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Bush scheint (wegen Alkohol?) trotz Anti-Depressiva seine Selbstkontrolle zu verlieren
----- Original Message ----- Steyr, 4.11.05 RUNDBRIEF Liebe Lichtfreunde, während Lewis Libby, wie erwartet, gestern bei der ersten gerichtlichen Anhörung seine Unschuld erklärt hat, geht es im Weissen Haus zunehmend drunter und drüber. Bushs öffentliche Zustimmung liegt jetzt bei nur noch 35 Prozent, und 58 Prozent halten ihn für einen Lügner. Die Position von Karl Rove, Bushs Chefberater, wackelt zunehmend, und keiner der führenden Köpfe um Bush weiss, wie es weitergehen soll - am allerwenigsten Bush selbst. Selbst seine treuesten Vasallen sind bestürzt über Bushs verfallenden Gemütszustand, der laut einem Beitrag des Journalisten Doug Thompson vom 2. November (www.capitolhillblue.com) labiler ist als der des einstmaligen Präsidenten-Darstellers Ronald Reagan. "Es ist schlimmer als in den Tagen, als Ronald Reagans Alzheimer-Krankheit begann", gestand ein White-House-Insider dem Journalisten. Was ihn erschrecke, sei die Vorstellung, dass Bush "während eines öffentlichen Auftritts in diesen Nebel fallen könnte". Führende Mitarbeiter sagen laut Thompson, Bush habe in Krisenfällen immer mit Konzentrationsproblemen zu tun gehabt, doch jetzt sei er auf Sitzungen in wachsendem Masse geistesabwesend, und während die Diskussion um Fragen der "nationalen Sicherheit" und andere Themen gehe, starre Bush Löcher in die Luft. So nimmt Andrew Card gegenwärtig die Rolle der "Stimme Bushs" ein, wenn dieser wieder einmal Ausfallerscheinungen hat. Bush scheint nur noch mit Anti-Depressiva leben zu können, und mittlerweile sprechen sogar die Mainstream-Zeitungen wie "Newsweek", "The Washington Post" und "New York Daily News" offen über Bushs extreme Gemütsschwankungen. Dass er obendrein wieder zur Flasche gegriffen hat, wird in Washington als offenes Geheimnis gehandelt. In den politischen Blättern wie auch in der politischen Klasse schwirren die Gerüchte, und es wird allgemein erwartet, dass Sonderermittler Fitzgerald ohne besondere Ankündigung öffentlich die nächste Anklage erheben wird. Die meisten tippen auf Karl Rove. Und viele andere Mitverschwörer um Bush ahnen, dass das Damoklesschwert einer schwer wiegenden Anklage über ihnen schwebt und jeden Augenblick fallen kann. Mit einem Satz: Das Bush-Regime ist am Rande der Handlungsfähigkeit. Der Sturz dieser Verschwörergruppe ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Dann ist die Bahn frei für die grossen Ereignisse, auf die wir alle so sehnsüchtig warten.
Lichtgrüsse sendet Euch <<<<<< O >>>>>> Pressemeldung vom 4.November: Bush steht innenpolitisch wegen Agenten-Affäre unter Druck WASHINGTON - Nach der Anklage eines US-Regierungsbeamten in einer Affäre um die Enttarnung einer CIA-Agentin will US-Präsident George W. Bush nun offenbar sein Personal schulen. Dabei geht es um den richtigen Umgang mit Geheimdokumenten. Die Mitarbeiter sollten in Präsentationen und Seminaren an die geltenden Regeln zu moralischem Verhalten und dem richtigen Umgang mit Geheimdokumenten erinnert werden, berichtet die "Washington Post". Teilnehmen sollten Mitarbeiter des Präsidialamtes, die mit Geheimdokumenten zu tun hätten. Die Zeitung berief sich auf ein Dokument des Amtes. Bush steht durch die Affäre um die Enttarnung der Agentin Valerie Plame innenpolitisch unter Druck. Der ehemalige Stabschef von US-Vize-Präsident Dick Cheney, Lewis Libby, steht derzeit wegen Falschaussage, Meineid und Behinderung der Justiz vor Gericht. Am Donnerstag plädierte Libby auf nicht schuldig. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft und eine Geldstrafe 1,25 Millionen Dollar. Die Geheimdienstmitarbeiterin Palme war im Juli 2003 enttarnt worden, was strafbar ist. Ihre Identität wurden Medien bekannt gemacht, nachdem ihr Ehemann - der Diplomat Joseph Wilson - der Regierung Bush vorgeworfen hatte, sich Geheimdienst-Informationen über irakische Massenvernichtungs-waffen zurechtgerückt zu haben, um den Krieg in dem Golfstaat zu rechtfertigen. