruches in der Erdkruste, ist
das ein Alarmzeichen. Zwei schwere Beben hat der 83-jährige
Keilis-Borok erfolgreich vorhergesagt: eines in Zentralkalifornien
im Dezember 2003 und eines in Nordjapan im September 2003. Eine
weitere Katastro-phenprognose für
Südkalifornien letztes Jahr erwies sich allerdings als Fehlalarm.
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Phantomschmerzen als Früherkennung von
Erdbeben
(Leseprobe aus
Nexus, Aug.-Sept. 2006)
Besonders sensible Menschen können rätselhafte Signale aus der Erde
spüren, die Erdbeben und Vulkanausbrüchen vorausgehen. Diese
körperlichen Symptome können als frühzeitiges Warn-signal dienen.
Körperliche Symptome und
frühzeitige Warnungen
In den
vergangenen fünf Jahren hat Suzanne Smart zwei Computertomographien,
zwei EEGs, ein Audiogramm und eine ganze Reihe weiterer
medizinischer Untersuchungen von Spezialisten über sich ergehen
lassen, um herauszufinden, warum sie manchmal von rätselhaften
Migräneanfällen, schrillen Ohrgeräuschen und heftigen Ohrenschmerzen
heimgesucht wird. Nach jedem grossen Erdbeben verschwanden die
Symptome wieder.
„Jahrelang glaubte meine Familie, ich litte unter Phantomschmerzen“,
sagt Suzanne. „Sie rieten mir, mich untersuchen zu lassen.“
Nach zahlreichen
Untersuchungen mit modernsten Geräten kam ihre Ärztin zu dem
Schluss, dass Suzanne gesund und munter sei.
„Anfangs
ertrug ich das bisschen Spott noch. Man hat in den vergangenen
Jahren viele Witze über mich gerissen“, sagt sie.
„Aber inzwischen bin ich vorsichtig geworden, wem ich davon erzähle.
Für gewöhnlich unterhalte ich mich nur mit anderen Feinfühligen.“
So sieht das
Leben aller aus, die vor einem Erdbeben oder einem Vulkanausbruch
körperliche Symptome entwickeln.
Nach
anfänglichem Spott und Unglauben von anderen treibt diese sensiblen
Menschen der starke Wunsch an, ihre Notlage der Wissenschaft
zugänglich zu machen. Schuld haben die grossen Erdbeben.
„Das Schlimmste für mich als Feinfühlige sind nicht etwa die
vorausgehenden Symptome, die ich verspüre, sondern die Unsicherheit,
die damit einhergeht, dass ich nicht genau sagen kann, wo das
Epizentrum liegt und an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Beben
stattfinden wird“, sagt Suzanne. „Man weiss, dass vielleicht
Menschen sterben werden und man kaum etwas dagegen tun kann.“
Menschen, die
Beben im voraus spüren, fühlen sich verpflichtet zu versuchen, die
Tausende von potentiellen Opfern zu retten, bevor das Beben
zuschlägt. Hinterher stellt sich stets ein Gefühl von Schuld ein,
weil sie dies nicht konnten.
Als sie
feststellten, dass Suzannes Vorhersagen mit erstaunlicher
Genauigkeit zutrafen, begannen ihre Familienangehö-rigen
ihr zu glauben. „Seit kurzem fragen sie mich, ob ich Genaueres
über die Orte empfange, insbesondere, wenn es um eines ihrer
Urlaubsziele geht“, meint Suzanne.
Ihre Ärztin
bestärkt sie nun: „Bei meinem letzten
Besuch im November 2005 sagte sie doch tatsächlich, sie finde es
‚wirklich toll’, dass ich diese Geräusche hören und diese Symptome
empfinden könne und versuche, sie zu nutzen,
um Erdbeben vorherzusagen“, berichtet Suzanne.
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Zuverlässige
Vorhersagen dank Ohrgeräuschen
Eine weitere
„überempfindliche“ Person ist Petra Challus aus dem Norden
Kaliforniens. Petra will der Wissenschaft beweisen, dass man anhand
der Symptome des menschlichen Körpers sehr wohl Erdbeben voraussagen
kann. Sie steht in engem Kontakt zu einer Gruppe von feinfühligen
Menschen, die vor einem Erdbeben alle unter Ohrgeräuschen leiden.
