Akzeptiert Unterschiede und gestattet Anderen ihren eigenen freien Selbstausdruck!

St. Germain

– 11. Mai 2006 durch Mike Quinsey –

Zieht Bilanz darüber, wo ihr euch zurzeit befindet; denn die Zeit eilt schneller als je zuvor. Seid ihr inzwischen in der Lage, die alten Denkweisen hinter euch zu lassen? Tausende von Jahren hindurch wurdet ihr gesteuert und oft unter Druck gesetzt, zu akzeptieren, was zur jeweiligen Zeit als "Norm" erachtet wurde. Von Land zu Land war dieses Ideal jeweils spezifisch, und das ist heute noch nicht viel anders. Sitten und Gebräuche entwickelten sich Jahrtausende lang separat voneinander und wurden fest etabliert, und viele davon wurden als religiöse Glaubenssätze bewahrt. Als Seelen, die auf der Suche nach Erleuchtung sind, habt ihr solche Glaubenssätze erlebt – durch Inkarnation dort, wo immer diese Erfahrung für eure Weiterentwicklung notwendig schien.

Während die Zeit verstrich, wuchs allmählich euer Verständnis für eine korrekte Lebensführung sowie der Grad an gegenseitiger Akzeptanz der Lebensweise Anderer. Oft wurden Auffassungen als "religiöse Lehren" verpackt, mit der Tendenz, eine schützende Mauer um sie zu errichten. Da wird zum Beispiel auch heute noch die Stirn gerunzelt, wenn Leute unterschiedlicher religiöser Richtungen einander heiraten. Dies hat viele Menschen isoliert, die sich an einen derartigen Lebenszugang gebunden fühlen und daher nicht so einfach andere Überzeugungen akzeptieren.

Bequeme Reisemöglichkeiten und Wohlstand haben jedoch auch Urlaubsreisen ins Ausland zur Regel werden lassen, während derer sich 'Mysterien' und Gebräuche anderer Rassen offenbarten. Das Resultat war, dass das Bewusstsein vieler Menschen sich weitete, und da werden Ähnlichkeiten zwischen den Völkern eher bemerkt als die Unterschiede. Dies hat zu herzlicher Akzeptanz von Menschen geführt, die ansonsten einen ganz anderen Lebensstil haben. Es hat nach und nach zum Niederreissen von "Zäunen" in Form des Syndroms "die und wir" geführt, das früher oft möglicherweise bessere Beziehungen mit Anderen zunichte machte. Es gibt nun kein Land mehr, dass nicht in irgend einer Weise multi-national ist, und in Amerika habt ihr ein grosses Beispiel dafür, wie so viele verschiedene Rassen zusammengekommen sind.

Da nichts zufällig geschieht, mögt ihr in Betracht ziehen, dass der Zweck all dieser Entwicklungen ist, Völker auf gemeinsamer Verständnis-Ebene zusammenzubringen. Hautfarbe war lange Zeit eine Streitfrage, die bis in die Tage zurückreichte, als man die Hautfarbe dazu missbrauchte, gesellschaftliche Klassenunterschiede zu machen. Inzwischen aber ist es nichts Ungewöhnliches mehr, sich mit allen anderen Rassen an ein und dem selben 'Schauplatz' zu mischen, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz. Und aufgrund dieser Tatsache der wechselseitigen Vermischung blickt ihr bereits oftmals über den äusseren Körper hinaus und findet, dass ihr – allgemein gesprochen – im Wesentlichen gleich seid. Im vergangenen Jahrhundert habt ihr da dramatische Veränderungen durchlaufen, und dies nicht ohne Seelen-Erforschung. Was ihr einst als 'lieb und teuer' hochgehalten hattet, musste Veränderungen erfahren, um sich der neuen Gesellschaft anzupassen.

Seht, wie ihr im 'Westen' durch andere Rassen mit deren Ernährungsgewohnheiten bekannt gemacht wurdet, und wie sie eure Ernährungsweise beeinflusst haben. Die Chinesen kamen, um bei euch zu arbeiten, und sie wurden zum dauerhaften Bestandteil eurer Gesellschaft; sie etablierten ihre bevorzugten Speisen, die nunmehr auch zu eurem Speiseplan gehören. In Europa arrivierten Menschen aus Indien, und auch hier ist nun deren 'Küche' weit verbreitet. Seht hieran, wie ihr durch verschiedenartige Verbindungen untereinander allmählich im Begriff seid, Eins zu werden; doch auch in dieser Einheit kann Individualität ihren Forbestand haben. Ihr könnt euch die Art der Kleidung aus einer anderen Region ansehen, und sehen, welch weiten Einfluss sie hat, und das Gleiche gilt für die Künste; und durch Beides werden in eurem Unterbewusstsein Erinnerungen an andere Lebenszeiten wach.

