Über Glück, Unglück,
Licht und Finsternis im Leben

St. Germain

– 30. August 2005 durch Mike Quinsey –

Wonach strebt ein jeder im Leben? Nach Glück. Und die Vorstellung der einen Person (von 'Glück') muss nicht notwendigerweise die selbe sein wie die einer anderen Person. Es geht da um Erfüllung, um Lebensfreude, um Gedanken an etwas Gelungenes, an eine Leistung, – oder um die Liebe (zu) einer anderen Person. Könnt ihr wirklich euren Finger darauf legen, – kann es eure Version davon sein, was es für euer Leben bedeutet? Ist Glück vielleicht die Zufriedenheit damit, die Genugtuung, etwas Schönes für jemand Anderen zu tun, (ihm Gutes zu tun)? 

Von Vielen wird Reichtum als das Mittel gesehen, Glück zu erlangen; dennoch kann es auf diese Weise nicht 'erkauft' werden. Es kann eine flüchtige Erfahrung sein, aber es stimmt wiederum auch nicht, zu behaupten, es bedürfe nur wenig, um euch glücklich zu machen. Glück auf individueller Basis ist, das zu tun, von dem ihr wusstet, dass ihr dafür auf die Erde gekommen seid, – ist die Tatsache, auf dem Pfad zu sein, den ihr für euch persönlich ausgewählt hattet. Tief in euch wisst ihr bereits, was das ist, was zu erreichen ihr hierher gekommen wart, und – seltsam genug – eure Erfahrungen werden sein: Je grösser die Herausforderung, desto höher der Grad eurer Zufrieden-heit. 

Ihr beginnt zu begreifen, dass sowohl Licht als auch Finsternis Bestandteil eurer Erfahrungen sind. Das Eine befähigt euch, das Andere einzuschätzen und zu verstehen.

Auch jene, die gewählt haben, den Part der Finsternis zu spielen, sind 'glücklich', wenn sie ihre Ziele erreichen. Vieles davon ist allerdings nur vorübergehender Natur; denn sinnliche Freuden sind flüchtig und bald vergessen. Auf der Suche nach dem eigenen Glück werden viele Wege auskundschaftet, und zuweilen ist der eigene Erfolg zugleich der Misserfolg eines Anderen. Das sind die Lektionen des Lebens, und wie akzeptabel sie sind, könnt ihr daran messen, ob sie für Andere nachteilig sind. 

Einige Leute können schrecklich unglücklich sein, weil sie keinen Sinn in ihrem Leben finden. Sie forschen nach dem Grund, warum sie wohl auf der Erde sind und was es ist, was sie hier zu tun haben könnten. Was ist das also, was da fehlt? Könnte es die fehlende Erkenntnis ihres Gott-Selbst sein? Ich möchte sagen: Ja! Denn sobald ihr erkennt, dass ihr bereits habt, was ihr braucht, werden die Dinge eine neue Bedeutung bekommen. Ihr habt die Redewendung: "Lass laufen – Lass Gott machen" ("Let go – Let God"), und das ist ein guter Ratschlag. 

Wenn ihr wisst, dass ihr Teil der Gesamtheit, des Ganzen seid und in sinnvoller Weise zueinander in Beziehung steht, dann zeigt euch dies, dass ihr einen wichtigen Part zu spielen habt. Jeder ist einzigartig; der Umfang des geleisteten eigenen Beitrags ist nicht so wichtig. Glück entsteht aus dem Vertrauen, dass alles in eurem Leben vorbestimmt ist, – dass es einen Sinn hat, – einen Zweck erfüllt, und dass ihr es Gottes Händen überlassen könnt. Es geht um euer Vertrauen und um die Akzeptanz, dass euer Lebenspfad mit exakt den Gelegenheiten angelegt ist, die ihr benötigt, um eure Erfahrungen voranzubringen.  