Sie koordiniert die Gruppe, die dabei helfen will, das Epizentrum
eines Bebens zu bestimmen. Unverdrossen trotzt sie skeptischen
Reaktionen einiger Seismologen über diese Art von Forschung. Petra
ist entschlossen und voller Tatendrang.
„Leute,
die mir nicht glauben,“ schreibt Petra in einer E-Mail,
„bitte ich dann immer, die Liste meiner Vorhersagen einzusehen, und
dennoch können sie sich nicht vorstellen, dass es möglich sei,
Erdbeben anhand des Hörens von Geräuschen vorauszusagen.“
Sie fährt fort: „Selbst dann, wenn ich sehr akkurate
Vorhersagen mache und genaue Details und Parameter in
Bezug auf alle nötigen Angaben machen kann,
wie z.B. Datum, Ort und Grössenordnung, behaupten die meisten, ich
würde einfach raten.“
Petra sagte auch
das Beben von Parkfield, Kalifornien, am 28. September 2004 voraus.
„Am späten Nachmittag des 27.09.2004 hörte ich fünf Sekunden lang
ein Geräusch im rechten Ohr. Es klang, als komme es aus der Erde,
und nachdem ich einige Zeit die Karte studiert hatte, wusste ich,
dass das Geräusch aus Parkfield in Kalifornien kam“, erzählt
Petra. „Nie zuvor hatte ich ein Geräusch wie dieses gehört,
also war ich nicht sicher, um welche Grössenordnung es sich maximal
handeln mochte. Ich schätzte sie auf 4,8 und gab am 27.09.2004 um
20:54 Uhr offiziell eine Vorhersage heraus“, fügt sie hinzu.
„Das
nachfolgende Beben war schon lange erwartet worden und hatte eine
Stärke von 6,0. Es erfolgte am 28.09.2004 um 10:15 Uhr, elf Stunden,
nachdem ich meine Vorhersage veröffentlicht hatte“, sagt
sie. „Die Wissenschaft hatte dieses Beben bereits seit 38
Jahren erwartet, und nicht eines ihrer Instrumente zeigte vor dem
Beben irgend etwas Auffälliges. Bis heute habe ich noch keine
Anerkennung von Seiten der
Parkfield-Wissenschaftler dafür erhalten, dass ich getan habe, was
sie trotz eines Budgets von über 40 Millionen Dollar und 38 Jahren
Forschung nicht in der Lage waren zu tun.“
Petra ist dabei,
ihre Formel für eine Vorhersage zu verbessern, die auf den
mysteriösen Emissionen beruht, die bei einem feinfühligen Menschen
Ohrgeräusche hervorrufen. Denn Petra hat eine Formel
gefunden, mit der man herausfinden kann, in welcher Entfernung sich
das Epizentrum des Bebens befinden wird. Der Schlüssel zur
Entdeckung dieser Formel war das Nisqually-Beben im US-Bundesstaat
Washington am 28. Februar 2001, das eine
Stärke von 6,8 aufwies.
„Das
beeindruckendste Merkmal, das ich je erlebt habe, war ein 20
Sekunden langer Ton im linken Ohr am 28.02.2001. Das war zwei
Stunden vor dem Nisqually-Beben, das sich am 28.02.2001 um 10:55 Uhr
mit einer Stärke von 6,8 ereignete“, schreibt Petra.
„Ich hörte einen sehr lauten, hohen, elektrisch klingenden Ton, der
sich so anhörte, wie man sich vielleicht einen Ton vorstellt, der
durch ein Glasfaserkabel läuft. Auf einer Skala von eins bis fünf
war der Ton ganz klar eine fünf. Es war das lauteste Geräusch, das
ich in sechs Jahren gehört habe“, berichtet sie.
„Obwohl mir damals
keine Zeit mehr blieb, eine Vorhersage herauszugeben, habe ich durch
dieses Ereignis begriffen, dass Der- oder Diejenige,
welche/r das Ohrgeräusch hört und die
Sekunden zählt, die es andauert, die Distanz zum Beben berechnen
kann, indem er/sie pro Sekunde 37,7 Meilen
[ca. 60 Kilometer] rechnet. Das war der grösste Durchbruch bei der
Vorhersage von Erdbeben mit meiner Methode.“
Petra Challus
hat inzwischen einige Wissenschaftler gefunden, die an ihrer
Forschung interessiert sind. Ihre Gruppe von Feinfühligen, die an
Ohrgeräuschen leiden, nimmt an einer Studie teil, die ermitteln
soll, ob ihre Methode tatsächlich funktioniert.
