Hintergrund-Infos zu TAMIFLU ("gegen Vogelgrippe")

Machen Sie sich selbst ein Bild von diesem
skrupellosen
Schwindel !

Nochmals:  Die ganze Angelegenheit erinnert an "SARS", ebenso ein Fake der Pharma-Multis, um mit einer durch Mithilfe der Medien weltweit ausgelöste Panik ihr durch Aufklärung gefährdetes übles Geschäft mit krank machenden Medikamenten wieder anzukurbeln. Zudem scheint geplant zu sein, dass ganze Bevölkerungen zwangsweise geimpft werden sollen, mit dem Hintergedanken, bei dieser Gelegenheit allen Unwissenden einen Transponder- Chip einzuspritzen um uns total überwachen zu können. Danke schön!!

Aus meinem persönlichen "Vogelgrippe"- Brief am 11.11.2005 an Bundespräsident Samuel Schmid  scheint in den Bundesbehörden betreffs "Vogelgrippe" und "Illuminati" noch niemand etwas gelernt zu haben. Nimmt man denn dort Briefe von besorgten, bestens informierten Bürgern nicht ernst - und kennt man dort das Internet nicht?

  >Google-Suchwort "Illuminati":  Ergebnis ungefähr 9'370'000 Seiten

  >Suchwort "Vogelgrippe":  Ergebnis ungefähr 10'100'000 Seiten

  >Suchworte "Vogelgrippe, Lüge"  Ergebnis ungefähr 126'000 Seiten,  an 45. Stelle  www.7stern.info

  >Suchworte "Vogelgrippe, Fake"  Ergebnis ungefähr 63'800 Seiten,  an 1. und 2. Stelle  www.7stern.info (!)

Ich habe fünf (!) Wochen später, datiert vom 17.12.2005 vom Generalsekretär des Eidgenössi-schen Departementes für Verteidigung, "Bevölkerungsschutz" und Sport eine Bestätigung des Erhalts meines Mails erhalten mit folgender Stellungnahme:

(....) Abschliessend bitte ich Sie um Verständnis, wenn wir - mangels Zuständigkeit - nicht auf Ihre Spekulationen (!) rund um die Illuminaten und die Vogelgrippe eintreten."

Ich überlasse Ihnen/Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die eigene Meinung über diese "Stellung-nahme" unserer Landesbehörde zu bilden. Wir brauchen uns ja nicht zu verwundern, wenn wir heute mit dem Gesundheitswesen noch nicht weiter sind, wenn wir Aufgeklärte von der Landes-behörde nicht ernst genommen, sondern belügt, statt geschützt werden und die Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit  jährlich schmerzhafte Kostensteigerungen verursachen, statt uns zu entlasten.  (Wenn ich Bundesrat wäre, würde ich mich lieber selbst informieren, statt mich "informieren zu lassen" und mich damit vor dem aufgeklärten Volk unglaubwürdig und lächerlich zu machen...) tst.

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Von Tamiflu zu ”Rummy Flu”:

Vogelgrippe lässt Rumsfelds Kasse sprudeln

US-Kriegsminister profitiert von globaler Virus-Panik wie zuvor sein Kollege Dick Cheney von der Massenvernichtungsmittel-Lüge im Irak

Donald Rumsfeld versteht sein Geschäft, ganz besonders das Eine.
Dick Cheney steht ihm in nichts nach. Der Eine zehrt intensiv von ”Gilead Sciences”, der Andere von ”Halliburton”. Beide zusammen zehren von George W. Bush. Und alle Drei gehören zur neoliberalen Elite, die sich gerade anschickt, das eigene Land zu fressen. Aber es geht natürlich nicht nur um Rüstungsgüter und Öl, manchmal ist schon eine gewöhnliche Vogelgrippe bestens geeignet, Milliarden zu ergaunern. The american way of life....

> Fortsetzung des Textes

Bemerkung:  Man braucht keine besonderen Menschenkenntnisse zu haben um diesen abscheulichen "Menschen" zu beurteilen... Hoffen wir auf seine raschmöglichste Absetzung!  Ein Ersatz ist ja nicht nötig, denn die USA hat jetzt ausgekriegt!!!

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*Newsletter-klein-klein-verlag 24.02.2006

Werden Rügener durch Tamiflu getötet?
Vogelgrippe: Zwangsimpfung droht

Stefan Lanka

*Werden Rügener durch Tamiflu getötet?*

Was diesen Menschen aber nicht gesagt wird ist, dass sie damit ganz gezielt vergiftet werden, um dann das behauptete Überspringen des fiktiven H5N1 scheinbar zu beweisen.

Um bei einigen Menschen, die nun zwangsweise erkranken werden, dann gleich und scheinbar haarscharf, mittels PCR-Betrügereien (Nachweis endogener Nukleinsäuren, bzw. gezielter de-novo-Synthese vollkommen neuer Nukleinsäuren), auf das H5N1 zu schließen, und nicht auf die herkömmlichen Influenza-Virus-Ideen, wurden deswegen bisher auch die Schätzwerte der Anzahl „normaler Grippe-Fälle“ für die Jahreszeit extrem niedrig gehalten.

Influenza-Viren, auch das H5N1 gibt es nicht und kann es aus mehrfachen biologischen Gründen auch nicht geben, weswegen diese fiktiven Viren auch kein Enzym Neuraminidase enthalten können, was durch Tamiflu gehemmt werden könnte.

In Wirklichkeit, und das ist jedem Biochemiker klar, bloß die schweigen auch, hemmt Tamiflu und andere Neura-minidase-Hemmstoffe die ganz normalen, körpereigenen Neuraminidasen. Dies sind körpereigene Enzyme, Bio-Katalysatoren, welche wichtigste Funktionen in der Zelle, im Gewebe und im Blut erfüllen.

Unter anderem sind diese Enzyme wichtig für die Eiweiß-Herstellung und den Eiweiß-Transport in der Zelle und sorgen dafür, dass die Zellen die für ihr jeweiliges Funktionieren, richtige Ladung aufrechterhalten können.

