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Strategischer Kurzbericht 21. Jahrg., Nr. 15, 5. April 2007 Wissenschaftler widerlegen den Schwindel der Erderwärmung Der Aufschrei von Wissenschaftlern in aller Welt trägt tatsächlich dazu bei, „den politischen Konsens“ über die CO2-Hysterie zu unterminieren. Seit 1998 unterzeichneten mehr als 17’000 US-Wissenschaftler, davon zwei Drittel mit höheren Abschlüssen, eine Petition, die zur Ablehnung des Klimaschutz-Abkommens von Kyoto auf-ruft, weil es den Fortschritt und den Wohlstand der Menschheit gefährdet. In der Petition heisst es, es gebe keine überzeugenden wissenschaftlichen Beweise dafür, dass vom Menschen erzeugte Treibhausgase eine katastro-phale Erwärmung auslösen, hingegen gebe es Beweise dafür, dass eine Zunahme des CO2-Gehalts der Luft gut für Pflanzen und Tiere sei. Die Petition wurde bisher von insgesamt 2660 Physikern, Geophysikern, Klimatologen, Meteorologen, Ozeano-graphen und Umweltwissenschaftlern unterzeichnet, die besonders qualifiziert sind, die Wirkung des CO2 auf die Erdatmosphäre und das Klima zu beurteilen. Ausserdem sind unter den Unterzeichnern 5017 Chemiker, Bioche-miker, Biologen und andere Lebenswissenschaftler, die besonders qualifiziert sind, die Wirkung des CO2 auf das pflanzliche und tierische Leben auf unserem Planeten einzuschätzen. Der Petition gegen die Erderwärmungsthese ist ein technischer Artikel der Harvard-Astronomen Sallie Baliu-nas und Willie Soon über die Umweltwirkung von CO2 beigefügt, sowie ein Begleitbrief von Frederick Seitz, dem früheren Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA und emeritierten Präsidenten der Rockefeller-Universität. US-Kongressdelegation rät Israel zu Gesprächen mit Syrien Eine Delegation des US-Kongresses unter Leitung der Sprecherin des Abgeordnetenhauses Nancy Pelosi besuchte am 1.4. Israel und setzte sich bei Ministerpräsident Ehud Olmert dafür ein, dass Israel Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Baschir Al Assad führt. Nach Angaben der israelischen Tageszeitung Ha’aretz sagte Pelosi, ein solcher Dialog sei sinnvoll, auch wenn Syrien Terroristen unterstütze und weiter mit dem Iran zusammenarbeite. Damit wurde Israel zu verstehen gegeben, dass die USA einen Dialog mit Syrien betreiben würden, sollten die Demokraten 2008 dort die Wahlen gewinnen. Auch der Vorsitzende des Aussenpolitischen Kongressausschusses, Tom Lantos, befürwortet Verhandlungen mit Syrien, um dessen Bündnis mit dem Iran aufzubrechen. Pelosi willigte ein, Assad eine Botschaft Olmerts zu übermitteln, worin Syrien versichert wird, Israel habe von der Regierung Bush keinerlei Informationen über einen gemeinsamen Angriff auf den Iran und /oder Syrien erhalten und habe nicht die Absicht, Syrien anzugreifen. Kürzlich hatte der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Gen. Amos Jadlin, die Einschätzung geliefert, Syrien, der Iran und die Hisbollah bereiteten sich auf einen Angriff der USA auf iranische Atomanlagen vor, der mit einem Angriff Israels auf Syrien und Hisbollah einherginge. Jadlin äusserte die Befürchtung, es könne zu einem „Krieg aus Fehlkalkulation“ kommen. Olmert dementierte in einem Interview mit Ha’aretz am Wochenende solche Pläne. Zu syrischen Befürchtungen eines Angriffs im Sommer sagte er: „Ich kann Ihnen sagen, es gibt keinen Plan, von dem wir wüssten, und auf jeden Fall besteht für Syrien kein Anlass, sich auf eine solche Eventualität vorzubereiten. Wenn eine Seite sich auf Krieg vorbereitet und die andere Seite sich auf Gegenmassnahmen vorbereitet, gibt es immer die Sorge, dass dann die erste Seite die Vorbereitungen auf der anderen Seite als Bestätigung ihrer Befürchtungen auslegt, und die Lage sich verselbständigt und ausser Kontrolle gerät. Wir haben keine Absicht, die Syrer anzugreifen.