Die makabren Pläne von Bush & Co. für einen atomaren globalen Holocaust

Linkhinweis aus ATTAC-Kreisen:   http://news.web-hh.de/index.php?lid=23935


Vogelgrippe als Grund für Irankrieg? 

(zfch) Der amerikanische Physiker Jorge Hirsch, unter dessen Initiative 1800 seiner Kollegen in den USA gefordert haben, einen militärischen Einsatz von Atomwaffen auszuschließen, vermutet, dass die Vogelgrippe als Vorwand für einen US-Angriff auf den Iran und zur Ausrufung des Kriegsrechts auch in Europa benutzt werden könnte.

Jorge Hirsch geht in seinem Beitrag zur Vogelgrippe als "casus belli", der in deutscher Übersetzung von der Schweizer Wochenzeitung "Zeitfragen" veröffentlicht wurde, auf die Hintergründer der Entwicklung des H5N1-Virus ein.
Zudem hält er einen "Pearl-Harbour-Effekt" für erforderlich, um die kriegsmüde US-Bevölkerung auf einen neuen Krieg einzustimmen, und erwartet, dass die Bedrohung der westlichen Staaten durch eine Pandemie der Vogelgrippe, für die die iranische Regierung verantwortlich gemacht werden kann, als Kriegsgrund und für die Ausrufung des Kriegsrechts auch in Europa benutzt werden kann.

Von uns wurde früher bereits berichtet über die umfangreiche Beteiligung von Donald Rumsfeld mit einem 8-stelligen Dollarbetrag an der Firma Gilead Sciences, die den Impfstoff Tami-Flu entwickelt hatte, und deren Gewinne seit dem ersten Auftreten der Vogelgrippe massiv zugelegt hatten.

Jorge Hirsch
Iran und die Vogelgrippe - der perfekte Casus belli?

Der Casus belli, der Kriegsgrund gegen den Iran, nimmt derzeit immer deutlichere Gestalt an. Man könnte von einem modernen Pendant zu Pearl Harbour sprechen, das bereits in vollem Gange ist, ohne dass wir es bemerken. Der Iran greift uns mit «Massenvernichtungswaffen» aus der Luft an, und uns bleibt keine andere Wahl, als mit gleicher Münze zu antworten. Wenn wir nicht sofort handeln, dann wird von den iranischen Feuchtgebieten aus in den nächsten Wochen eine Welle von Marschflugkörpern (in Gestalt von Zugvögeln) auf Ziele in Skandinavien und Alaska lanciert, und diese werden in der westlichen Welt eine tödliche Wirkung entfalten, indem sie Millionen von Menschen das Leben kosten.

Die Amerikaner sind der Präventivschlag-Doktrin nach dem Fiasko im Irak überdrüssig geworden, wie immer die offiziell übernommene «Nationale Sicherheitsstrategie» lauten mag. Wir sind nicht bereit, einen US-Angriff auf den Iran wegen einer nuklearen Bedrohung zu unterstützen, die sich in der Zukunft ergeben könnte. Das Argument der Israeli, der Iran müsse angegriffen werden, bevor ein nicht näher definierter «point of no return» erreicht ist, verfehlt seine Überzeugungskraft. Ganz gleich, wie gravierend die Bedrohung und wie «inakzeptabel» ein nuklear gerüsteter Iran sein mag, es geht nicht ohne einen Konfliktauslöser. Und Israel hat sich leider dazu entschlossen, uns aus dieser Klemme zu helfen. Israel möchte klugerweise nicht dafür verantwortlich gemacht werden, durch eine Bombardierung wie in Osirak «die Nationen in einen Krieg zu ziehen», der «uns zwingen» würde einzugreifen. Es hat deshalb erklärt, es werde «nicht allein gegen den Iran vorgehen», und hat damit uns den Ball zugespielt. Nun liegt es an uns, den Stein ins Rollen zu bringen, und dies werden wir auch tun.

Warum haben wir den Iran noch nicht angegriffen?

