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Nahostkrieg-Informationen, 1.Fortsetzung
Interaktive
Landkarte der Kriegsereignisse: Krieg gegen Libanon 31.Juli 2006 Israel verteidigt Einsatz von Streubomben (diese Vandalen scheuen sich also vor nichts)
Bild einer Streubombe Die US-Menschenrechtsgruppe "Human Rights Watch" hat Israel den Einsatz von Streugranaten bei einem Angriff auf ein libanesisches Dorf vorgeworfen. Die Organisation erklärte, ihr lägen Fotos vor, auf denen so genannte Cluster-Granaten zu sehen seien, welche die israelische Artillerie an der Grenze zum Libanon gelagert habe. Vergangenen Mittwoch sei beim Angriff auf das Dorf Blida solche Munition verwendet worden. Ein Mensch starb, mindestens zwölf Zivilisten wurden verletzt. Stichwort Streubomben, englisch: Cluster Bombs - bestehen aus einem grossen Container mit vielen kleinen Geschossen. Beim Abwurf öffnet sich der Container und die so genannten Bomblets oder Submunitionen verteilen sich über grosse Flächen. Sie bilden dabei eine Art Explosionsteppich. Problematisch an Streubomben ist ihre sehr hohe Blindgängerrate. Schätzungen gehen davon aus, dass fünf bis zehn Prozent der Bomblets beim Aufschlag nicht zünden. Die geringe Grösse der Blindgänger und ihre leuchtende Farbe locken viele Passanten, häufig kleine Kinder an. (Wenn sie damit spielen, können die Blindgänger explodieren und schwere Verletzungen oder den Tod verursachen; tst.) Der Einsatz von Streumunition sei besonders in bevölkerten Gebieten inakzeptabel, da ihre Wirkung nicht genau kontrollierbar sei, sagte Human-Rights-Watch-Direktor Kenneth Roth. Studien im Irak und im Kosovo hätten gezeigt, dass der Einsatz von Streumunition stets mit zahlreichen zivilen Opfern einhergehe. "Israel muss sofort damit aufhören, Streubomben im Libanon zu verwenden", forderte Roth. Streugranaten hinterlassen häufig zahlreiche Blindgänger, die auch Jahre später noch explodieren können. Militär will Beschuldigungen überprüfen Das israelische Militär erklärte, der Gebrauch von Streumunition sei gemäss internationalem Recht legal. Der Vorfall, auf den sich die Menschenrechtsorganisation beziehe, werde geprüft. Familie bei Luftangriff getötet Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach Polizeiangaben (wieder) sieben Mitglieder einer libanesischen Familie getötet worden. Unter den Toten seien mindestens zwei Kinder. Der Angriff ereignete sich in einem Vorort von Nabatijeh.
Israelischer Soldat beim Einsatz im Südlibanon In Bint Dschbeil, wo sich nach israelischen Angaben viele Hisbollah-Kämpfer verschanzt haben sollen, gab es erneut schwere Gefechte. Die israelische Armee versucht, den Ort im Südlibanon unter ihre Kontrolle zu bringen. Seit gestern kamen dort nach israelischen Angaben zwei Soldaten und drei Hisbollah-Kämpfer ums Leben. Seit Beginn der Kampfhandlungen sind insgesamt mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon libanesische Zivilisten. <<<<<< O >>>>> GegenschlagIsraelische Korvette durch Hizb Allah versenkt?31.07.2006 Wie die Kuwait News Agency (KUNA) am Montag berichtete, hat die Hizb Allah die Versenkung einer israeli-schen Lenkwaffenkorvette gemeldet. (Diese Agentur ist sicher zuverlässiger als die U$A-Kriegsagenturen; tst) Einer Erklärung der Hizb Allah zufolge gelang es der Organisation, eine israelische Lenkwaffenkorvette des Typs Hetz/Nirit Sa'ar 4.5 vor der Küste der libanesischen Stadt Tyre (Tyrus) durch einen nicht näher genannten Angriff mit Raketen zu zerstören. Dies sei "der Beginn der Rache für die Kinder von Qana", so die Organi-sation. "Sie töten unsere Kinder und Frauen, wir töten ihre Soldaten. Sie zerstören unsere Häuser, Moscheen und Kirchen, wir zerstören ihre Kriegsschiffe und Panzer", so die Erklärung der Hizb Allah weiter - die allerdings die ebenso völkerrechtswidrigen Angriffe auf israelische Städte verschwieg. Bereits zu Beginn des Krieges Israels gegen den Libanon war eine israelische Lenkwaffenkorvette der Sa'ar-Klasse durch einen Angriff so schwer beschädigt worden, dass das (nicht mehr manövrierbare) Wrack in die israelische Hafenstadt Haifa abgeschleppt werden musste. Ein Sprecher des israelischen Militärs bestritt allerdings, dass es zu einem erneuten Angriff auf ein israelisches Schiff gekommen sei. "Der Bericht ist einfach nicht wahr", sagte er. Tatsächlich wäre die Versenkung - oder auch nur ein weiterer erfolgreicher Angriff - eines Schiffes der israelischen Marine neben dem militärischen Verlust auch eine schwere Propagandaschlappe, da nach dem ersten Angriff seitens Israel behauptet worden war, die Verteidigungssysteme des Schiffes seien nicht vollständig in Bereitschaft gewesen, da nicht mit einem solchen Angriff gerechnet worden sei. Dieses Argument könnte bei einem erneuten erfolgreichen Angriff zweifellos nicht vorgebracht werden. Angesichts der offenbar schweren Verluste, die die Hizb Allah den israelischen Bodentruppen bereits beigebracht hat - anders ist der Rückzug aus der vorgeblich bereits eroberten Stadt Bint Jbeil kaum zu erklären - scheint die Behauptung der Hizb Allah zumindest nicht unwahrscheinlich. Sollte es der Hizb Allah tatsächlich gelungen sein, ein Schiff der Sa'ar-Klasse zu versenken, so würde dies eine nicht unbedeutende Schwächung der israelischen Marine bedeuten, da sich insgesamt nur 8 dieser Schiffe in deren Besitz befinden, also höchstens noch 6 einsatzbereit wären. www.freace.de/artikel/200607/310706b.html Info bestens dankend erhalten von Wolfgang W. Jandik Hier ein Bild dieses Schiffes:
Und hier noch die technischen Daten dieser Korvette:
Hetz/Nirit Sa'ar 4.5
Dimensions Length: 202' 4"
(61.7 M)
Propulsion 14'000
total BHP
Performance Max Speed: 32
knots
Combat Systems Missiles: 4
Gabriel II SSM
Manning 53 total <<<<<< O >>>>> |
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