“ Olmert fuhr fort: „Wir ziehen es vor, Frieden mit den Syrern zu schliessen, aber es ist eine Tatsache, dass die Armee intensive Übungen in allen Systemen, allen Bereichen, allen Einheiten, allen Gebieten durchführt, und sie wird dies im Rahmen ihres Jahresplanes weiter tun und wird für jede Eventualität bereit sein - auch die Möglichkeit einer dessen, was man eine Fehlkalkulation nennt... Aber wir berücksichtigen alles und hoffen, dass das, was nicht geschehen soll, nicht geschieht.“ Ähnliche äusserte sich Olmert während einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Von einem solchen Plan wissen wir nichts... Das ist ein grundloses Gerücht. Ich hoffe, niemand wird auf der Grundlage eines unbegründeten Gerüchts vorgehen...“ Russisch-chinesischer Gipfel schliesst Weltraumabkommen Themen des Gipfeltreffens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem chinesischen Präsi-denten Hu Jintao am 27.3. in Moskau waren die Wirtschaftsbeziehungen, der Atomstreit mit Iran und Nordkorea, Weltraumsicherheit sowie die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). Die beiden Staatschefs gaben eine gemeinsame Erklärung heraus, bevor sie das „Chinajahr“ in Russland offiziell eröffneten. Darin heisst es: „Russland und China sind der Überzeugung, dass das iranische Atomproblem ausschliesslich durch friedliche Mittel und Verhandlungen gelöst werden muss.“ Sie bestätigten ihre Unterstützung für eine atomwaffenfreie Kore-anische Halbinsel. Zur Rüstung im Weltraum schlagen sie vor, bei der Genfer Abrüstungskonferenz wieder einen speziellen Ausschuss einzurichten, der über den Entwurf eines entsprechenden Abkommens verhandelt. Die Präsidenten wollen die intensive Zusammenarbeit in der Aussenpolitik fortsetzen. Zur SCO sagte Putin: „Wir sind überzeugt, dass unsere gemeinsamen Bemühungen die Sicherheit Russlands und Chinas stärken und Stabilität in Zentralasien, der Asien-Pazifik-Region und der ganzen Welt fördern wird.“ Die beiden Länder wollen 2009 eine gemeinsame Forschungsmission zum Mars und dessen Mond Phobos entsenden. Der Leiter der chinesischen Raumfahrtbehörde Sun Laiyan und sein russischer Amtskollege unter-zeichneten ein Abkommen, wonach Russland eine Sonde mit einem chinesischen Gerät zur Entnahme von Bodenproben zu Phobos entsenden wird. Dies ist die erste interplanetarische Mission Chinas und wenn sie Erfolg hat auch für Russland die erste seit 20 Jahren. Weitere Abkommen wurden zur Energie- und Verkehrsinfrastruktur geschlossen. Sogar unter Republikanern riecht es nach Amtsenthebung Ausgerechnet Chuck Hagel, ein Republikaner, der sich um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat seiner Partei bewirbt, brachte nun öffentlich die Frage nach einer Amtsenthebung von Präsident George W. Bush auf. In der Sendung „Diese Woche mit George Stephanopoulos” des Senders ABC am 25.3. drohte Senator Hagel, Bush könne abgesetzt werden, wenn er weiterhin in arroganter Weise die Wünsche des amerikanischen Volkes und die Massnahmen des Kongresses in Bezug auf den Irak ignoriere. In einem Interview mit Charles Pierce, das in der April-Ausgabe des Magazins Esquire veröffentlicht wurde, sagte Hagel: „Der Präsident sagt: ,Das ist mir gleichgültig.’ Er sei nicht mehr verantwortlich - doch das stimmt nicht ganz. Man kann ihn des Amtes entheben, und bevor es vorbei ist, könnte man den Ruf nach seiner Amtsenthebung hören. Ich weiss es nicht. Es hängt davon ab, wie sich alles entwickelt.” Von Stephanopoulos auf diesen Kommentar in Esquire angesprochen, führte Hagel aus: „Jeder Präsident, der sagt: Ø ,Das ist mir gleichgültig’ oder Ø ,Es kümmert mich nicht, was das Volk dieses Landes über Irak oder andere Dinge sagt’ oder Ø ,Es ist mir egal, was der Kongress tut, ich werde einfach weitermachen’ – wenn ein Präsident das wirklich glaubt, dann gibt es Wege, damit umzugehen, und darauf wollte ich hinweisen. Dies