Erdreinigung über Pfingsten

Steyr, 1.6.06

RUNDBRIEF

Liebe Lichtfreunde,

das Pfingstfest rückt heran, und es drängt mich, kurz auf den Ursprung und auf den Sinn dieses Festes einzugehen. Nach seiner Auferstehung am Sonntag, dem 9. April des Jahres 30, erschien Esu Immanuel zweimal seinen Jüngern. Bei seinem zweiten Erscheinen sagte er u.a.: Wegen eurer Furcht flieht ihr jetzt vor den Tatsachen einer unangenehmen Erfahrung, doch wenn ihr getauft seid mit dem Geist der Wahrheit, so werdet ihr tapfer und freudig hinausgehen und die neuen Erfahrungen erleben, indem ihr die Guten Nachrichten des Ewigen Lebens im Königreich Gottes ausruft. Und am Morgen des 18. Mai, als er sich zum endgültigen Aufstieg rüstete, kündigte er noch einmal das Pfingstereignis an:

„Ich bitte euch, in Jerusalem zu bleiben, bis ihr mit der Macht aus der Höhe ausgestattet seid. Ich verabschiede mich nun von euch; ich bin im Begriff, zu meinem Vater aufzusteigen, und bald, sehr bald, werden wir in diese Welt meines Aufenthalts den Geist der Wahrheit senden; und wenn er gekommen ist, so sollt ihr beginnen mit der neuen Verkündigung der Frohen Botschaft des Königreichs.

Die Ausgiessung des Geistes der Wahrheit zu Pfingsten war der Ruf nach spiritueller Einheit unter den Gläubigen der Frohen Botschaft. Als der Geist sich auf die Schüler in Jerusalem herabsenkte, so geschah dasselbe in Philadelphia, Alexandria und an allen anderen Orten, wo die wahren Gläubigen wohnten. Es war buchstäblich wahr, dass es da „nur ein Herz und eine Seele gab unter der Menge der Gläubigen. Die Religion von Jesus ist der mächtigste einende Einfluss, den die Welt je erlebte. So heisst es im Buch „Urantia, und die soeben zitierten Passagen stammen aus meiner Broschüre „Und Gott selbst liebt euch!.

Im Rundbrief vom 23. Mai versandte ich einen Aufruf zur Erdreinigung, der angeblich von Erzengel Michael stammen sollte. Während der Einstimmung auf die Pfingsttage bin ich diesen Aufruf noch einmal aufmerksam durchgegangen, und bei dieser zweiten Lektüre bekam ich Zweifel an der Echtheit dieses Aufrufs. Diese Zweifel wurden verstärkt durch den Hinweis einer Leserin, die dringend davon abriet, sich selbst als Aufstiegsröhre für Seelen zur Verfügung zu stellen, die nach ihrem physischen Ableben und längerer Verhaftung in den niederen Ebenen jetzt ins Licht zu gehen wünschen. Diese Warnung kann ich nur unterstreichen. Lichtarbeiter, die sich solchen „Bergungsaktionen“ widmen, errichten mit Hilfe assistierender Engel stets eine Lichtsäule jenseits ihrer Pranaröhre, um den armen Seelen, die ins Licht wollen, eine Passagemöglichkeit zu bieten.

Zweitens wird in dem Aufruf empfohlen, sich in der Erde zu verankern, indem man in ihr „Wurzeln schlägt. Auch hiervor möchte ich ausdrücklich warnen. Denn wir sind geistige Wesen, die in der physischen Welt Erfahrungen machen - nicht umgekehrt. Alle Grossen empfehlen uns, IN dieser Welt zu sein, jedoch nicht VON dieser Welt. Unsere Wurzeln befinden sich folglich in der Geistigen Welt, nicht in der grobstofflichen Materie. Freilich sind wir in diesen Zeiten hier, um Himmel und Erde zu verbinden. Und das tun wir in korrekter Weise, indem wir uns über das Kronenchakra mit dem Göttlichen Selbst und über das Wurzelchakra mit dem Göttlichen Kristallherz im Zentrum von Mutter Erde verbinden. Beide Energieströme fliessen dann in der Dreifältigen Flamme in unserem Herzen zusammen. Die Verbindung mit der feinsten und reinsten Energie von Mutter Erde, wie eben beschrieben, ist subtil und erhebend. Das Schlagen von Wurzeln im Erdreich aber ist grob
und nieder ziehend.