Hemmt man diese Enzyme, z.B. durch Tamiflu, kommt es zu typischen Schädigungen und Zerstörungen, die dann als durch das behauptete H5N1 oder andere fiktive Influenza-Viren verursacht behauptet werden. So ist es denn auch kein Wunder, dass in der Gebrauchsinformation über Tamiflu der Firma Roche nachzulesen ist, dass die behaupteten Nebenwirkungen „auch durch die Virusgrippe verursacht werden können.“ Im Blut bewirkt Tamiflu, dass sich die korrekte Ladung der Blutzellen, genannt Zeta-Potential, nicht mehr aufrecht erhalten lässt, was die Zellen verklumpen lässt und es in Folge zu massiven Blutbildstörungen kommt, die sich wiederum sofort auf die Lunge, die Leber und das Hirn auswirken werden. Tritt dann noch eine andere Belastung hinzu, z.B. Mangel, weitere Vergiftungen, Alkohol etc., oder eine starke Vagotonie, kann in Folge auch sehr leicht Bewusstlosigkeit und der Tod eintreten. Nach außen hin wird man das als Beweis für die Existenz und die Gefährlichkeit des behaupteten H5N1 heranziehen: Vergiftung und Tötung zur Seuchenangst- und Chaoserzeugung. Moderner Krieg der USA. Isolierstationen zur weiteren „Behandlung“ der so jetzt erzeugten menschlichen H5N1-Fälle stehen schon bereit.

Mich würde es nicht wundern, wenn dann auch ein durch Tamiflu vergifteter Mensch in einer solchen Isolierstation nicht weiter vergiftet, sondern entgiftet würde, um ihn dann sozusagen als Beweis für die Wirksamkeit der neu entwickelten Impfstoffe zu feiern. Einen Impfstoff, mit dem dann ganz Deutschland und die Welt geimpft werden soll, um die Durchführung der Fußball-WM zu sichern.

*Wenn wir den Irrsinn nicht beenden, werden wir das erleben.*
Die Kritiker, Dissidenten und Verschwörungstheoretiker dagegen sind auf den Trick hereingefallen (oder auch nicht ???) und behaupten, dass das behauptete H5N1 aus den Forschungslaboren der FLI auf der Insel Riems
entwichen ist. Damit tun sie mal wieder, was die Seuchenchaosplaner wollen: Die Idee der Übertragbarkeit von Krankheiten und die Behauptung der Existenz krankmachender Viren zu stärken und lähmende Angst zu erzeugen.
Dr. rer. nat. Stefan Lanka, Entdecker des ersten Virus im Meer, in einer Meeresalge, das in keinem Zusammenhang mit irgend einer Krankheit steht, der aber genau weiß, wie ein Virus nachgewiesen wird und weiß, dass weder H5N1, noch HIV, noch sonst ein als Krankheitserreger behauptetes Virus nachgewiesen worden ist.

*Vogelgrippe: Zwangsimpfung droht*
Inzwischen zeichnet sich immer klarer ab, dass die Bundesregierung bei Menschen eine Zwangsimpfung vornehmen lassen will. Auf dem Nachrichtensender Bayern 5 war am gestrigen Donnerstag, 23.2.2006 ein Originalton von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zu hören, in dem es sinngemäß hieß:
Es seien zwei Mal 80 Millionen Dosen Impfstoff bestellt worden. In einem Interview mit der BILD-Zeitung sagte Schmidt: "Das einzig sichere Mittel zur Verhütung ist nur die Impfung. Das Grippemittel Tamiflu kann den Verlauf der Krankheit abmildern oder verzögern. Aber nicht jeder, der erkrankt ist, braucht Tamiflu. Deshalb empfehlen Experten, Tamiflu für 20 Prozent der Bevölkerung bereitzuhalten. Das bereiten die Länder gerade vor."

Auf den Einwand der BILD-Zeitung, einen Impfstoff gäbe es doch noch gar nicht, antwortete Ulla Schmidt: "Er kann erst entwickelt werden, wenn das Virus eine Form annimmt, in der es von Mensch zu Mensch wandert." Dann erklärte Frau Schmidt Erstaunliches, nämlich, dass für diesen Fall schon Verträge mit Pharmafirmen bestünden, "die sicherstellen, dass jeder Bundesbürger dann zwei Mal geimpft werden kann."
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Auch Bush dreht durch, statt sich richtig zu informieren:

Ausland – Dienstag, 01. November 2005  -- Tages-Anzeiger Online

Pandemie-Vorsorge in den USA

US-Präsident George W. Bush will die Versorgung der Vereinigten Staaten mit einem Impfstoff gegen die Vogelgrippe drastisch ausweiten.

Anlässlich der Vorstellung eines Regierungsplans gegen eine mögliche Vogelgrippe-Pandemie sagte US-Präsident George W. Bush, er werde den Kongress um 1,2 Milliarden Dollar bitten, um im Notfall 20 Millionen der 281 Millionen Amerikaner gegen den gegenwärtigen Virus-Stamm der Vogelgrippe impfen lassen zu können.

Niemand wisse, wann oder wo, ein tödlicher Grippe-Virus auf den Menschen übergreife, so Bush. «Aber irgendwann werden wir sehr wahrscheinlich mit einer weiteren Pandemie konfrontiert.» Im Mittelpunkt der Notfallplanung stehen nach Informationen aus dem Weissen Haus eine Verbesserung der Impfvorsorge, ein mögliches Reiseverbot und Restriktionen gegen den Welthandel.

Exakte Anweisungen vorgesehen

Zudem sollen die Behörden in den amerikanischen Einzelstaaten genaue Anweisungen erhalten, welche Personen mit den begrenzten Beständen der Antigrippemittel Tamiflu und Relenza versorgt werden sollen. An erster Stelle stehen Beschäftigte in der Produktion von Grippe-Impfstoffen, Ärzte und Pfleger, Polizisten und Rettungssanitäter.

Der Plan verlange von jedem Einzelnen einen Beitrag, sich im Fall einer Pandemie sinnvoll zu verhalten, sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Trent Duffy. Die Amerikaner hätten die Tradition, im Fall einer Krankheit hart gegen sich selbst zu sein. «Man tut aber weder sich selbst noch dem Land einen Gefallen, wenn man krank zur Arbeit geht», so Duffy.

2006: Manöver in der Pazifik-Region

Auch in der Pazifik-Region werden die Vorbereitungen auf den medizinischen Ernstfall verstärkt. Nach einem Treffen von Katastrophen-Einsatzstellen der Asiatisch-Pazifischen Gemeinschaft (APEC) sagte der australische APEC-Botschafter Doug Chester, in der ersten Hälfte des nächsten Jahres werde es in der Region ein Manöver geben, bei dem das Verhalten im Fall einer Pandemie eingeübt werde.

