Welt-Finanzkollaps schon im September?

US-Oppositionspolitiker Lyndon LaRouche zur aktuellen Systemkrise:

Regierungen müssen eingreifen

Saarbrücken. ”Unser Land und die Welt stehen heute, in den vor uns liegenden Wochen und Monaten, vor der grössten Krise der neuzeitlichen Geschichte; grösser noch als der Zweite Welt-krieg. Das heisst nicht, dass die Lage hoffnungslos ist, sie erscheint nur hoffnungslos.” So begann Lyndon LaRouche, der amerikanische Ökonom und führende Kopf der Opposition gegen das Cheney-Bush-Rumsfeld-Regime, am 27. April seine im Internet live übertragene Rede in Washington. Unter den 225 Gästen war eine umfangreiche Delegation von Gewerkschaftern, zahlreiche gewählte Amtsträger, Diplomaten und 80 Aktivisten der LaRouche-Jugendbewegung (LYM).
(LaRouches Rede und die zweistündige Diskussion sind abrufbar unter www.larouchepac.com.)

Anhand einer ”Doppelkurve” erläuterte LaRouche die inzwischen direkt vergleichbare Dynamik des hyperinflationären Kollapses in Deutschland 1923 (ebenso von den Illuminaten verursacht; tst) und dem sich jetzt abzeichnenden Trend der Hyperinflation auf den Weltrohstoffmärkten. Ihm selbst sei völlig klar, was dagegen zu tun sei, weil er sich den grössten Teil seines Lebens mit genau diesen Fragen beschäftigt habe, aber der US-Kongress, am wenigsten der Senat, habe derzeit keine Vorstellung, welche Art Krise da auf uns zukommt. Die Doppelkurve 1923 und 2006 illustriere: ”Das derzeitige Finanzsystem ist am Ende, noch im Laufe dieses Jahres, falls nicht von der US-Regierung dramatische Massnahmen ergriffen werden, um das Ruder herumzureissen. Das heisst, dieser Wicht muss aus dem Weissen Haus verschwinden, und zwar Cheney zuerst.”

Es sei eine Illusion, sich in Bezug auf die globale Finanzkrise eine Lösung von Europa oder China zu erhoffen. Die Lösung müsse von den USA angestossen werden. Nach der US-Verfassung liegt die Macht, Kredit und Geld zu schöpfen, allein bei der Bundesregierung, die der Zustimmung des Kongresses, insbesondere des Repräsentantenhauses, bedarf. Die Lösung bestehe darin, dass der Kongress das Bankensystem, einschliesslich der Zentralbank Federal Reserve, einem Bankrottverfahren unterzieht.

Die derzeit private amerikanische Zentralbank müsse wieder eine Nationalbank werden und als oberster Kreditgeber für den Wiederaufbau von Industrie, Verkehrsinfrastruktur, Wasser- und Energieversorgung, Bildungs- und Gesundheitswesen sorgen.

Leider sei der Kongress nicht dazu bereit, daher müssten die Bürger ihre Abgeordneten in die Pflicht nehmen. Die heute nötigen Massnahmen müssten sich an den Methoden Franklin D. Roosevelts orientieren.

(Quelle: Saarecho / Bürgerrechtsbewegung Solidarität - www.bueso.de)

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