Diese beiden Punkte zusammen betrachtet, entwerten leider den gesamten Aufruf, und ich bitte um Vergebung, dass ich diesen Text so leichtfertig versandt habe. Die Bedeutung des Pfingstfestes hat wahrlich eine gemeinsame Lichtarbeit verdient, die dem Anlass gerecht wird. Was also tun? Ich denke, dass die Visualisierung/Imagination, die ich in den Rundbriefen vom 29. April und 1. Mai vorgeschlagen habe, auch an den Pfingsttagen - jeweils um 18 Uhr - ihre Wirkung nicht verfehlen wird, wenn genügend Lichtarbeiter teilnehmen.

Hier noch einmal der gesamte Ablauf:

Aufruf zu weltweiten Tagen der Erdreinigung

  1. Stimmen wir uns zunächst auf die Qualitäten der Dreifältigen Flamme in unserem Herzen ein: Die Blaue Flamme der Göttlichen Kraft, die Goldgelbe Flamme der Weisheit und die Rosa Flamme der Liebe. Lasst uns diese Flammen weit über unser normales Aurafeld hinaus ausdehnen und uns über das Kronenchakra mit unserem Gott-Selbst und über das Wurzelchakra mit dem Göttlichen Kristall im Zentrum der Erde verbinden.

  2. Lasst uns sodann das folgende Bild imaginieren: Das Symbol der Obersten Gottheit als strahlende weissgoldene Sonne über zwei Kriegern, die sich zunächst feindlich gegenüber stehen, dann aber sich gegenseitig als Söhne Gottes erkennen, ihre Waffen zu Boden legen, aufeinander zu gehen und sich mit leuchtenden Herzen brüderlich umarmen.

  3. Aus der Botschaft von St. Germain vom 30. Mai: Umgebt den Mittleren Osten mit wunderschönen, heilenden Energien, und gebraucht dazu meine Violette Flamme. Sendet die klaren Energien der grünen und rosafarbenen Strahlen, um Ruhe und liebevollen Frieden herbeizuführen. Schliesslich umhüllt das gesamte Gebiet mit weissem Licht und erlaubt ihm, sich überall hin zu bewegen. Ich weiss, dass die Lichtarbeiter sehr aktiv sind in dieser Zeit, und ich sage euch: wenn ihr euch diesem Werk widmet, sind da noch viele weitere Wesenheiten an eurer Seite, die ebenfalls Energie zu euch und durch euch leiten.“

  4. Jetzt imaginieren wir eine weissgoldene göttliche Energiekugel aus Licht, die über dem Weissen Haus schwebt. Wir senden jetzt weissgoldene Energie entlang einer Lichtschnur hinein in die grosse weissgoldene Kugel über dem Weissen Haus und nehmen zugleich wahr, dass in diesem Augenblick viele weitere Lichtarbeiter das gleiche tun. Die göttliche Lichtkugel vervielfacht nun ihre Lichtenergie und löst sämtliche dunklen Energiewolken in und um das
    Weisse Haus auf, die ihrerseits durch eine grosse Violette Flamme, die den gesamten Bereich umgibt, umgewandelt und in der Schwingung hochtransformiert werden.

  5. Sodann imaginieren wir die öffentliche Ausrufung von NESARA durch Al Gore.

  6. Anschliessend: massenhafte Landungen der Galaktischen Föderation sowie

  7. das Zweite Kommen von Christ Michael und Sananda Immanuel, begleitet von zahlreichen Aufgestiegenen Meistern.

  8. Abschliessend: Die Vision riesiger Freudenfeste in allen grossen Städten auf diesem Planeten.

Lichtgrüsse sendet Euch

Michael George

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