Die chinesische Regierung versprach während der zweitägigen Konferenz in Brisbane eine offene Informationspolitik im Umgang mit der Vogelgrippe. Aus den Erfahrungen mit der Lungenkrankheit Sars habe China gelernt, dass man diese Probleme nicht verbergen könne, sagte der Leiter der chinesischen Behörde für Seuchenkontrolle, Qi Xiaoqiu.

Drei Pandemien im 20. Jahrhundert

Eine Pandemie kann entstehen, wenn sich ein Grippevirus so verändert, dass er völlig neu für das menschliche Immunsystem ist. Dies ist im 20. Jahrhundert drei Mal passiert. Mediziner befürchten, dass das Vogelgrippe-Virus H5N1 auf eine Weise mutieren könnte, dass es von Mensch zu Mensch übertragen wird und eine Pandemie auslöst. Bislang sind mindestens 62 Menschen an diesem Virus gestorben, die meisten von ihnen hatten intensiven Kontakt mit infiziertem Geflügel. (raa/ap)  

... und auch seither sind weltweit (innert einem halben Jahr) vielleicht 1 Mio Menschen an Hunger gestorben - aber diese werden nicht gezählt, da es keine "Aktivposten" sind und die Verantwortlichen befürchten, deswegen vor internationale Gerichte gebracht zu werden...

STICHWORT

Als Pandemie bezeichnet man den länderübergreifenden oder weltweiten Ausbruch einer Krankheit. Im Falle einer Grippe-Pandemie, die durch einen mutierten Typ des Vogelgrippe-Virus H5N1 ausgelöst werden könnte, rechnet die WHO mit bis zu 150 Millionen Toten. Der Bund hat für diesen Fall einen «pandemieplan» erstellt, der die medikamentöse Versorgung von bis zu einem Viertel der Bevölkerung sicherstellt. Den volkswirtschaftlichen Schaden einer Pandemie für die Schweiz schätzen Experten auf bis zu 2,5 Milliarden Franken.

 

Wer verdient also vor allem an Tamiflu?

Erläuterung von tst:

Der Stoff "Oseltamivir" wurde von der 1987 gegründeten kalifornischen Firma Gilead Sciences erfunden (US-Verteidigungsminister Rumsfeld war 1997-2001 Aufsichtsratschef) und wird seit 1999 von Roche als "Tamiflu" vertrieben. Weitere Pharmafirmen erhielten inzwischen Fabrika-tionslizenzen um den Bedarf weltweit "sicherzustellen".

Die Gewinner der Tamiflu-Hysterie

06.10.2005

Topstory der aktuellen CASH-Ausgabe vom 06.10.2005  (Auszug)

Ärzte und Apotheker können mit Tamiflu Margen von 90 Prozent erzielen - und nutzen das aus. 

Privatpersonen hamstern das Roche-Medikament Tamiflu. Sinnvoll sei das nicht, warnen viele Experten - vergeblich. Zu viele Parteien profitieren vom Geschäft mit der Angst vor der Vogelgrippe.

S. M. * hat Angst vor der Vogelgrippe. Er befürchtet, dass das Virus mutiert, dass es dereinst von Mensch zu Mensch übertragen wird und nicht nur vom Tier auf den Menschen überspringt. Auch davor, dass dieses neue Virus nach Europa und in die Schweiz kommen könnte, fürchtet er sich. Und er hat Angst, zu kurz zu kommen im Falle einer Pandemie. Also tat der 38-jährige Fotograf vor kurzem das seiner Meinung nach einzig Richtige: Er kaufte vier Schachteln Tamiflu.

Tamiflu. Weiss-gelbe Superkapseln aus dem Hause Roche, 75 Milligramm Oseltamivir für 8 Franken 65 das Stück. Im Falle einer Pandemie, die durch einen veränderten Typ des Influenza-Virus H5N1 ausgelöst werden könnte, gilt Tamiflu als mögliches Gegenmittel. Bewiesen ist die Wirksamkeit von Tamiflu nicht, sie wird lediglich vermutet.

Basler Kantonsärztin rüffelt 700 Ärzte und Apotheker

Multinationale Konzerne, aber auch Länder wie die USA, Frankreich und die Schweiz hindert das nicht daran, das Medikament prophylaktisch millionenfach einzukaufen. Mit dem bestehenden Pflichtlager des Bundes könnten bis zu zwei Millionen Menschen mit Tamiflu behandelt werden.

«Nur» zwei Millionen, scheinen sich viele Schweizer zu sagen - immerhin gibt es Szenarien, die von bis zu 4,5 Millionen Infizierten ausgehen. Als Konsequenz legen sich immer mehr Privatpersonen ihr eigenes Tamiflu-Lager an. Im Kanton Basel-Stadt kommt es seit August immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung, weil den Grossisten das Medikament ausgeht. Kantonsärztin Anne Witschi sah sich gezwungen, die 700 Apotheker und Ärzte des Kantons schriftlich dazu aufzufordern, diesen «Hamsterkäufen» entgegenzutreten.

Nur: Mit Tamiflu lässt sich in der Schweiz gutes Geld verdienen (siehe Box unten). Ein Arzt, der das rezeptpflichtige Medikament für seine Praxis-Apotheke einkauft (sofern er dies tun darf), bezahlt dem Grossisten 46 Franken für eine Zehnerpackung. An den Patienten verkauft er sie für 86.50 Franken weiter und erzielt so eine Bruttomarge von fast 90 Prozent. Die Vermutung, dass es unter Ärzten und Apothekern vereinzelte schwarze Schafe gibt, die Tamiflu auch aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen verschreiben, dürfte also nicht ganz falsch sein.

Auch der pharmamulti Roche verdient gut an seinem Blockbuster. Im ersten Halbjahr 2005 erzielte Roche einen Tamiflu-Umsatz von 580 Millionen Franken, was einer Zunahme von 357 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Betriebsmarge des Giganten vom Rheinknie schätzte ein Analyst unlängst auf rund 50 Prozent.

