Blair warnt Iran vor den nächsten
kritischen 48 Stunde
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3.April 2007

Der britische Premier Tony Blair will Härte zeigen, sollte eine diplomatische Lösung scheitern.

Noch immer zeichnet sich keine Lösung im Konflikt zwischen Grossbritannien und Iran um die gefangenen Soldaten ab. Blair fährt nun zweigleisig: Er hofft zwar noch auf einen Verhandlungserfolg, will aber schon bald Härte zeigen. Indirekt setzte der Premier Teheran ein 48-Stunden Ultimatum.

London - Der britische Premierminister Tony Blair setzt auf Verhandlungen mit dem Iran im Konflikt um die fünfzehn gefangenen Soldaten, droht dem Iran aber gleichzeitig mit Härte. „Die nächsten 48 Stunden sind ziemlich entscheidend“, sagte er.

In den jüngsten Äusserungen des iranischen Chefunterhändlers Ali Laridschani sah Blair hoffnungsvolle Zeichen. Sollten die Gespräche allerdings keinen Erfolg zeigen, dann werde Grossbritannien „eine zunehmend härtere Position“ beziehen. Was damit konkret gemeint ist, wollte der britische Premierminister „im Moment nicht sagen“.

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MOSKAU, 03. April 2007 (RIA Novosti).

Russland tut alles nur Mögliche, um eine Militäraktion gegen Iran nicht zuzulassen.

Das sagte der Erste Vizeaussenminister Russlands Andrej Denissow auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti. Die Frage, ob befürchtet werde, dass die USA Iran überfallen werden, beantwortete Denissow bejahend.

„Jede Militäraktion in der Nähe unserer Grenze wäre völlig unzulässig“, sagte der Diplomat. Er verwies darauf, dass die Position Russlands in dieser Frage „entschlossen und hart ist“.

„Wir stehen äusserst negativ dazu und tun alles nur Mögliche, um so etwas zu verhindern“, so Denissow. Er bemerkte zugleich, dass Moskau mit dem Triumph des gesunden Menschenverstandes rechne. Er wisse von keinen militärischen Plänen gegen Iran, fuhr der Diplomat fort. „Unsere Partner behaupten, dass die Verlegung verschiedener Militärstrukturen im Raum des Persischen Golfs im Rahmen der planmässigen Rotation erfolgt.“

„Wollen wir davon ausgehen, dass der Frieden erhalten werden kann“, sagte der Erste Stellvertreter des Aussenministers.

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Zeitung aus Kuweit kündigt US-Angriff im April an
ABU-DHABI, 4.April 2007 (RIA Novosti).

Die USA werden "in diesem Monat einen Schlag gegen Iran verüben", warnt die Zeitung "A-Siasa" aus Kuwait.

Der Chefredakteur der Zeitung, Ahmed Abdel Aziz al-Jarallah, berichtet in einem Artikel mit dem Titel "Militärschlag gegen Iran bis Monatsende" mit Berufung auf "Quellen in Washington", dass der Iran aus der Luft angegriffen werde. Seiner Meinung nach ist die Konzentration der Flotten im Persischen Golf nichts als militärische Tarnung, da für die Schläge gegen den Reaktor und andere iranische nukleare Objekte bestimmte Waffen nötig seien, über deren Standort Teheran nichts weiss.

Nach al-Jarallahs Prognosen werden die amerikanischen Soldaten nicht in den Iran eindringen, damit die Armee keine Opfer erleidet.

Der kuwaitische Journalist weist darauf hin, dass das Weisse Haus "eine politische Erklärung über den baldigen Militärschlag gegen Iran vorbereitet, die der amerikanische Präsident in diesem Monat später vorträgt".

Die Erklärung wird Begründungen für die Entscheidung, unter anderem Vorwände wie "verstärkte Sicherheit, Frieden und Stabilität um den Golf und den Nahen Osten" enthalten. Auch "die Gefahr des iranischen nuklearen Programms für die USA und ihre Verbündeten in der Region, die Ausbreitung von Bedrohungen auf Europa und mehrere andere Länder" soll nach Meinung des a-Siasa-Redakteurs in der Erklärung vorkommen.

Iran soll nach al-Jarallahs Meinung auch mit Vorwürfen wegen politischer Einmischung und Spionage im Irak gemeinsam mit Syrien konfrontiert werden.

Weitere Anklagen schliessen Mitwirkung an den Konflikten in Somalia, Jemen und Libanon, "Schürung von Konflikten am Horn von Afrika" und in Afghanistan sowie "ständige Bedrohung der Schiffe in der Strasse von Hormuz, durch die das meiste Öl aus der Region auf die asiatischen Märkte kommt", ein.

Wie die Zeitung meldet, hofft die amerikanische Administration laut Quellen darauf, dass die Situation in Iran nach dem ersten Schlag explodiert, da "das Grollen gegen das harte Regime, das die Todeskultur predigt, ansteigt".

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