Die Gründe, die für einen Angriff gegen den Iran sprechen, sind sehr viel besser als im Falle des Irak. Der Iran stellt fraglos Yellow-Cake-Uran her, das zur Herstellung von Nuklearwaffen benötigt wird. Auch ist er ohne Zweifel zur Entwicklung von Nuklearwaffen entschlossen, wie seitens der Administration wiederholt und kategorisch erklärt worden ist. Die Kongressabgeordneten sowie die Mehrheit der Amerikaner sehen im Iran den Hauptverantwortlichen in der Unterstützung des Terrorismus. Der Iran verfügt über Raketen, die Israel erreichen können, und seine Erklärungen gegenüber Israel sind in den Medien ausführlich verbreitet worden. Auch kann der Iran viele Amerikaner im Irak töten, wenn er es wünscht. Er hat den USA «Schaden und Schmerzen» angedroht (auch wenn die Erklärung des Iran durch die Presse völlig falsch dargestellt worden ist). Der Iran verfügt über (chemische und biologische) Massenvernichtungswaffen und über die Mittel (Raketen mit geeigneten Sprengköpfen), sie einzusetzen, wenn man unserer Administration Glauben schenken darf. Der Iran schürt Unruhe im Irak, er unterdrückt sein eigenes Volk, und er gewährt der al-Kaida Unterschlupf. Worauf also warten wir noch?

All diese Gründe sind gut, aber nicht gut genug. Zum einen sind die Hindernisse für eine Konfrontation mit dem Iran durch das Fiasko im Irak viel grösser geworden, zum andern steht bei ihr viel mehr auf dem Spiel: Ein Krieg gegen den Iran wird weit grössere Opfer fordern und erstmals seit 60 Jahren auch den Einsatz von Atomwaffen durch die USA einschliessen. Es braucht daher einen guten Grund, der es dem Präsidenten erlaubt, sich vor das Volk zu stellen und zu sagen: «Wir können nicht mehr länger warten», und den Amerikanern, sich hinter ihn zu stellen und zu applaudieren. Weil soviel auf dem Spiel steht, brauchen wir ein Pearl Harbour; ein Golf von Tonking wird nicht ausreichen, ein «trotziger Saddam» noch viel weniger. Oder es braucht eine unmittelbare Bedrohung, und zwar eine, die so gross ist, dass man sagen kann, sie komme einem Angriff gleich, und die zugleich den entscheidenden Zeitfaktor enthält.

Die Bedrohung durch die Vogelgrippe

Die Shahab-Raketen des Iran können Israel erreichen, aber nicht Westeuropa oder die Vereinigten Staaten, die Vögel aus dem Iran jedoch können dies. Sie tragen eine Waffe in sich, die 150 Millionen Menschen das Leben kosten könnte, wie in den Medien nützlicherweise betont wurde.

In den iranischen Feuchtgebieten in Gilan, Khuzestan und anderen Orten halten sich derzeit Tausende von Zugvögeln auf. Anfang April werden Enten, Gänse und Schwäne aus den iranischen Feuchtgebieten ihre Reise in die kühleren nördlichen Regionen antreten. Einige werden in nordwestlicher Richtung über Osteuropa nach Deutschland und Skandinavien ziehen, andere in nordöstlicher Richtung durch Ost­asien nach Alaska. Dabei werden sie die tödliche Bedrohung des H5N1-Vogelgrippevirus mit sich führen. Ihr Kot wird unterwegs Hühner und andere Haustiere infizieren, was wiederum Zehntausenden von Amerikanern und Europäern das Leben kosten wird. So zumindest will man uns glauben machen.

Wie Michel Chossudovsky und andere unterstrichen haben, ist die plötzliche Panikmache seitens der Ministerien und der westlichen Presse, was die Bedrohung durch die Vogelgrippe angeht, äusserst seltsam. Die Vogelgrippe existiert seit Jahrhunderten, die besonders virulente Form des H5N1 ist seit 1959 bekannt, und dessen Übertragung auf den Menschen wird seit 1997 dokumentiert. Warum also wird derzeit soviel Aufhebens um sie gemacht? Warum die intensiven Vorbereitungen in den Ministerien für innere Sicherheit und für Verteidigung zur Bekämpfung einer bevorstehenden Vogelgrippe- Pandemie?
Das H5N1-Virus ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Eine Pandemie ist daher auszuschliessen, es sei denn, es käme zu einer zufälligen Mutation des Virus. Den Menschen gefährdende Mutationen aber können bei jedem Virus eintreten. Was, wenn der HI-Virus plötzlich mutiert und durch blossen Körperkontakt oder schlimmer noch über die Atemwege übertragbar wird? Oder was, wenn beim Ebola-Virus eine plötzliche Mutation eintritt, so dass er seine tödliche Wirkung erst nach einer Inkubationszeit von sechs Monaten entfaltet? Warum also betreiben wir in Bezug auf solche Möglichkeiten nicht die gleiche Panikmache, die ebenso wahrscheinlich (oder vielmehr unwahrscheinlich) sind wie bei der Mutation des H5N1 in einen durch den Menschen übertragbaren Virus?