Die hohle Hand macht man auch im Ausland. Via Internet bieten unzählige Medikamentenhändler Tamiflu ohne Rezept an. Die Preise liegen dabei oftmals höher als in der Schweiz, zudem besteht eine grosse Gefahr, gefälschte Produkte zu erwerben. Im benachbarten Ausland ist Tamiflu zwar rezeptpflichtig, aber billig: In Frankreich (39 Franken) und Deutschland (53 Franken) kostet Tamiflu deutlich weniger. Wer seine Hausapotheke mit Tamiflu füllen will, wird keine Mühe haben, einen Anbieter zu finden. Ob die private Vorsorge Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. «Es gibt derzeit absolut keinen Grund, Tamiflu zu verschreiben», sagt Witschi. «Weder hat die Grippesaison begonnen, noch gibt es andere Indikationen, die den Einsatz des Medikaments rechtfertigen würden.»

Witschi sieht in der prophylaktischen Abgabe von Tamiflu eine Gefahr: «Das Produkt hat Nebenwirkungen und muss, sofern eine Person an anderen Krankheiten leidet, individuell dosiert werden.» Ausserdem könne der masslose Einsatz des Mittels dazu führen, dass das Virus eine Resistenz entwickle.

Diese Bedenken teilt Christian Griot, Direktor des Instituts für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI) in Mittelhäusern: «In Japan, wo Tamiflu grosszügig eingesetzt wird, gibt es bereits Hinweise auf Resistenzen.» Auch Griot hält es für falsch, dass Privatpersonen Tamiflu horten. Erstaunlich sei dies aber nicht, so Griot, schliesslich gebe es namhafte Mediziner, die zu ebendieser Taktik rieten.

Angst vor der Knappheit antiviraler Medikamente

In der Tat: Karin Moelling etwa, Virologie-Professorin an der Uni Zürich, orakelte öffentlich, dass das Mittel auf Grund der grossen Nachfrage im Katastrophenfall knapp werden könnte. Sie habe sich Tamiflu bereits besorgt. Ins gleiche Horn stiess der Interlakner Spitalapotheker Enea Martinelli: Tamiflu müsse im Katastrophenfall «mit Panzerfahrzeugen» verteilt werden, witzelte er. Auch der Basler Mikrobiologe Christoph Moroni oder der Berner Immunologe Beda Stadler raten zur Vorsorge. «Da ist es doch kein Wunder», sagt Griot, «dass die Leute zum Arzt rennen, um sich Tamiflu verschreiben zu lassen.»

Einig sind sich die Experten darin, dass dereinst ein Impfstoff die besten Resultate erzielen wird. Doch so lange es keinen Erreger gibt, wird es auch keinen Impfstoff geben.

S.M. kümmert dies wenig. Er glaubt, genügend Tamiflu zu haben, um der Vogelgrippe zu trotzen. Wenn sie denn kommt.

* Name der Redaktion bekannt

Mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 infizierte Vögel im Zoo von Jakarta (Indonesien): «Es gibt derzeit absolut keinen Grund, in der Schweiz Tamiflu zu verschreiben.»

(Hervorhebungen durch T.Steinemann)

WER AN TAMIFLU WIE VIEL VERDIENT

Roche

Die Entwicklungskosten von Tamiflu werden auf über eine Milliarde Franken geschätzt. ( ... wer's glaubt.) Ausserdem ist das Mittel, was die Herstellung anbetrifft, auf Grund der vielen Syntheseschritte teuer. Die Betriebsmarge, die Roche erzielt, schätzt Karl Heinz Koch, Analyst bei der Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch (LODH), auf rund 50 Prozent. Der WHO hat Roche drei Millionen Packungen gratis zur Verfügung gestellt.

Grossisten

Zwischen den Pharmafirmen auf der einen und den Ärzten und Apothekern auf der anderen Seite stehen die Grossisten. Zu den Grossen im Geschäft zählen die Versandapotheke «Zur Rose» oder die Galenica-Tochter Galexis, die von der Apothekerschaft kontrolliert wird. Schätzungen zufolge schlagen die Grossisten je nach Mittel zwischen 10 und 20 Prozent auf den Preis drauf. Galexis wollte auf Anfrage keine Zahlen bekannt geben.

Apotheker und Ärzte

Der Löwenanteil im Falle von Tamiflu geht an die selbst dispensierenden Ärzte und die Apotheker. Der maximale Richtpreis (er wird von Swissmedic festgelegt) beträgt 86.50 Franken. Den Grossisten zahlen die Ärzte aber lediglich 46 Franken pro Zehnerpackung, was bedeutet, dass sie an jeder Packung 40.50 Franken verdienen. Die Marge ist ausserordentlich hoch, in der Regel liegt sie bei rund 20 Prozent. Im System, einen finanziellen Anreiz für den Verkauf von Medikamenten zu schaffen, sehen Kritiker einen Grund für die Kostenexplosion im "Gesundheits"wesen: Allein die selbst dispensierenden Ärzte verkaufen pro Jahr Medikamente im Wert von mehr als einer Milliarde Franken und erwirtschaften damit oft bis zu einem Drittel ihres Nettoeinkommens.

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Artikel in der Bild-Zeitung vom 13. Januar 2006

1. Frage:

Wem nützt also diese ganze Vogelgrippe-Lüge und Tamiflu-Hysterie??? 

Antwort: DONALD RUMSFELD, der skrupellosen Pharma und den falsch informierten Schulmedizinern - NIEMANDEM ANDEREN!

2. Frage:
Welchen positiven Hintergrund hat diese ganze perfide Angelegenheit?

Antwort:  Damit wir endlich wissen, was wir von unseren "Gesundheits"-Ämtern" und Regierungen halten sollen, welche harmlose Geflügelhalter mit drei Hühnern Bussen von 10'000 Franken androhen aus Gründen, für die keine nachvollziehbare Beweise vorliegen.

Hallo Leute:  DENKEN und HANDELN!

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Drei Beispiele aus dem Experten-Chat von Blick:

«Tamiflu ist nicht umstritten»

http://www.blick.ch/news/vogelgrippe/artikel26772

Urs: "Es wird öffentlich bekannt gegeben, dass man kein Tamiflu zulegen soll, da die Wirkung umstritten sei. Im gleichen Zug aber lese ich ständig dass eine Erstversorgung mit Tamiflu für 2Mio Bürger sichergestellt sei. Wieso teilt man Tamiflu im Falle einer Pandemie dann aus, wenn die Wirksamkeit umstritten ist?"

Dr. Daniel Koch: Die Wirkung von Tamiflu ist nicht umstritten. Man kann jedoch nicht sagen, wie die Situation bei einem Pandemievirus aussehen würde, das man noch nicht kennt. man kann aber davon ausgehen, dass tamiflu auch in diesem Fall wirken wird.  (Alles klar?)