Ihr Lieben: Ich bat euch, Bilanz darüber zu ziehen, wo ihr euch zurzeit befindet, und hier beziehe ich mich jetzt auf das Einssein der gesamten Menschheit. Die Eine Quelle (der Schöpfer) ist anerkannt – und sie manifestiert sich nun auf eurem gegenwärtigen Level. Akzeptiert ihr, was ihr um euch wahrnehmt, – oder haltet ihr noch immer an eurem Standpunkt fest, Andere von euch auszuschliessen? Über eine lange Periode wurde der Zweck eures Lebens dahin gelenkt, euch an diesen Punkt in der Zeit zu bringen, wo es ein Zusammenkommen geben muss. Wer nun in seinem Herzen noch nicht so recht zu dieser Akzeptanz des Einsseins finden kann, von dem ich spreche, wird jedoch nicht als weniger wert als Andere angesehen. Es bedeutet jedoch, dass derjenige sich auf eine Position zurückgezogen hat, von der aus er noch nicht in die höher schwingenden Bereiche weiterkommen kann. Er wird sich unter denen wiederfinden, die noch weiterhin in der Schwingungs-Ebene der dritten Dimension verbleiben werden, was dann seiner eigenen Wahl entspricht.

Der Gedanke, dass ihr euch von Anderen distanziert, nur weil ihr sie als "anders" einstuft, ist nicht der Weg zur Erleuchtung! Akzeptiert Unterschiede und gestattet Anderen ihren eigenen freien Selbstausdruck, so wie ihr das auch für euch selbst wünscht! Findet dabei jedoch auf den gemeinsamen Grund und Boden, auf dem ihr steht, und zu den Aspekten, die ihr gemeinsam teilen könnt. Das geschieht bereits, wenn ihr zum Beispiel eure verschiedenen Sport-Arten anseht, wo unterschiedliche Rassen, sich auf einem einzigen Feld auszuzeichnen scheinen. Sie haben mit ihren Fertigkeiten eure Aufmerksamkeit erregt, und da wird ein Gewinner von Allen bewundert. Ihr beginnt allmählich, die Menschen um euch in gerechter Weise zu sehen, und da werden Hautfarbe oder Gewohnheiten zweitrangig. Schliesslich habt ihr alle euch schon in jedem Land für eine gewisse Zeit inkarniert und dort Eindrücke gesammelt von dem, was sie euch zu bieten hatten, und so seid ihr heute das Resultat all dieser Erfahrungen.  Falls ihr immer noch an gewissen Vorteilen festhaltet, was Andere betrifft, riskiert einen kühlen, scharfen Blick auf die Gründe dafür, und überwindet diese!

Üblicherweise neigt ihr euch im Leben denen zu, die eure Ideale und eure Vision vom Leben teilen. Manchmal isoliert euch das von Anderen, deren Ideale eine allzu strenge und rigide Umsetzung nach sich ziehen. Das Leben dreht sich darum, all das zu erleben, zu erfahren, was um euch ist, und sich der 'Reise' zu erfreuen, auf der ihr so viel lernen könnt. Trotz der harten Zeit ist es gerade die Dualität, durch die ihr weit schnellere Fortschritte machen könnt als in den höheren Dimensionen. An jeder Weg-Kurve gibt es etwas zu lernen, und das ist der Grund, weshalb ihr hier seid. Die Zeit geht zu Ende, und allmählich solltet ihr wissen, wohin euch eure neue Vision von eurer Wirklichkeit bringen wird. Ihr fügt diesem Geschehen ständig Neues hinzu, und wenn es darum geht, auf den Aufstieg vorbereitet zu sein, prüft nach, ob ihr nicht noch Ballast mit euch herumschleppt, der euch zurückhalten könnte.

Ich bin St. Germain, und ich bitte euch, keine Angst zu haben, ihr könntet bei der Schaffung eures neuen Wegs allein gelassen werden. Da sind Viele mit euch, die eure Entscheidungen lenken und beeinflussen, und bald wird es möglich sein, aus 'erster Hand' von den Meistern zu lernen, denen es bestimmt ist, zur Erde zurückzukehren.  Die Grundlage für euer Verständnis wird davon bestimmt sein, wie gut ihr den Gedanken an die Bedingungslose Liebe in die Tat umsetzen könnt. Ich sage noch einmal: Zieht Bilanz, legt euch Rechenschaft darüber ab, wo auf eurem evolutionären Weg ihr euch zurzeit befindet. Die neue Wirklichkeit manifestiert sich jetzt, und ihr solltet merken: Wenn euer Gewahrsein sich im Einklang damit stetig weiter ausdehnt, wird dies auch mit eurem Bewusstsein geschehen. Ich segne euch für die Schönheit und Liebe eurer Seele, welche die Finsternis erhellt.

Danke, St. Germain !

Mike Quinsey

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