„Besonders
viel versprechend war der Dezember 2005, als
wir nur einen Fehltreffer und einen Fehlalarm hatten“,
erzählt Petra. „Für uns ist das schon phänomenal.“
Auf der
abgebildeten Karte, die Petra Challus vor kurzem erstellt hat, sind
Ringe zu sehen, die sich nach wahrgenomme-nen
Ohrgeräuschen richten und Gebiete kennzeichnen, in denen sich
Erdbeben ereignet haben. Der Mittelpunkt jedes Kreises stellt den
Standort der feinfühligen Person zu dem Zeitpunkt dar, als sie das
Geräusch wahrnahm. Der Radius des Kreises wurde nach der
Entfernungsformel berechnet und richtet sich nach der Dauer des
wahrgenommenen Tons. Die verschiedenen Farben der Kreise
kennzeichnen die jeweilige Person und geben Aufschluss über die
Richtung, aus der das Mitglied der Forschungsgruppe das Geräusch
wahrgenommen hat. Alle Vorhersagen wurden vor den entsprech-enden
Erdbeben dokumentiert.
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Link zum ganzen mehrseitigen Artikel
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Hierzu möchte ich bemerken, dass Sylvia schon seit
vielen Jahren immer wieder solche „Phantom-schmerzen“
hat und wir zusammen eines Tages realisierten, dass diese ganz klar
im Zusammenhang mit bevorstehenden Erdbeben stehen. Sylvia
konnte mit der Zeit sogar in etwa voraussagen, in welcher Richtung
das Erdbeben zu erwarten ist, Norden, Süden, Westen, Osten. Und vor
Allem spürt sie keine Schmerzen mehr (in den
Beinen),
sobald das Erdbeben stattgefunden hat.
Es wäre sicher interessant, auch darauf näher einzugehen
(Statistik-Formular, Eintragungen, Erfahrungen), doch muss ich
Sylvia noch fragen, ob sie hier mit einer entsprechenden
Veröffentlichung einverstanden ist.
Andererseits
ist mir auch bekannt, dass
am späten Abend vor dem schweren Erdbeben
am 6. März 1976 in
Friaul / Italien
(~1000 Tote, 70'000 Obdachlose) alle Frauen eines "Kaffeekränzchens"
im Emmental (Schweiz) eigenartige Beinschmerzen hatten.
Das herannahende Erdbeben von Friaul konnte der Österreicher
Erdbebenforscher Himmelsbach mit seinem selbst entwickelten
Erdbebensensor in der Nacht vorher im Hotel in
Zürich messen und seine Voraussage "Schweres Erdbeben in
Norditalien am Sonntagmorgen zu erwarten, jedoch keine Schäden in
Österreich" etwa 8 Stunden vorher
an den "Kurier" und an eine weitere Österreicher Tages-zeitung
melden. Dies war natürlich das Tagesgespräch an der
Jubiläumsveranstaltung des Radiästheti-schen Vereins der Schweiz in
Zürich (5./6.März 1976). Himmelsbach hat in der Folge sein
wissenschaft-liches Gerät an der Universität Innsbruck zur Prüfung
übergeben. Zu einer Anwendung durch Behörden ist es jedoch (wieder
einmal !) nicht gekommen. Sein Gerät besteht im Prinzip aus
zwei Sensoren, welche die Aufladungen auf zwei sich kreuzenden
Globalgitternetzstreifen messen und bei einer gewissen Aufladung
("Verbreiterung der Streifen") Alarm auslösen.
Ich habe mir nach diesem Prinzip selbst ein einfaches, aber sehr
empfindliches Gerät selbst gebaut, mit dem ich meine gemuteten
"Erdstrahlen" nachprüfen und Elektrosmog auf grosse Distanzen messen
und akustisch darstellen konnte. So hörte ich z.B. auf eine Distanz
von bis etwa 5 Km jede Schaltstufe, wenn auf der nahen Bahnlinie
eine Lokomotive einen Zug zum Fahren brachte.
Thyl Steinemann
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