Paul Renner, Kloten: Auch das Schweizer Militär lagert ja Medikamente für den Katastrophenfall. In der Sanitätsausbildung wurde uns aber gesagt, dass im Ernstfall zuerst nur Placebo (Scheinmedikamente) ausgegeben wird, weil bei der zu erwartenden Panik die «echten» Medikamente sonst verschwendet oder von den Bürgern einander weggenommen würden. Wie sieht das aus bei den 2M Tamiflu, die Roche bunkert?   (... schon recht pikant!)

Dr. Daniel Koch: Lieber Herr Renner, Ich weiss nicht ob der Oberfeldarzt ihrer Vermutung zustimmen würde. Ich bezweifle das. Sicher würden wir keine Placebos abgeben und haben dies auch nie geplant.

A.C., Basel: Guten Tag Herr Koch. Wem soll man glauben? Das BAG und das BWL sagen, man soll sich wegen Tamiflu keine Sorgen machen, wir hätten 2Mio. Dosen auf Vorrat. Roche dementiert gleich und sagt, die 2 Mio sind erst Ende 05 auf Lager. Frau Prof. Möllig und Herr Prof. Stadler -u.a. promovierte Wissensträger- geben in der Sendung Arena zu selber Tamiflu zuhause zu haben. Das BAG hat bis heute das Vorhandensein von konkreten Notfall-Plänen nicht bezeugen können. Das Bundesland Bayern bezeichnete die Massnahmen der EU-Kommission und der D-Bundesregierung als unzureichend. Jeder handelt anders. Viele Widersprüche für den Laien die Unsicherheit schüren. Und die Presse reitet auf diesen herum. Es bleibt nicht viel anderes übrig, aber verstehen Sie dass es auf diese Weise grosse Unsicherheit wächst? Ist es mit einer Info-Broschüre getan?

Dr. Daniel Koch: Wir verstehen die Verunsicherung in der Bevölkerung sehr gut. Es ist nicht leicht in der heutigen hektischen Zeit sich noch klare Bilder zu verschaffen. Unsere Aufgabe als Behörde ist es in erster Linie für den Schutz der Bevölkerung zu sorgen und die geeigneten Massnahmen zu treffen. Dass es uns nicht gelingt, dies auch genügend zu kommunizieren, beschäftigt uns. Wir versichern Ihnen, dass es genügend Tamiflu in der Schweiz gibt um im Falle einer Pandemie alle Erkrankungsfälle behandeln zu können. Wir nehmen Ihre sorgen aber ernst.

(tst: Vernünftige Antwort - aber Tamiflu brauchen wir trotzdem nicht, denn eine Stärkung des Immunsystems ist für alle Menschen sinnvoller und nützlicher als irgend eine Impfung >siehe www.impfkritik.de)

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Tages-Anzeiger vom 11.10.2005

Bund fehlt Geld für Tamiflu     (Pandemie = Länder überschreitende Epidemie)

Tamiflu schafft neue Probleme. Um das teure Medikament kaufen zu können, hob der Bund alte Pflichtlager auf. Doch es fehlen 14 Millionen Franken. Deshalb sollen Grippemittel teurer werden.

Bild: Roche will die Kapazitäten für die Produktion des Grippe-Mittels Tamiflu erhöhen.
       (offenbar Zweck der geschürten Panik; tst)

Von Bettina Mutter, Bern

Das Medikament, welches vor dem Vogelgrippevirus schützen soll, schafft unerwartete Probleme. Der Bund legt wegen der Grippegefahr ein Pflichtlager voll Tamiflu an. Doch bis heute ist unklar, wie er dieses finanzieren soll.

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD), auf Grund des Landesversorgungs-Gesetzes für die Pflichtlager zuständig, muss dafür freie Mittel suchen - auch im Hinblick auf andere Krankheiten. «Wir sind der Auffassung, dass Pflichtlager mit wichtigen Medikamente mindestens so notwendig sind wie Reserven für Nahrungsmittel», sagt EVD-Generalsekretär Walter Thurnherr. Das findet auch der Bundesrat und sicherte deshalb bereits zu, er wolle bis 2006 genug Tamiflu einlagern. Ein Viertel der Bevölkerung könnte dann behandelt werden, falls die Vogelgrippe tatsächlich die Schweiz erreicht.

Neben den medizinischen Sorgen hat der Bund nun aber auch finanzielle Probleme. Pflichtlager gibt es bisher für lebenswichtige Produkte, die knapp werden könnten. So lagert die Eidgenossenschaft zwar für rund 4,5 Milliarden Franken Öl, Gas und Getreide ein. Für Heilmittel sah der Bund bisher aber keine neuen Pflichtlager vor. «Künftig könnten aber auch Medikamente knapp werden», erklärt Ueli Haudenschild, Sektion Grundversorgung im Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL). Der Bund lagert bereits Antibiotika ein. Und erst 2004 eröffnete er ein Pflichtlager mit Mitteln zur Bekämpfung einer drohenden Grippepandemie.

Schmiermittel gegen Tamiflu

Wegen des teuren Tamiflu taucht jetzt aber erstmals die grundsätzliche Frage auf, wie sich die Medikamenten-Pflichtlager überhaupt finanzieren lassen. «Wir stehen vor einer neuen Situation. Es braucht grosse Lager für teure Mittel», sagt Ueli Haudenschild.

Um das Tamiflu-Pflichtlager eröffnen zu können, suchte das Volkswirtschaftsdepartement unkonventionelle Wege. Finanzpolitiker wollten diese genauer kennen. Ständerat Rolf Schweiger (FDP, ZG) fragte Anfang September nach: «Woher stammt das Geld, um Tamiflu zu kaufen?» Er bekam eine überraschende Antwort: Weil dem Bund die Mittel fehlten, um Tamiflu bezahlen zu können, habe man vorerst ein altes Pflichtlager voll Schmieröl geleert und habe eines mit Seife und eines mit Waschmittel aufgehoben.

Dies sei für notwendige neue Medikamentenlager aber kein weiter gangbarer Weg, erklärt das EVD nun. Um an notwendiges Geld heranzukommen, seien schlicht zu wenig Pflichtlager da, die man auflösen könnte. «Wir müssen ein neues Finanzierungsmodell für Medikamenten-Pflichtlager finden», sagt Thurnherr.