Aus dem einfachen Grund, dass das H5N1- Katastrophen-Szenario einen Kriegsgrund gegen den Iran liefert. Der Iran besitzt die «Waffen» und die «Mittel sie einzusetzen». Das Entscheidende ist der Zeitfaktor. Was bisher noch fehlt, ist eine Verbindung mit dem Bioterrorismus, und die Bush-Administration stellt diese freundlicherweise her.

Iran und der Bioterrorismus

Das State Department der USA, die CIA, das Department of Defense und John Bolton klagen den Iran an, «ein geheimes biologisches Waffenprogramm zu betreiben.» Judith Miller warnte bereits 1998, dass der Iran an der Kriegsführung mit biologischen Kampfstoffen arbeite, zur selben Zeit, in der Rumsfeld vor den «militärischen Mitteln des Irans, diese Stoffe zum Einsatz zu bringen», warnte. Es gibt keine Spur eines echten Beweises für diese Behauptung, was die Regierung aber nicht daran hindert, sie ständig zu wiederholen.

Im Mai 2003 behauptete die iranische Oppositionsgruppe Mujahedin-e Khalq, dass der Iran mit der Produktion von waffenfähigem Antrax begonnen habe und aktiv an mindestens fünf weiteren Pathogenen, einschliess­lich Pocken, arbeite, in dem Bestreben, ein Arsenal biologischer Waffen aufzubauen. «Die Antrax-Waffen seien die ersten Früchte eines Programms, das 2001 im geheimen begonnen wurde, um die Grösse des iranischen Biowaffenprogramms zu verdreifachen.» Dies wurde in vorauseilendem Gehorsam in der Presse mitgeteilt, obwohl keine Beweise, die diese Behauptungen stützen, präsentiert wurden. «Experten» sagten, die Beschreibung «schiene plausibel», da diese Gruppe «in der Vergangenheit stichhaltige Anhaltspunkte» geliefert habe. In der Tat ist dies dieselbe Gruppe, die die Existenz der nuklearen Anreicherungsanlage in Natanz bekanntmachte und behauptete, dass «diese Teil eines hoch entwickelten, fortgeschrittenen, ernstzunehmenden und teuren Nuklearwaffenprogramms» sei. Zufälligerweise war dies auch der Standpunkt der US-Regierung, wieder ohne die Spur eines echten Beweises.

Der Iran hat eine fortgeschrittene biotechnologische Forschung und Entwicklung und weiss natürlich, wie man Organismen genetisch verändert. Was hindert die USA daran zu argumentieren, dass mittels Biotechnologie möglicherweise Biowaffen entwickelt werden können und es dem Iran daher nicht erlaubt sein dürfe, weiterhin biotechnologische Forschung für nichtmilitärische Zwecke zu betreiben. Es wäre keinen Deut anders als der Standpunkt der USA zu den nuklearen Bestrebungen des Iran.
Achten Sie auf die ausführlichere Rhetorik bezüglich des Biowaffenprogramms des Iran, welches in den nächsten Tagen der Gesetzesvorlage H.R. 282 beigefügt werden soll. Es wird der gleiche Ablauf sein wie die Autorisierung des Irak-Kriegs durch den Kongress.

Bolton hat Kuba, aber nicht den Iran angeklagt, Biotechnologie zur Herstellung biologischer Waffen zu betreiben. Experten und auch ein kanadischer Militärdienst haben vor der Möglichkeit gewarnt, die Vogelgrippe als bioterroristische Waffe zu verwenden. Jedoch haben die USA dazu bisher nichts gesagt. Und dies hat einen guten Grund: den Überraschungsfaktor.

