Am 5.Juli 2008 wurde in Beatenberg BE der

European Business Club of Switzerland

als Verein gegründet

<<<<<<< O >>>>>>>

Details zum Inhalt und Zweck siehe die

Statuten

Die Gründungsmitglieder wurden am Samstag, 5.Juli nach Beatenberg ins Hotel Dorint eingeladen, wo um 15:30 Uhr die Versammlung eröffnet wurde und die Anwesenden durch mehrere Vorträge von Fachleuten verschiedenster Fachrichtungen über Sinn und Zweck des zu gründenden Vereins orientiert wurden. 

Der Initiant Hans- Jürgen Klaussner schrieb in der Einladung an die Gründungsmitglieder:

Nachdem in Polen und in Deutschland dieser Club bereits gegründet ist,

    > siehe: www.european-business-club-of-germany.de

hat der deutsche Vorstand unter der Leitung von Dr. Alfred E. Gohl mich und einige Schweizer Mitglieder des EBC-D angefragt, einen weiteren EBC in der Schweiz zu gründen. Dieser Anfrage kommen nun Herr R. und  ich gerne nach. Zudem freute es uns sehr,  am 8.05.2008 als eines der 170 Gründungsmitglieder in den Deutschen EBC aufgenommen worden zu sein. 

Wir konnten feststellen, dass die dort versammelten Mitglieder sehr wertvolle Beiträge zu den vielfältigsten Themen eines vereinigten Europas und einer auf "ausgewogenen Wohlstand,  hohe Chancengleichheit und gerechte Wirtschaftsförderung" auch in die Richtung einer "neuen Weltwirtschafts- und Finanz-Ordnung" anzustreben bereit sind. 

Dies ist auch einer unserer Haupt-Zwecke in den Statuten, zumal der zweite Teil dieses Satzes so ähnlich im Artikel 2 der Schweizer Bundesverfassung zwingend als politischer Auftrag vorgegeben ist.  Ihn endlich umzusetzen ist eine unserer vielfältigen Bestrebungen.

<<<<<<< O >>>>>>>

Vortrag Begrüssung EBC of Switzerland 5. Juli  2008

Hotel Dorint Interlaken – Beatenberg BE

Dr. Alfred Gohl

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Es freut mich, heute, anlässlich der Gründungsversammlung des EBC of Switzerland vom Gründungskomitee eingeladen worden zu sein, eine kurze Laudatio zu geben.

Gerne komme ich dieser Bitte nach und habe mit Freuden gesehen, dass auch einige Mitglieder aus Deutschland der Einladung von Herrn Präsidenten Klaussner gefolgt sind.

Auch der wunderbaren Region und Bergwelt wegen lohnt es sich, hierher zu kommen.

Als wir am 22. Juni letzten Jahres in Baden Baden  zusammen kamen,  um den EBC of Germany zu gründen, hatten wir natürlich schon vor, in allen Europäischen Ländern Business Clubs mit gleichen Namen und Zielen zu gründen.

Daher freut es mich besonders, dass wir gerade in der Schweiz – meinem jetzigen Zuhause – die erste - EBC - Tochter mit guten Partnern gründen können.

Wie wir auch in den Satzungen zum Ausdruck bringen, wollen wir unsere Ziele des EBC grenzenlos erreichen.

Wir  haben uns gemeinsam  etwas vorgenommen – wir wollen mit diesem internationalen Netzwerk etwas bewegen – auf vielen Ebenen – in allen Schichten unserer Gesellschaft.

Wir werden aber auch daran arbeiten, den EBC auf eine Ebene zu bringen, die es uns ermöglicht, aus bestehenden Kontakten und Verbindungen  aller Beteiligten  ein gutes politisches, wie wirtschaft-liches Fundament in unserer Gesellschaft aufzubauen, um ein Gewicht zu haben, um Veränder-ungen einzuleiten.

Die meisten  der Anwesenden haben als Unternehmer ihre einschlägigen negativen Erfahrungen mit der Politik, mit den Behörden  gemacht, die teilweise mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr nachzuvollziehen sind.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,  unsere Zusammenkunft heute soll dazu dienen, den EBC of Switzerland im Kreise von Menschen, die den Zielen unserer Vereinigung nahe stehen, zu gründen, damit wir uns  kennen lernen, uns vorstellen, uns austauschen, hervorragende Referenten hören.  Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass wir gemeinsam daran arbeiten müssen, die Ziele des EBC, hier in der Schweiz und in Deutschland zu ereichen, das heißt, dass wir Ihre Unterstützung brauchen, Ihre Ideen,   Ihre Vorschläge,  Ihre Loyalität.