Das System, Pflichtlager aufzuheben, um andere eröffnen zu können, funktioniert aber schon heute nicht: Der Tausch von Schmiermittel gegen Tamiflu ging nämlich nicht auf. Dieser brachte lediglich 2,7 Millionen Franken ein. «Für die Tamiflu-Kosten genügt es bei weitem nicht», klagt Miklós Nagy, Geschäftsführer der Treuhandstelle Schweizerischer Heilmittel-Pflichtlager (Helvecura). Die Summe reiche kaum aus, um die Lagerkosten zu decken. «Und Tamiflu selbst können wir damit nicht kaufen.» Dafür, rechnet Nagy nun dem Bund vor, «fehlen rund 14 Millionen Franken».

Höherer Preis bei Grippemitteln?

Am 9. November wollen Helvecura, das Bundesamt für Gesundheit und das BWL gemeinsam festlegen, woher die zusätzlichen Millionen kommen sollen. Die Sache wird kompliziert, weil die normale Pflichtlager-Finanzierung nicht anwendbar ist. Brennstoff- und Nahrungsmittelreserven bezahlt der Bund über einen Fonds aus Zollabgaben. Diese fallen beim Import der Produkte an. Weil aber viele Medikamente und speziell Tamiflu Schweizer Produkte sind, ist kein Geld da, das sich am Zoll abschöpfen liesse.

Helvecura schlägt deshalb vor, der Konsument solle neue Heilmittelreserven berappen. Helvecura möchte Tamiflu und ähnliche Mittel über einen Preisaufschlag bei Grippemitteln finanzieren. «Obschon wir nicht wissen, ob das dem Bund gefällt», sagt Nagy. Auch Haudenschild hält die Idee für «sehr schwer durchsetzbar».

Fällt sie durch, muss der Bund einen anderen Fonds anzapfen - jenen für Lösungsmittel. Jährlich fallen dort 120 Millionen Franken an, die Konsumenten auf flüchtige Lösungsmitteln als Abgaben bezahlen. Fest steht: Pflichtlager für Medikamente bezahlt auf jeden Fall der Konsument.

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Die Gewinner der Tamiflu-Hysterie
06.10.2005 14:30

Topstory der aktuellen CASH-Ausgabe vom 06.10.2005

Ärzte und Apotheker können mit Tamiflu Margen von 90 Prozent erzielen - und nutzen das aus.

Privatpersonen hamstern das Roche-Medikament Tamiflu. Sinnvoll sei das nicht, warnen viele Experten - vergeblich. Zu viele Parteien profitieren vom Geschäft mit der Angst vor der Vogelgrippe.

S. M. * hat Angst vor der Vogelgrippe. Er befürchtet, dass das Virus mutiert, dass es dereinst von Mensch zu Mensch übertragen wird und nicht nur vom Tier auf den Menschen überspringt. Auch davor, dass dieses neue Virus nach Europa und in die Schweiz kommen könnte, fürchtet er sich. Und er hat Angst, zu kurz zu kommen im Falle einer Pandemie. Also tat der 38-jährige Fotograf vor kurzem das seiner Meinung nach einzig Richtige: Er kaufte vier Schachteln Tamiflu.

Tamiflu, weiss-gelbe Superkapseln aus dem Hause Roche, 75 Milligramm Oseltamivir für 8 Franken 65 das Stück. Im Falle einer Pandemie, die durch einen veränderten Typ des Influenza-Virus H5N1 ausgelöst werden könnte, gilt Tamiflu als mögliches Gegenmittel. Bewiesen ist die Wirksamkeit von Tamiflu nicht, sie wird lediglich vermutet.

Basler Kantonsärztin rüffelt 700 Ärzte und Apotheker

Multinationale Konzerne, aber auch Länder wie die USA, Frankreich und die Schweiz hindert das nicht daran, das Medikament prophylaktisch millionenfach einzukaufen. Mit dem bestehenden Pflichtlager des Bundes könnten bis zu zwei Millionen Menschen mit Tamiflu behandelt werden.

«Nur» zwei Millionen, scheinen sich viele Schweizer zu sagen - immerhin gibt es Szenarien, die von bis zu 4,5 Millionen Infizierten ausgehen. Als Konsequenz legen sich immer mehr Privatpersonen ihr eigenes Tamiflu-Lager an. Im Kanton Basel-Stadt kommt es seit August immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung, weil den Grossisten das Medikament ausgeht. Kantonsärztin Anne Witschi sah sich gezwungen, die 700 Apotheker und Ärzte des Kantons schriftlich dazu aufzufordern, diesen «Hamsterkäufen» entgegenzutreten.

Nur: Mit Tamiflu lässt sich in der Schweiz gutes Geld verdienen (siehe Box). Ein Arzt, der das rezeptpflichtige Medikament für seine Praxis-Apotheke einkauft (sofern er dies tun darf), bezahlt dem Grossisten 46 Franken für eine Zehnerpackung. An den Patienten verkauft er sie für 86.50 Franken weiter und erzielt so eine Bruttomarge von fast 90 Prozent. Die Vermutung, dass es unter Ärzten und Apothekern vereinzelte schwarze Schafe gibt, die Tamiflu auch aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen verschreiben, dürfte also nicht ganz falsch sein.

Auch der Pharmamulti Roche verdient gut an seinem Blockbuster. Im ersten Halbjahr 2005 erzielte Roche einen Tamiflu-Umsatz von 580 Millionen Franken, was einer Zunahme von 357 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Betriebsmarge des Giganten vom Rheinknie schätzte ein Analyst unlängst auf rund 50 Prozent.

Die hohle Hand macht man auch im Ausland. Via Internet bieten unzählige Medikamentenhändler Tamiflu ohne Rezept an. Die preise liegen dabei oftmals höher als in der Schweiz, zudem besteht eine grosse Gefahr, gefälschte Produkte zu erwerben. Im benachbarten Ausland ist Tamiflu zwar rezeptpflichtig, aber billig: In Frankreich (39 Franken) und Deutschland (53 Franken) kostet Tamiflu deutlich weniger. Wer seine Hausapotheke mit Tamiflu füllen will, wird keine Mühe haben, einen Anbieter zu finden. Ob die private Vorsorge Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. «Es gibt derzeit absolut keinen Grund, Tamiflu zu verschreiben», sagt Witschi. «Weder hat die Grippesaison begonnen, noch gibt es andere Indikationen, die den Einsatz des Medikaments rechtfertigen würden.» Witschi sieht in der prophylaktischen Abgabe von Tamiflu eine Gefahr: «Das Produkt hat Nebenwirkungen und muss, sofern eine Person an anderen Krankheiten leidet, individuell dosiert werden.» Ausserdem könne der masslose Einsatz des Mittels dazu führen, dass das Virus eine Resistenz entwickle.