Geheimdienstinformationen

Die USA haben geheimdienstliche Informationen gesammelt, die aufdecken, dass iranische Wissenschafter in geheimen unterirdischen Anlagen intensiv an der Entwicklung eines Stammes des H5N1-Virus arbeiten, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Diese Information wird gemäss der Anweisung 13292 von 2003 unter Verschluss gehalten. Durch diese Anweisung sind alle Informationen über «Massenvernichtungs-Waffen» und über die «Verteidigung gegen transnationalen Terrorismus» als geheim zu behandeln. Der wahre Grund dieser Geheimhaltung ist natürlich, sie der öffentlichen Überprüfung zu entziehen.

Ich muss klarstellen, dass ich keinen Zugang zu geheimen Informationen habe. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass selbst die niedrigsten Regierungsbeamten glauben, dass das, was ich gerade beschrieben habe, möglich ist. Und ein Individuum wie «Curveball», der eine solche «plausible» Behauptung aufstellt, könnte die Administration veranlassen, so zu handeln, wenn es ihren Zielen entspricht. Setzen wir das Szenario fort:

«Dual-Use-Anlagen», die als iranische Hühnerfarmen getarnt sind, werden dazu benutzt, zu testen, wie das Virus von Wildgänsen auf Hühner und weiter auf Menschen, die die Hühner betreuen, und dann auf deren Familien und Freunde übertragen werden kann. In den letzten Wochen wurde ein Durchbruch erreicht; der perfekte Virenstamm wurde endlich gefunden. Zur Zeit arbeiten iranische Ökologen in den iranischen Feuchtgebieten, um das mutierte Virus unter Wildenten, Schwänen und Gänsen auszusetzen. Sie möchten für den Aufbruch der Zugvögel auf ihren Migrationswegen in den Westen im frühen April vorbereitet sein.
Klingt das für Sie nicht nach einem ausreichenden Casus belli? Für mich schon.

Wenn es wahr wäre, könnte dies möglicherweise zu Dutzenden von Millionen Toten in der westlichen Welt in den kommenden sechs Monaten führen. Können Sie zweifelsfrei beweisen, dass das nicht wahr ist?

Der Zeitfaktor ist entscheidend. Die Vögel beginnen mit ihrem Zug Anfang April. Es bleibt keine Zeit, dies zu überprüfen.

Eine nukleare B61-11-Bombe, die in die Erde eindringt und auf die unterirdischen Anlagen abgeworfen wird, in denen das mutierte Virus produziert wird, würde diese Anlagen zerstören und einen Bio-Holocaust verhindern; unvermeidbar wäre der Verlust einiger Menschenleben. «Die Gründe für unsere Handlungen werden klar sein, der Einsatz von Gewalt angemessen und unsere Sache wird gerecht sein.»

«Die regionalen Einsatzkommandeure können die Zustimmung für die Verwendung nuklearer Waffen vom Präsidenten aus verschiedenen Gründen verlangen. Die Beispiele beinhalten […] bevorstehende gegnerische Angriffe mit biologischen Waffen, die nur von nuklearen Waffen wirksam zerstört werden können.»

Und: «Je grösser die Bedrohung, desto grösser ist das Risiko, inaktiv zu bleiben – und umso überzeugender ist der Grund, vorbeugende Massnahmen zu unserer Verteidigung zu ergreifen, selbst wenn eine Ungewissheit – wie der Zeitpunkt und der Ort des feindlichen Angriffs – bestehen bleibt.»

Bushs Rede vom April 2006

Ich bin kein Redenschreiber. Dennoch fühle ich mich gezwungen, dem Präsidenten zu helfen und damit einen kleinen Beitrag zur neuen Weltordnung zu leisten. Folgendes wird Präsident Bush der Nation und der Welt im April 2006 ankündigen:

* «Der Iran hat die internationale Gemeinschaft verspottet und verfolgt weiterhin seinen festgelegten Plan, Nuklearwaffen herzustellen.

* Der Iran hat angekündigt, dass er Israel zerstören werde und dass er, sobald er die Nuklearwaffen habe, dies auch tun werde.