ist keine Monarchie.” Als Stephanopoulos wissen wollte, ob er zu Bushs Amtsenthebung aufrufen würde, fuhr Hagel fort: „Das habe ich nicht gesagt. Ich rufe nicht dazu auf. Ich sage es nicht voraus, aber ich habe hier Optionen dargelegt. Kein Präsident kann diesem Land diktieren, noch sollte er es tun. Dies ist eine verfassungsmässige Regierungsform. Wir haben drei gleich berechtigte Gewalten der Regierung. Kein Präsident ist wichtiger als die anderen zwei. Die drei Gewalten der Regierung sind gleichberechtigt. Der Artikel 1 der Verfassung meint nicht den Präsidenten, sondern den Kongress. Was ich also sagen wollte... ist, dass es Wege gibt, damit umzugehen, und ich hoffe, dass der Präsident das begreift. Seine Kommentare am Wochenende, gestern in seiner Radioansprache haben mich verwundert. Er sagte tatsächlich zum Kongress: Das geht Euch nichts an. Der Irak ist meine Sache.” Hagel meinte damit Bushs abschätzige Bemerkungen nach der Abstimmung im Repräsentantenhaus über zusätzliches Geld für den Irak, „die er einfach zurückwies. Natürlich kann er anderer Meinung sein. Das verstehe ich. Das ist seine Verantwortung. Aber sie zurückzuweisen, den Kongress, und zu sagen: ‘Ihr spielt hier keine Rolle, Ihr seid hier irrelevant’, zeigt, dass er schlecht beraten wird, und ich schlage vor, dass sie alle erst noch einmal die Verfassung lesen.” Gonzales-Skandal eskaliert Der Skandal um die politisch motivierte Entlassung mehrerer Staatsanwälte könnte der Karriere von Justizminister Alberto Gonzales zusetzen. Am 29.3. hielt der Justizausschuss des Senats Anhörungen dazu ab, bei denen einige verzweifelte Republikaner erst versuchten, sie zu sabotieren und dann durch parlamentarische Tricks ganz zu unterbinden, von denen der Ausschussvorsitzende Senator Patrick Leahy sagte, er habe so etwas in den 33 Jahren, die er im Senat sitze, noch nicht erlebt. Der einzige Zeuge war Gonzales’ ehemaliger Stabschef Kyle Sampson, der klar machte, dass Gonzales gelogen hatte, als er behauptete, er sei bei der Entscheidung, acht Staatsanwälte zu entlassen, nicht beteiligt gewesen. Sampson sagte aus, er habe die Angelegenheit mindestens fünf Mal mit Gonzales besprochen; er habe zwar gewisse Vorschläge gemacht, die endgültige Entscheidung habe jedoch Gonzales getroffen. Nach der morgendlichen Sitzung erklärte Senator Charles Schumer (D-NY) aus gutem Grund, „die Glaubwürdigkeit des Generalstaatsanwalts” sei „durch das, was wir eben gehört haben, erschüttert” worden. Lediglich zwei Republikaner im Ausschuss - Orrin Hatch (Utah) und John Cornyn (Texas) - verteidigen die Regierung noch voll und ganz. Zwei weitere bisher unerschütterliche Regierungsunterstützer, Jeff Session (Alabama) und John Kyl (Arizona), kritisierten offen die Art und Weise, wie die Regierung den Fall handhabt: Kyl sagte, trotz der politischen Differenzen des örtlichen Staatsanwaltes mit der Regierung, „habe ich Entsetzen und Abscheu über die Entscheidung geäussert”, ihn zu entlassen, und versucht, höhere Beamte des Justizministe-riums zur Rücknahme dieser Entscheidung zu bewegen. Sessions sagte, die Inanspruchnahme des 5. Amendments durch Gonzales’ Mitarbeiterin Monica Goodling bringe „das Justizministerium in Misskredit”, und er wies darauf hin, dass jeder Polizist sofort entlassen worden wäre, wenn er gleiches getan hätte. Senator Charles Grassley (R-Iowa) beklagte die widersprüchlichen Informationen der Regierung: „Ich bin froh, dass wir diese Anhörung machen.” Der republikanische Senator Arlen Specter war empört über den „Missbrauch des Patriot Act durch das Justizministerium”, um Anhörungen des Senats zur Bestätigung der neuen Staatsanwälte „zu umgehen”. Specter nannte das Justizministerium „funktionsunfähig” und bestand auf der Vernehmung von Karl Rove, den das Weisse Haus vor dem Ausschuss nicht aussagen lassen will. Russland und Iran zur