Diese Bedenken teilt Christian Griot, Direktor des Instituts für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI) in Mittelhäusern: «In Japan, wo Tamiflu grosszügig eingesetzt wird, gibt es bereits Hinweise auf Resistenzen.» Auch Griot hält es für falsch, dass Privatpersonen Tamiflu horten. Erstaunlich sei dies aber nicht, so Griot, schliesslich gebe es namhafte Mediziner, die zu ebendieser Taktik rieten.

Angst vor der Knappheit antiviraler Medikamente

In der Tat: Karin Moelling etwa, Virologie-Professorin an der Uni Zürich, orakelte öffentlich, dass das Mittel auf Grund der grossen Nachfrage im Katastrophenfall knapp werden könnte. Sie habe sich Tamiflu bereits besorgt. Ins gleiche Horn stiess der Interlakner Spitalapotheker Enea Martinelli: Tamiflu müsse im Katastrophenfall «mit Panzerfahrzeugen» verteilt werden, witzelte er. Auch der Basler Mikrobiologe Christoph Moroni oder der Berner Immunologe Beda Stadler raten zur Vorsorge. «Da ist es doch kein Wunder», sagt Griot, «dass die Leute zum Arzt rennen, um sich Tamiflu verschreiben zu lassen.»

Einig sind sich die Experten darin, dass dereinst ein Impfstoff die besten Resultate erzielen wird. Doch so lange es keinen Erreger gibt, wird es auch keinen Impfstoff geben.

S. M. kümmert dies wenig. Er glaubt, genügend Tamiflu zu haben, um der Vogelgrippe zu trotzen. Wenn sie denn kommt.

* Name der Redaktion bekannt

Mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 infizierte Vögel im Zoo von Jakarta (Indonesien): «Es gibt derzeit absolut keinen Grund, in der Schweiz Tamiflu zu verschreiben.»

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Aus der Presse vom 17.10.2005

In der Schweiz ist es in den vergangenen Tagen zu einem Sturm auf das antivirale Grippe-medikament Tamiflu des Basler Pharmariesen Roche gekommen. Von Januar bis September 2005 seien 9 Mal mehr Packungen verkauft worden als zur gleichen Zeit im Vorjahr, berichtete die "NZZ am Sonntag".

Verglichen mit einem durchschnittlichen Monat sei der Absatz im August und September 25 Mal höher gewesen.

 

Apotheker-Chef: Panik durch Medien

Ärzte und Apotheker wollen diesem Run jetzt Einhalt gebieten. In einem gemeinsamen Schreiben des Ärzteverbandes (FMH) und des Schweizerischen Apothekerverbandes (SAV) heisst es, die Bevölkerung habe immer grössere Schwierigkeiten, die Informationen zur Vogelgrippe richtig einzuordnen.

"Es ist eine Art Panik in der Bevölkerung ausgebrochen", erklärte Dominique Jordan, Präsident des SAV, gegenüber swissinfo. "Wenn es jetzt ein Problem gibt, hat das damit zu tun, dass gewisse Medienprodukte die Angst vor der Vogelgrippe ausnutzen, um ihre Marktanteile zu verbessern."

Der Blick auf die Frontseiten der Zeitungen der vergangenen Tage scheint ihm Recht zu geben – allenthalben sieht man Arbeiter in Schutzmasken, Tamiflu-Packungen und Schreckensmeldungen wie "Todescontainer für Hühner stehen schon bereit".

 

Tamiflu ohne Rezept

Dass aber offenbar auch Apotheker von dieser Angst profitieren wollen, zeigen Berichte in der Sonntagspresse, wo den Journalisten bei Testkäufen das rezeptpflichtige Medikament ohne Verschreibung anstandslos verkauft wurde – immerhin 30 Franken bleiben beim Kauf des 86,50 Franken teuren Medikaments in der Apotheke, hat der "Blick" vom Samstag errechnet.

Noch bevor die Ergebnisse dieser Testkäufe bekannt wurden, hatte Apotheker-Chef Jordan erklärt: "Es stimmt, dass wir verkaufen müssen, um zu leben. Aber wir müssen auch sicher stellen, dass die Produkte die wir verkaufen, keinen Schaden anrichten."

Dem Gebaren in den Apotheken setzen SAV und FMH in ihrem Schreiben jetzt deutliche Wort entgegen: "Es gibt derzeit in der Schweiz keinerlei Anlass, Tamiflu prophylaktisch oder als private Reserve zu verschreiben oder abzugeben."

 

Behörden legen Lager an

Dies betont auch Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG): "Regierungen müssen Lager anlegen. Es gibt keinen Grund für Private, es zu beschaffen", erklärte er gegenüber swissinfo.

Die Schweiz habe ein Lager bereitstellen lassen, das für einen Viertel der Bevölkerung reichen würde, wenn eine Pandemie ausbrechen sollte. "Es wäre genug, um alle zu behandeln, die es nötig hätten."

 

Tamiflu glänzt in der Roche-Bilanz

Der Hersteller Roche in Basel schweigt sich derweil über die Verkaufszahlen von Tamiflu aus. Ein Sprecher bezifferte den Umsatz des Mittels im ersten Halbjahr weltweit aber mit 580 Mio. Franken, was einer Steigerung von 357% gegenüber 2004 entspräche.

Der Pharmariese wird nächste Woche seine Vierteljahres-Zahlen bekannt geben. Analysten gehen davon aus, dass aber nicht Tamiflu, sondern das Krebs-Medikament Avastin am meisten Geld in die Kassen von Roche gespült hat.

 

Situation unverändert

Für die Schweizer Behörden hat sich die Situation auch nach dem positiven Befund aus Rumänien nicht wesentlich verändert. Dass es sich auch in Rumänien um das gefährliche H5N1-Virus handle, sei erwartet worden, sagte Cathy Maret vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET).

Weitere Massnahmen, etwa eine Einschränkung der Freilandhaltung, seien vorerst nicht geplant. Seit vergangenem Montag gilt ein Importstopp für Geflügel aus Rumänien und der Türkei. Zudem sind verschärfte Grenzkontrollen in Kraft.