* Der Iran ist der Hauptunterstützer des Terrorismus, und sobald er die Nuklearwaffen hat, wird er diese Waffen Terroristen geben, die sie in New York, London oder Tel Aviv detonieren lassen. Er wird auch Raketen mit Nuklearwaffen bestücken, die auf Europa und die USA gerichtet sind.

* Ich habe gesagt, dass ich nicht untätig bleiben werde, während die Gefahren zunehmen. Nichtsdestoweniger achte ich auf diejenigen, die sagen, es sei immer noch Zeit, den diplomatischen Weg zu verfolgen, obwohl dessen Erfolg eher unwahrscheinlich ist. Doch ich bin hier, um anzukündigen, dass wir uns diesen Luxus nicht länger leisten können.

* Tausende von iranischen Vögeln werden ihre Reise entlang ihrer Flugrouten in den kommenden Tagen antreten. Ihre Routen werden sie nach Europa und in die Vereinigten Staaten führen. Das ist eine Tatsache, und niemand kann die Vereinigten Staaten beschuldigen, dies erfunden zu haben. (süssliches Lächeln)

* Das von der britischen und US-amerikanischen Regierung gesammelte geheime Nachrichtenmaterial zeigt, dass iranische Wissenschafter einen mutierten Stamm des H5N1-Virus entwickelt haben, der von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Weltgesundheitsbehörden und -experten haben davor gewarnt, dass solch ein Virus zu einer Vogelgrippe-Pandemie führen werde, die bis zu 150 Millionen Menschen töten könne. Iranische Vögel haben bereits unschuldige Vögel unserer Alliierten in Europa infiziert und getötet.

* Schon ein einziger Vogel, der den mutierten Stamm in sich trägt, kann diesen auf unzählige andere Vögel und Menschen übertragen und dadurch einen Alptraum unvorstellbaren Ausmasses auslösen.

* Ich verlange von der iranischen Regierung, dass sie sofort alle Stämme dieser mutierten Viren zerstört und der internationalen Gemeinschaft unbestreitbare Beweise vorlegt, dass sie dies auch getan habe.

* Wenn wir schon dabei sind, verlange ich von der iranischen Regierung, dass sie sofort alle ihre doppelt nutzbaren Nuklearanlagen zerstört. Dies gilt auch für das Wissen über Nuklearwaffen, einschliesslich der Physikbücher, die nach dem 27.9.1905 geschrieben wurden.

* Ich verlange von der iranischen Regierung, dass sie umgehend alle militärischen, industriellen, wissenschaftlichen, medizinischen und landwirtschaftlichen Einrichtungen öffnet, damit vollständige und uneingeschränkte internationale Inspektionen durchgeführt werden können.

* Ich verlange von der iranischen Regierung, dass sie sofort und nachvollziehbar die Sumpfgebiete in Gilan, Khuzestan und Hamoon zerstört, in denen die todbringenden Vögel brüten, die uns angreifen werden.

* Die iranische Regierung hat 24 Stunden Zeit, auf diese angemessenen Forderungen einzugehen. Ihre Weigerung, dies zu machen, wird einen militärischen Konflikt nach sich ziehen, der dann anfängt, wenn wir es wollen.»

Der Rest des Szenarios, zum Beispiel «[wir] taten nichts, womit wir diese Bedrohung verdient oder heraus-gefordert haben», «bevor der Tag des Horrors kommen kann, bevor es zu spät ist zu handeln, wird diese Gefahr beseitigt werden», und andere ähnliche Stellungnahmen können von der Rede vom 17. März 2003 eins zu eins übernommen werden. Die Bombardierungen werden unmittelbar nach Ablauf des 24-stündigen Ultimatums beginnen. Willkommen William McGurn.*

Warum es nicht gelingen wird

Natürlich gibt es da ein kleines Problem: Es wird keinen Beweis dafür geben, dass der Iran das tödliche Virus herstellen kann. Das macht aber nichts. Der Iran wird 24 Stunden Zeit haben zu beweisen, dass er kein Virus herstellt. Der Beweis, dass Bushs Behauptung falsch ist, wird im radioaktiven Fallout begraben werden und nicht mehr wieder herstellbar sein. In der Logik der Administration muss diese Behauptung wahr sein, auch wenn es nicht möglich ist – jenseits begründeter Zweifel – zu beweisen, dass ihre Behauptung unwahr war. Aufgrund früherer Erfahrungen vertrauen sie darauf, dass das amerikanische Volk sie behandelt, wie die Rechtssprechung es verlangt: unschuldig – auch wenn verdächtigt – bis die Schuld bewiesen wurde. Das reicht ihnen für das gegebene wichtige Ziel, das sie erreichen werden.

