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Pinter fordert
Kriegsverbrecherprozess Pinter fordert Kriegsverbrecherprozess gegen Bush Quelle: t-online, 8.12.2005
Der
diesjährige Literaturnobelpreisträger Harold Pinter
Kriegsverbrecherprozess gefordert
Vorwurf: Tausende Menschen auf dem Gewissen
Video vor wenigen Tagen aufgezeichnet
Nobelpreis im Oktober zuerkannt Pinters Videobotschaft: "US-Verbrechen systematisch, infam, unbarmherzig" Der britische Dramatiker und diesjährige Träger des Literaturnobelpreises, Harold Pinter, hat am Mittwoch in seiner Nobelvorlesung die USA systematischer Verbrechen in aller Welt beschuldigt. Bei der wegen der Krebserkrankung des Autors in Stockholm auf Video abgespielten Rede sagte Pinter unter anderem: "Die direkte Invasion eines souveränen Staates war eigentlich nie die bevorzugte Methode der Vereinigten Staaten. Vorwiegend haben sie den von ihnen so genannten Low Intensity Conflict favorisiert. "Low Intensity Conflict" bedeutet, dass Tausende von Menschen sterben, aber langsamer als würde man sie auf einen Schlag mit einer Bombe auslöschen. Es bedeutet, dass man das Herz des Landes infiziert, dass man eine bösartige Wucherung in Gang setzt und zuschaut wie der Faulbrand erblüht. Ist die Bevölkerung unterjocht worden oder tot geprügelt - es läuft auf dasselbe hinaus - und sitzen die eigenen Freunde, das Militär und die grossen Kapitalgesellschaften bequem am Schalthebel, tritt man vor die Kamera und sagt, die Demokratie habe sich behauptet. (...) Ich verweise auf Indonesien, Griechenland, Uruguay, Brasilien, Paraguay, Haiti, die Türkei, die Philippinen, Guatemala, El Salvador und natürlich Chile. Die Schrecken, die Amerika Chile 1973 zufügte, können nie gesühnt und nie verziehen werden. In diesen Ländern hat es Hunderttausende von Toten gegeben. Hat es sie wirklich gegeben? Und sind sie wirklich alle der US-Aussenpolitik zuzuschreiben? Die Antwort lautet Ja. (...) Die Verbrechen der USA waren systematisch, konstant, infam, unbarmherzig, aber nur sehr wenige Menschen haben wirklich darüber gesprochen. Das muss man Amerika lassen. Es hat weltweit eine ziemlich kühl operierende Machtmanipulation betrieben und sich dabei als "Streiter für das universelle Gute" gebärdet. Ein glänzender, sogar geistreicher, äusserst erfolgreicher Hypnoseakt. Ich behaupte, die Vereinigten Staaten ziehen die grösste Show der Welt ab, ganz ohne Zweifel. Brutal, gleichgültig, verächtlich und skrupellos, aber auch ausgesprochen clever. (...) Den Vereinigten Staaten liegt nichts mehr am "Low Intensity Conflict". Sie sehen keine weitere Notwendigkeit, sich Zurückhaltung aufzuerlegen oder gar auf Umwegen ans Ziel zu kommen. (...) Die Invasion des Irak war ein Banditenakt, ein Akt von unverhohlenem Staatsterrorismus, der die absolute Verachtung des Prinzips von internationalem Recht demonstrierte. Die Invasion war ein willkürlicher Militäreinsatz, ausgelöst durch einen ganzen Berg von Lügen und die üble Manipulation der Medien und somit der Öffentlichkeit. (...) Der Tod spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Für Bush und Blair ist der Tod eine Lappalie. Mindestens 100’000 Iraker kamen durch amerikanische Bomben und Raketen um, bevor der irakische Aufstand begann. Diese Menschen sind bedeutungslos. Ihr Tod existiert nicht. Sie sind eine Leerstelle. Sie werden nicht einmal als tot gemeldet."