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen auch gegen Bushs engsten Berater, Karl Rove. Der US-Präsident lehnte es ab, sich zu den Untersuchungen gegen Rove zu äussern. Auch auf die Frage, welche Rolle Rove noch im Weissen Haus spiele, gab er am Freitag im argentinischen Mar del Plata keine Antwort. Anwälten zufolge bleibt Rove unter Beobachtung der Ermittler und könnte auch noch angeklagt werden. Die oppositionellen Demokraten hatten bereits den Rücktritt von Rove gefordert. Publiziert von 20min am 5. November 2005 <<<<<< O >>>>>> Bush in immer schlimmerer Bedrängnis:
----- Original Message ----- RUNDBRIEF Liebe Lichtfreunde, hier sind weitere Nachrichten aus Washington, die in unseren Medien nicht erscheinen. Wie Doug Thompson am 4. November auf www.capitolhillblue.com berichtete, raunt eine wachsende Zahl von republikanischen Führern, Parteistrategen und politischen Amtsträgern George W. Bush zu, seine Amtszeit sei "effektiv zu Ende", falls er nicht schleunigst seinen mittlerweile heftig umstrittenen Berater Karl Rove über Bord werfe, sich wegen der Irreführung der Öffentlichkeit zur Anzettelung des Irak-Krieges vor dem amerikanischen Volk entschuldige und seinen Regierungsapparat von oben bis unten erneuere. Ein langjähriger Insider zu Thompson: "Die einzige Erscheinung von Einheit, die wir gegenwärtig in der Republikanischen Partei haben, ist der Glaube, dass der Präsident die Partei, das amerikani-sche Volk und die Präsidentschaft ruiniert hat." Ein anderer Amtsträger im Weissen Haus: "Diese Präsidentschaft ist in Bedrängnis. Besonders übel: Ich weiss nicht, ob es da einen Ausweg gibt." Bevor Bush zu seiner Südamerika-Reise aufbrach, kamen Kongressführer seiner Partei ins Weisse Haus, um Bush klarzumachen, dass seine gesetzgeberischen Initiativen im Kongress "gestorben" seien, dass seine Ersatznominierung für Harriet Miers einen harten Zustimmungskampf im Senat gewärtigen könne und dass ihm eine offene Revolte aus der eigenen Partei bevorstehe. Eine Person aus dem Büro des "Speakers" Dennis J. Hastert: "Der Ärger über den Präsidenten wächst exponentiell mit jedem Tag, der vergeht." Während in Washington jeder auf die nächste von Patrick Fitzgerald erhobene Anklage wartet, kam jetzt ein neues Beweisstück ans Tageslicht, das Cheney, Bush und Rice schwer belastet: ein internes Memo, das der einstige US-Botschafter In Somalia, Leo Wanta, kurz nach der getarnten Sprengung des WTC am 11.9.2001 an Richard Cheney sandte, der es zur damaligen Sicherheits-beraterin Condoleeza Rice weiter leitete und die das Memo schliesslich Bush zur Kenntnis gab. Der Inhalt des Memos: Ein führender FBI-Spezialagent sowie ein CIA-Mitarbeiter hatten ein gemeinsames Treffen mit einem Mitarbeiter von Osama bin Laden in Manila/Philippinen, und zwar dreissig Tage nach dem WTC-Anschlag. Dieses Memo ist, wie Tom Flocco (www.tomflocco.com) am 2. November berichtete, mittlerweile in Händen des Sonderermittlers Patrick Fitzgerald. Was den Südamerika-Trip Bushs angeht, so geriet der zu einem weiteren Fiasko. Bush wurde von den versammelten Präsidenten der lateinamerikanischen Länder im argentinischen Mar des Plata regelrecht vorgeführt, während draussen auf den Strassen riesige Anti-Bush-Demonstrationen wogten. Es gab noch nicht einmal eine gemeinsame Abschlusserklärung, und das von Bush favorisierte "Freihandelsabkommen" ALCA wurde nicht ratifiziert, denn es hätte dem US-Handelsimperialismus weitere Tore geöffnet. In Argentinien siegte der Wille des Volkes, und Herr Bush kehrte wieder einmal mit leeren Händen auf seine Ranch zurück. "Stay tuned", sagt man in den USA - bleibt auf Empfang, denn die Nachrichten werden zunehmend brisanter!
Lichtgrüsse sendet Euch
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