Die Schlinge um die US-Kabalen
zieht sich zusammen

Steyr, 30.11.05

RUNDBRIEF

Liebe Lichtfreunde,

die neuesten Nachrichten aus den USA deuten darauf hin, dass Karl Rove, das "Gehirn" des Noch-Präsidenten George W. Bush, demnächst eine Anklage von Sonderermittler Patrick Fitzgerald zu gewärtigen hat. In seinem jüngsten Audio-Beitrag für www.cloakanddagger.de berichtet der stets gut informierte Tom Heneghan laut Scott Mowry am 29. November (siehe www.sunriseofthesolardisk.com, A&A-Report), die ehemalige Rove-Mitarbeiterin Susan Ralston kooperiere jetzt mit Fitzgerald in dessen Ermittlungen zur Enttarnung der Under-cover-Agentin Valerie Plame. Die Bezeugungen dieser engen Ex-Mitarbeiterin von Rove machen sie zu einer Art Kronzeugin gegen Rove.

Susan Ralston steht ihrerseits in einem Netzwerk krimineller Machenschaften. Bevor sie ins Weisse Haus zu Rove wechselte, amtierte sie als persönliche Assistentin des professionellen "Lobbyisten", Bestechers und Geldwäschers Jack Abramoff, von dem Heneghan berichtet, er habe als "Geldmann" für die Operationen zum 11. September 2001 fungiert. Auch gegen Abramoff hat Fitzgerald Anklage erhoben.

Abramoffs einstiger Partner Michael Scanlon, ehemals führender Mitarbeiter des ebenfalls angeklagten Republikanerführers im Abgeordnetenhaus, Tom Delay, hat kürzlich vor Fitzgerald gestanden, er habe mit konspirativen Methoden Abgeordnete bestochen und vier indianische Spielkasinos in Millionenhöhe betrogen. Das berichtet Silla Brush auf www.usnews.com. Eine Bundesermittlergruppe, der auch Beamte des Innenministeriums angehören, ist laut Brush gegenwärtig damit befasst, die Beziehungen zwischen Scanlon, Abramoff und Kongressabgeordneten zu untersuchen. Hierbei gelte als Schlüsselfrage, ob und inwieweit Angehörige der Legislative sich gesetzgeberisch gefällig zeigten, nachdem sie Geldunterstützung für Kampagnen, kostenlose Reisen und andere Geschenke von Abramoff und Co. erhalten hatten. "Das könnte der grösste Kongress-Skandal in moderner Zeit sein", so zitiert Brush den Führer von "Demokratie 21", Fred Wertheimer.

Einer dieser korrupten Kongressabgeordneten, der Kalifornier Randy Cunningham, hat laut

www.waynemadsenreport.com

am 28. November in San Diego Steuerhinterziehung gestanden, um anschliessend von seinem Amt zurückzutreten. Cunningham ist laut Wayne-Madsen-Report in betrügerische Machenschaften zwischen dem Pentagon und einigen Lieferfirmen verwickelt, und er soll 2.4 Millionen Dollar Bestechungsgelder erhalten haben.

Im Zuge der Ermittlungen zur 9-11-Verschwörung, so berichtet Heneghan, habe Fitzgerald den New Yorker Staatsanwalt Elliot Spitzer ins Visier genommen, der sich bisher weigert, Fitzgerald in seinen Ermittlungen zu unterstützen. "Was wir hier sehen", so Heneghan, "ist ein Muster von Verbrechen und Kriminalität. Es gibt jetzt einen Krieg, der sich direkt zwischen Sonderermittler Patrick Fitzgerald und diesem angeblichen Kreuzfahrer in New York, Elliot Spitzer, entwickelt hat. Der tut nichts anderes, als zu versuchen, alles zu vertuschen. Noch einige weitere Tage, dann wird Fitzgerald nach New York fliegen müssen und Spitzer beim Schlafittchen nehmen ... Fitzgerald macht Spitzer jetzt klar, dass er Justizbehinderung betreibe und massive Vorladungen erhalten werde, um diese Information herauszurücken."

Und um das traurige Bild der verkommenen Politklasse der USA abzurunden, noch ein kurzer Blick nach Montreal, wo gegenwärtig auf dem Welt-Klimagipfel rund 10'000 Delegierte aus 189 Ländern über die globale Reduzierung der Treibhausgase beraten. Bill Hare von Greenpeace sagt laut www.spiegel.de vom 30. November:

"Wenn man in der Konferenzhalle herumläuft, sagen einem die Delegierten, dass viele Themen auf der Tagesordnung stehen, aber dass es nur ein wirkliches Problem gibt - und das sind die Vereinigten Staaten." Die USA seien das sprichwörtliche Haar in der Suppe und könnten die Konferenz scheitern lassen.

Zur Erinnerung:  Die USA hatten bereits das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet, mit dem sich 40 Industriestaaten verpflichteten, bis 2012 die Kohlendioxidemissionen deutlich zu senken. Dabei ist bekannt, dass die USA in der Produktion von Schadstoffen weltweit führen. Dies gilt mittlerweile symbolisch auf allen Gebieten.

Doch gottlob wissen wir, dass es Licht am Horizont gibt. Lest hierzu eine aktuelle Botschaft von St. Germain, empfangen von Mike Quinsey, und das neueste Sirius-Update, empfangen von Sheldan Nidle. Beide Texte übersetzte Martin Gadow. ( s. Website http://www.paoweb.org unter "Nidle-Updates" und "Aktuelles").

Ferner im Anhang (auf der "nächsten Seite"): Ein "Spiegel online"-Gespräch mit dem Chef der Drogeriemarktkette DM, Götz Werner, und dem Steuerexperten Benediktus Hardorp über die Vision eines Grundgehalts für alle. NESARA lässt grüssen!

Lichtgrüsse sendet Euch

Michael George

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