Meine Bemerkung:
Nicht umsonst gilt bei den Arabern die USA als "Das Land Satans". Und Satans Devise heisst ja (u.a.): "Lüge, Falschheit, Unruhestiftung, Krankmachung" Bush muss Stimmungsschwankungen mit Psychopharmaka unter Kontrolle haltenGrösste Militärmacht unter Kommando eines psychisch labilen PräsidentenIm Juli 2004 wurde zum ersten Mal darüber berichtet, dass die grösste Militärmacht unter dem Kommando eines Präsidenten steht, der geistig nicht mehr normal funktioniert. Die mittlerweile alltäglichen Berichte über den fortlaufenden geistigen und emotionalen Verfall Bushs lassen daurauf schliessen, dass sich sein Zustand seitdem ernsthaft verschlimmert hat. Die Tatsache, dass Bush in seiner Vergangenheit Drogen und Alkohol konsumierte und heute Antidepressiva zu sich nimmt, kann gefährliche, möglicherweise katastrophale Folgen haben… Wie vor einiger Zeit bekannt wurde, nimmt Präsident Bush zur Kontrolle seines unberechenbaren Verhaltens, seiner Depression und seiner paranoiden Tendenzen Antidepressiva zu sich. Laut den Mitarbeitern des Weissen Hauses beeinträchtigen die ihm von Col. Richard J. Tubb, dem Arzt des Weissen Hauses, verordneten Antidepressiva seine mentalen und physischen Fähigkeiten. Ausserdem verschlechtern sie die Fähigkeit des Präsidenten, auf eine Krise zu reagieren, schildern Mitarbeiter der Administration im vertraulichen Gespräch: «Es ist ein zweischneidiges Schwert. Er kann nicht wegen jeder kleinsten Provokation aus der Haut fahren, aber wir brauchen auch einen Präsidenten, der geistig präsent ist.» Tubb verschrieb die Antidepressiva nach einem Vorfall vom 8. Juli 2004, bei dem Bush Journalisten eine Antwort auf die Frage nach seiner Beziehung zu dem angeklagten Enron-Chef Kenneth J. Lay verweigerte. Er rauschte wutentbrannt davon, während er einen Mitarbeiter im Hintergrund anschrie: «Halten Sie mir diesen Motherfucker vom Hals! Wenn Sie es nicht können, werde ich jemanden finden, der es kann!» Über Bushs mentale Instabilität, seine starken Stimmungsschwankungen und seine unverschämten Ausbrüche spricht man hinter vorgehaltener Hand. Es entwickelte sich in den letzten Monaten zum eigentlichen Hauptthema in Washington. Während diese Beobachtungen von seinen Anhängern als Anti-Bush-Propaganda abgetan werden, werden sie vom prominenten Psychiater der George Washington Universität, Dr. Justin Frank, in seinem Buch «Bush auf der Couch. Im Gemüt des Präsidenten» bestätigt. Hierin diagnostiziert Dr. Frank Präsident Bush als einen unbehandelten Alkoholiker mit para-noiden und grössenwahnsinnigen Zügen, dessen lebenslanger sadistischer Charakterzug sich von Bubenstreichen in der Kindheit – wie das Benutzen von Knallkörpern, um Frösche zum Explodieren zu bringen – bis in die heutige Zeit erstreckt, was zum Beispiel das Beleidigen von Journalisten deutlich macht. Seine hämische Freude bei staatlichen Exekutionen und sein schadenfrohes Händereiben vor der Bombardierung Bagdads veranschaulichen Bushs Instabilität. «Ich war sehr beunruhigt, und ich begann alles, was er tat, zu beobachten, und alles, was er schrieb, zu lesen, und ich beobachtete ihn auf Videoband. Ich spürte, dass er geistig gestört ist», sagte Dr. Frank. «Er passt in das Profil eines ehemaligen Alkoholikers, dessen Alkoholismus zum Stoppen gebracht, aber nicht behandelt worden ist.» Bush ist zugegebenermassen ein Alkoholiker, obwohl er sich nie in einem formalen Behandlungs-programm behandeln liess. Geschichten über seinen Kokainmissbrauch in jüngeren Jahren verfolgten ihn während seiner Wahlkampagne zum Gouverneur in Texas und seiner ersten Präsidentenwahlkampagne. Dr. Franks schlussfolgernde Beobachtungen wurden von anderen bekannten Psychiatern bestätigt, so auch von Dr. James Grotstein, Professor des UCLA Medical Center, und Dr. Irvin Yalom, MD, Professor Emeritus an der Standford Medical School. Details über die Gesundheit Bushs, über die Medikamente oder Psychopharmaka, die er zu sich nimmt, und seine Behandlung, die er erhält, sind nicht bekannt. Die Berichte werden der Öffentlichkeit vorenthalten. Diese Situation erinnert an die zweite Amtsperiode Ronald Reagans, in der seine Berater sich darum bemühten, die zunehmenden Gedächtnisstörungen des Präsidenten zu kaschieren, die den Ausbruch der Alzheimer- Krankheit anzeigten. Ähnlich verhielt es sich in den letzten Tagen Richard Nixons, als dieser in den Fluren umherwandelte und begann, mit den Porträts früherer Präsidenten zu sprechen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Nixon seine Amtsstube verliess, wurden diese Vorkommnisse nicht öffentlich bekannt gemacht. Leidet nun auch Bush an dieser amerikanischen Variante des Cäsarenwahns? Ein langjähriger republikanischer politischer Berater, der aus nachvollziehbaren Gründen nicht genannt sein will, sagte, er berate die republikanischen Kongresskandidaten dahingehend, vor Bush eine gebührende Distanz zu wahren. «Wir müssen der sehr realen Möglichkeit ins Auge sehen, dass der Präsident der Vereinigten Staaten verrückt ist. Das ist nicht gut für meine Kandidaten, es ist nicht gut für die Partei, und es ist natürlich nicht gut für das Land.» Nicht auszudenken, welche Folgen sein offensichtlich geisteskrankes Tun weltweit noch haben kann. Quelle: 18.11.05 by Capitol Hill Blue Staff Artikel 2: Zeit-Fragen Nr.48 vom 5.12.2005, letzte Änderung am 6.12.2005 (Hervorhebungen von tst) |
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