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9.Dezember 2005 -- Tages-Anzeiger Online

Verhandlungen über Tamiflu-Lizenz

Roche hat mit 15 Pharmaproduzenten eine Einigung über die Tamiflu-Produktion erzielt. Das Grippemittel wird damit schon bald in viel grösseren Mengen erhältlich sein.

Die weltweite Produktion des Grippemittels Tamiflu wird möglicherweise bald drastisch steigen. Der Schweizer Pharmakonzern Roche bestätigte, dass Gespräche mit mehreren Firmen über eine Lizenzproduktion von Tamiflu in einem fortgeschrittenen Stadium seien.

Zuvor hatte US-Senator Charles Summer in Washington bekannt gegeben, Roche habe mit 15 Pharmaproduzenten eine Einigung über die Tamiflu-Produktion erzielt. Dazu gehörten die beiden US-Generikahersteller Teva Pharmaceuticals und Mylan Laboratories. Roche-Sprecher Terence Hurley sagte demgegenüber, es sei noch keine definitive Vereinbarung abgeschlossen worden. Vor dem Abschluss der Verhandlungen könnten auch keine Angaben zu den Namen der potenziellen Partnerfirmen gemacht werden.

Tamiflu ist eines von weltweit zwei Medikamenten, das im Falle einer Grippe-Pandemie zum Einsatz kommen würde und auch zur Behandlung der Vogelgrippe beim Menschen eingesetzt werden könnte.  (Obwohl diese Impfung mehr schaden als nützen würde...; tst)

(sbm/ap)

Meine Bemerkungen:  Die haben ja wohl alle keine Ahnung was „Vogelgrippe“ ist und noch weniger, was „Tamiflu“ ist. 

Ist dies etwa eine Abkürzung von „Gopfertamifluch“?  Und da investiert der Bund (wer?) 14 Millionen Franken Steuergelder für Etwas, was „vermutet“ (!) wird.

So wird mit unserem Volksvermögen umgegangen.  Man sollte eigentlich meinen, dass sich die Verantwortlichen über beide Seiten des Themas informieren, bevor sie so eine idiotische, kostspielige und widersinnige Handlung vornehmen, statt einfach auf den „Leim“ der Pharma herein zu fallen, die ein Milliardengeschäft damit inszenieren will, weil sich immer mehr Menschen von der krank machenden Medikamentation durch die Schulmedizin abwenden zu natürlichen Heilmethoden und Heilmitteln. Aber eben sollen diese natürlichen Heilmittel und Therapiemethoden verboten werden (von der EU, und die Schweiz macht brav mit).

Bemerkung eines Kollegen von mir:

"Gestern las ich in einem Buch und dort wurden an einer Stelle Namen aus ISRAEL erwähnt, unter anderem Gilead, der Name der  US-Firma, die das Tamiflu erfunden hat. Entweder ist Gilead ein Berg, eine Person oder so was. Eine Stadt war nicht im Microsoft Encarta in Israel, aber deren 5 in verschiedenen US-Bundesstaaten. Kein Wunder, die Meuscherles sind ja nicht grad dünn gesät dort drüben. Also der Name ist offenbar ISRAELISCHER HERKUNFT.  Vogelgrippe = eine "Judenplage" ??"

Stellungnahme eines unabhängigen Sachverständigen:

 www.taz.de/pt/2005/10/12/a0169.nf/text

"Eine fatale Lüge mit dramatischen Folgen"

Der Medizinanalyst Stefan Lanka zweifelt an der Existenz des Vogelgrippe-Virus, denn der sei bisher nicht direkt nachweisbar. Der Virologe hält auch nichts von Impfungen

taz: Herr Lanka, Sie sind ein vehementer Kritiker der Virus-Hypothese bei der Vogelgrippe. Wieso?  (....)

Sie würden auch nicht das Grippemittel Tamiflu nehmen?

Zu Tamiflu muss man sich nur die Skandale der Zulassung zum Beispiel im Arzneimittel-telegramm ansehen. Dann wissen Sie, dass diese Phänomene, die man beim Menschen als extreme Grippe bezeichnet, genau die Wirkung von Tamiflu sind. Die so genannten Nebenwirkungen sind von den Wirkungen des Virus nicht zu unterscheiden (!). Aber durch das kommerzielle Interesse der Pharmaindustrie hat die Sache längst eine Eigendynamik entwickelt, die nur noch durch eine politische Entscheidung zu stoppen ist.

INTERVIEW: TARIK AHMIA

taz Nr. 7791 vom 12.10.2005, Seite 7, 85 Zeilen (Interview), TARIK AHMIA

Schweizer Presse:

 

Die Schweiz - ein Sonderfall

Quelle:  Nebelspalter, 10.11.2005

Tiramisu statt Tamiflu

Genug der Hysterie! Sieben Gründe, weshalb die Schweiz von der Vogelgrippe verschont bleiben wird:

Erstens …
… «liegt die Schweiz nicht in der Vogelzugrichtung», so das Bundesamt für Veterinärwesen. Türkische und rumänische Zugvögel bevorzugen andere Länder.

Zweitens …
… wurden in der Schweiz keine infizierten Vögel gefunden, denn die von der Vogelwarte Sempach eingesandten Kotproben wurden lange Zeit nicht untersucht, weil das Labor gerade am Zügeln und sein Leiter in den Ferien war.

Drittens …
… hat das Bundesamt für Gesundheit vorgesorgt: 2 Millionen Tamiflu liegen als Pflichtlager bereit. Das genügt, wenn man von der über sieben Millionen Köpfe zählenden Bevölkerung die Ausländer abzieht, die Über-50-Jährigen und andere Randständige.

Viertens …
… schreiben die Ärzte wie wild Tamiflu-Rezepte, während sie gleichzeitig davor warnen. So ist allen gedient – den Patienten und den Behörden.

Fünftens:
Der Impfstoff soll nächstens entwickelt und produziert werden – in ausreichenden Mengen (siehe: drittens).

Sechstens:
Die Schweiz ist ein Sonderfall.

Siebtens:
Weil die Wirksamkeit von Tamiflu noch nicht gesichert ist, erhält jede Schweizerin und jeder Schweizer gratis eine Packung Tiramisu (siehe: sechstens).

Das Bundesamt für Xundheit (BAX)

Hans Beat Stadler

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