Aber es könnte nicht gelingen, da es schon in diesem Artikel und anderswo dargestellt wurde. Die Tatsache, dass ich und andere diese Ereignisse voraussagen können, beweist, dass sie sich nicht auf reale Fakten stützen, die von Geheimdiensten ermittelt wurden. Ich habe keinen Zugang zu Geheimdienstinformationen über die iranische Biowaffentätigkeit. Diese künftigen Ereignisse können auf Grund öffentlich zugänglicher Informationen vorausgesagt werden, da sie nicht auf Fakten, sondern auf einem gefährlichen Plan beruhen: Es sollen Bedingungen hergestellt werden, die der amerikanischen Bevölkerung den US-Nuklearangriff auf die iranischen Untergrundanlagen schmackhaft machen.

Es könnte nicht gelingen, weil diejenigen, die in diesen Plan oder in Teile davon eingeweiht sind, immer noch Zeit haben zu wählen, und so den Plan verhindern könnten: etwas ausplaudern, Befehle missachten oder von ihren Posten zurücktreten. Sie könnten mit ihren Kollegen sprechen und sie davon überzeugen, den Plan nicht durchzuführen.

Oder vielleicht wird sich das amerikanische Volk in Massen melden, wenn dem Iran das Ultimatum gestellt wird, und verlangen, dass die Administration einen Rückzieher macht. Andere haben dies gemacht und hatten Erfolg. Vielleicht wird sich das Militär – angesichts der überwältigenden Opposition des Volkes – kollektiv weigern, den Plan weiter zu verfolgen.

Wenn die Administration den Angriff durchführt, werden wir zumindest wissen, dass es ein abscheuliches Verbrechen ist. Die Terroristen, die sich an Amerika rächen werden, werden es auch wissen und die Amerikaner werden wissen, warum sie angegriffen werden. Letzten Endes werden wir eine neue Administration einsetzen, welche die Verbrecher rasch vor Gericht bringen und mit angemessenen Urteilen bestrafen wird.

* William McGurn ist Leitkommentator des Wall Street Journal, das der Bush-Regierung sehr nahe steht.
Quelle: www.antiwar.com

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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(WP) Bei einer Pressekonferenz erklärte US-Präsident Bush auf entsprechende Nachfragen, dass ein Angriff der USA auf den Iran unter Einsatz von Atomwaffen eine mögliche Option sei.
Dies und über die Opposition führender Militärs in dieser Sache, hatte zu Beginn des Monats der Journalist Seymour Hersh berichtet.

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Ein Reader zum Irankonflikt kann hier herunter geladen werden.  > hochinteressant!
Er umfasst 64 Seiten an Materialien und Beiträgen und lässt sich in einem entsprechend ausgerüsteten Copyshop als Booklet ausdrucken. Weitere Versionen sind verfügbar

  ·  US-Kriegspläne gegen den Iran   

Der CNN-Journalist Wulf Blitzer befragt Seymour Hersh zu seinen Recherchen über die Kriegsvorbereitungen der US-Regierung.

  ·  US-Regierung initiiert neue Ölkrise   

Mit ihren Absichten, den Iran anzugreifen, hat die US-Regierung nun eine neue Ölkrise ausgelöst. Bereits durch den Irakkrieg war es ihr gelungen, den Ölpreis zu verdoppeln von unter 30 Dollar je Barrel auf heute 60 Dollar. Nun droht eine weitere Verdoppelung die westlichen Volkswirtschaften zu strangulieren und den Ölkonzernen neue Rekordgewinne in die Kassen zu spülen.     [...]


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From: "metainfo-hh" <gw@web-hh.de>

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Sent: Thursday, April 27, 2006 4:05 PM

Subject: [GlobuK] Vogelgrippe als Grund für Irankrieg?

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