Glück bedeutet, Alles mit den Augen der Liebe zu sehen und Alles und Jeden um euch zu lieben – im Wissen, dass Alles den Funken Gottes in sich trägt, und dass Alles durch diese alles durchdringende Energie miteinander verbunden ist. Gott – in Seiner/Ihrer Weisheit – hat Alles erschaffen, und die Finsternis hat darin ebenso ihren Platz wie das LICHT. Als ihr aus den höheren Ebenen hinab steigt und die Herausforderung der Dualität annahmt, wart ihr dessen gewahr, dass ihr aufgerufen sein würdet, alle Facetten dieser Dualität zu erfahren. Dies habt ihr frohgemut akzeptiert; es war Bestandteil eurer Gottes-Liebe. Und nun finden wir den wahren Schlüssel zum Glück, der alle weiteren Türen öffnet: das Wissen darüber, dass Gott mit Jedem auf dessen Reise ist, sogar dann, wenn derjenige dies abstreitet; – das Wissen darüber, dass ihr niemals verlassen, 'aufgegeben' seid, ungeachtet dessen, wie weitgehend ihr euch mit der Finsternis verbindet. 

Ihr Lieben: viele Male rufe ich euch dazu auf, Mitgefühl mit denen zu haben, die sich in der Finsternis befinden. Und ich bleibe fest bei diesem Aufruf, während die Leidenschaftlichkeit hohe Wellen schlägt angesichts des breiteren Bekanntwerdens der Aktivitäten der Dunkelwesen. Verliert nie den Blick auf die Tatsache, dass die Finsternis ein Spiegel der Energie ist, die die Menschheit während Millionen Jahren auf Erden verankert hat. Es ist eure Energie, und sie muss zum Vorschein kommen, um geklärt werden zu können. Es spielt dabei keine Rolle, dass ihr jetzt zu solchen Energien nicht mehr beitragt; ihr müsst der Konfrontation mit ihnen standhalten, denn sie sind da, um umgewandelt zu werden. Irgend jemand muss sie 'tragen', damit sie als das, was sie sind, sichtbar werden; und auch diese Leute wissen (innerlich), dass es zu ihrem (persönlichen) Lebensplan gehört. Sie mögen weitab geirrt sein vom LICHT, aber eines Tages werden sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen weit "grösser" heimkehren. 

Wenn ihr ein Leben in Liebe lebt, bringt euch alles, was ihr tut, Glück. Dann erkennt ihr die Liebe in jeder Person und seht Liebe im Werk des Schöpfers, das überall um euch existiert. Ihr beobachtet Liebe, wenn Menschen sich für Andere aufopfern, eine Liebe, die nicht nach Erwiderung fragt. Wenn alles Andere abgestreift ist, ist Liebe 'All Das Was Ist'. 

Ich bin St. Germain, – und während die Ereignisse auf der Erde ihrem Höhepunkt zustreben, bitte ich euch, zentriert zu bleiben in euch selbst, und auf diese Weise werdet ihr mithelfen, die Ereignisse unter Kontrolle zu behalten. Wo ihr Missklang oder Ungleichheit beobachtet, hüllt solche Leute oder eine solche Gegend in eine grosse Energie der Liebe ein. Mehr müsst ihr gar nicht tun, dann werdet ihr wissen, dass euer Beitrag helfen wird, gewisse Angelegenheiten zu zerstreuen. Die Erde schüttelt sich, und ihre Selbstreinigung ist recht lebhaft im Gange, und ihr dürft versichert sein, dass viel Arbeit von unserer Ebene aus getan worden ist, um die Auswirkungen auf euch zu verringern. Seid einerseits sensibel hinsichtlich der Bedrohungen, denen ihr ausgesetzt seid, und seid vorsichtig; aber gebt der Situation auch nicht noch mehr Energie dadurch, dass ihr Ängste, Furcht herauskehrt. Ihr werdet euch am richtigen Ort befinden, wenn die Ereignisse sich entfalten. Vertraut eurer Intuition, dann werden eure Geistführer euch an diesen Ort führen. Ruft uns, wenn ihr unsicher seid, dann werden wir euch zur Seite sein und euch in unsere Liebe einhüllen.  

Danke, St. Germain! 

Mike Quinsey 

http://www.treeofthegoldenlight.com  = Link: ET First Contact – Channeled Messages by Mike Quinsey ) 

Übersetzung: Martin Gadow