Der EBC in Deutschland, in der Schweiz und später natürlich alle noch zugründen EBC’s werden eine Internetplattform einrichten, auf der sich alle  Mitglieder austauschen  und unseren Zielen entsprechende Aufsätze platzieren können.

Weiter bitte ich alle Mitglieder, sich um den EBC zu bemühen,  dabei zu helfen, neue zahlende Mitglieder von entsprechendem Niveau zu generieren.

So erlaube ich mir noch ein paar Worte zu einem sehr aktuellen Thema

„ Elite am Pranger“ Stellung zu nehmen.

Zur Zeit  heizen die Medien den Managern  so richtig ein.

Die Vorfälle der Steuerhinterziehung, Korruption auf höchster Ebene, haben der deutschen Führungsebene den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen.

Wie sollten sich deutsche und internationale Manager noch gegen Vorwürfe der Raffgier und der Verantwortungslosigkeit wehren, wenn  hoch angesehene Manager – mit der Politik bestens verdrahtet, am Pranger stehen.

Wer kann dann Politikern noch ins Wort fallen, die sich vor Wahlen     mit Managerbeschimpfungen und abstrusen Vorschlägen – wie z.B. Gehälter zu beschneiden - überbieten  ?

Wer will seinen Mitarbeitern erklären, dass auch sie in Zukunft Zurückhaltung üben müssen, um Arbeitsplätze zu erhalten und zu sichern, wenn Sie heute in der Zeitung lesen, dass führende Unternehmen Tausende von Arbeitsplätzen streichen werden, aber im Gegenzug gleichzeitig verkün-den, dass sie Rekordgewinne eingefahren haben?

Wer kann das verstehen?

Wer möchte glaubhaft darlegen, dass schmerzliche Werksschließungen    tatsächlich einer gewissen wirtschaftlichen Logik und nicht nur kurzfristiger Profitsucht folgen ?  Eine Menschen verachtende Verfahrensweise.

Die Steuerhinterziehungsaffäre, noch gar nicht solange her, ist eine peinliche Fortsetzung der Siemensaffäre, selbst wenn man die beiden Vorgänge in vielen Punkten nicht vergleichen kann.

Bei Siemens ging es um den ganzen Konzern, bei der neuen Affäre um  Personen. Sie ist heute schon fast wieder vergessen. Trotzdem dürfte sich der Eindruck in der Bevölkerung verfestigen, dass Deutschlands Managerelite – nicht ganz sauber ist.

Ein scheußliches Bild, besonders jedoch im Ausland.

Welche Konsequenzen sind zu ziehen ?

Die Justiz sollte fair, aber gnadenlos verfahren.

Denn wenn der Eindruck entsteht, dass die Elite besser behandelt wird als der Normalbürger – siehe Ackermann und Co. –, dann ist das für die Elite verheerend.

Zum anderen sollten die Herren Manager - und zwar gerade die „Erfolgreichen“, sich immer wieder klarmachen, dass sie nicht über diesen Spielregeln stehen, sondern sie diese Regeln eifrig zu befolgen haben.

Wer zur Elite gehört, oder gehören will, muss sich auch entsprechend verhalten. Die Abkehr und Ignoranz von humanitären Zielen und Verpflichtungen könnte sich dereinst bitter rächen.

Wenigstens in diesem Punkt haben spektakuläre Affären manchmal vielleicht eine gute Seite.

Sie geben ein schlechtes Beispiel, sie zeigen wie es  ist, wenn eine überaus erfolgreiche Karriere am Ende doch noch ruiniert wird, weil man gedacht hat, bestimmte Spielregeln gelten nur für die Anderen.

Nun wünsche ich uns allen einen  interessanten und angenehmen Verlauf unserer ersten Mitgliederversammlung des EBC of Switzerland und bedanke mich an dieser Stelle nochmals im Namen des Vorstandes und der Mitglieder des EBC für die hervorragende Organisation innerhalb der bisher geleisteten Arbeit beim Aufbau des Schweizer Clubs, danke an Herrn Klaussner für die Gastfreundschaft in dieser herrlichen Umgebung und Ihnen und uns wünsche ich weiterhin viel Erfolg, bei der Umsetzung unserer Visionen und Zielsetzungen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.    

<<<<<<< O >>>>>>>

                                    Letzte Bearbeitung dieser Seite am 05.11.2008