richtigen Strategie gegenüber den USA Von Lyndon H. LaRouche Jun. Beobachter bemerken eine gewisse Spannung in den Beziehungen zwischen Russland und dem Iran, wegen der iranischen Ablehnung der flexiblen Reaktion Russlands darauf, dass die Anglo-Amerikaner das angebliche iranische Atomwaffenprogramm als Vorwand zur Eskalation der sich ausbreitenden asymmetrischen und anderen Kriege in Südwestasien benutzen. Es gibt zwei Punkte, die Russlands Präsident Putin offenbar versteht, die aber einigen einflussreichen Kreisen im Iran und anderswo leider entgangen sind. Der Iran steht mit diesem methodischen Problem nicht allein; auch das, was in den meisten Kreisen in West- und Mitteleuropa sowie entsprechenden Führungskreisen in den USA als strategisches Denken gilt, spiegelt den gleichen methodischen Fehler wider. Nochmals: Der marginale Fehler, der in dieser Hinsicht in den Ansichten einiger iranischer Kreise zum Aus-druck gelangt, ist Teil eines Mosaiks ähnlich gefährlich falscher Annahmen der Vertreter vieler Nationen. Dazu gehören insbesondere auch die Fälle einiger eher simpler Parodien sogenannten „strategischen Denkens“ unter entsprechenden Berufspolitikern, etwa im Kongress und unter den massgeblichen Präsidentschaftskandidaten hier in den USA. Der erste der beiden angesprochenen Punkte ist: Ein kluger Kommandeur muss immer genau wissen, wer der eigentliche Feind ist. Der wirkliche Feind ist oft verschlagen und tarnt sich als Freund. Deshalb führte Bismarck mit Recht einen Verteidigungskrieg gegen die Aggression der britischen Marionette Napoleon III., widersetzte sich jedoch mit Recht - wenn auch ohne Erfolg -, als das preussische Königshaus in dem Augenblick, als Napoleon III. geschlagen war, den Krieg nicht beenden wollte. Dieser Fehler des Kaisers war schuld daran, dass das erboste Frankreich später im Ersten und Zweiten Weltkrieg, den geopolitischen Kriegen gegen Kontinentaleuropa, freiwillig die Rolle der britischen Marionette übernahm. So liessen sich der törichte, irregeleitete deutsche Kaiser Wilhelm II. und der andere Neffe Edwards VII., Zar Nikolaus II., einem verkommenen österreichisch-ungarischen Kaiser zuliebe in einen Krieg gegeneinander hineinziehen - ganz im Sinne der Londoner Absicht, dass Russland und Deutschland in den beiden vom imperialen London organisierten geopolitischen Weltkriegen sich gegenseitig und selbst zerstören sollten. Zur Katastrophe, die wir den Ersten Weltkrieg“ nennen, konnte es nur kommen, weil der Kaiser selbst den Weg zum Krieg gegen Russland ebnete, indem er Kanzler Bismarck - der nicht wollte, dass Deutschland in die Falle ging und österreichische Torheiten auf dem Balkan unterstützte - fallen liess. Der zweite Punkt ist: Ein kluger Kommandeur lässt sich niemals vom Feind dazu verleiten, an einem Ort und zu einem Zeitpunkt voranzuschreiten, die der Gegner schlauerweise zu seinem eigenen Vorteil ausgewählt hat. Beispiel: Der einzig wichtige wahre Feind des Iran sitzt in London und unter den von London gesteuerten Verbün-deten des früheren US-Vizepräsidenten Gore. Premier Blairs London ist auch der eigentliche Feind der USA in Südwestasien. Der wahre Feind der Amerikaner und der Völker Südwestasiens sind die Kräfte, die jetzt hinter Blair stehen; Tony Blairs Kreise sind es, die es zu schlagen oder durch sanftere Methoden zu bändigen gilt. Aus diesen beiden Gründen war Präsident Putins Politik hinsichtlich der iranischen Reaktion auf die anglo-ame-rikanischen Vorstösse zur Ausweitung des ohnehin bestehenden allgemeinen Kriegszustands in Südwestasien vernünftig, und der Widerstand einiger Iraner gegen Putins Rat ein möglicherweise verhängnisvoller taktischer Feh-ler - eben der Fehler, den dynamischen Charakter der globalstrategischen Gesamtlage zu übersehen. Lassen Sie mich das erklären, angefangen mit einem derzeit immer noch äusserst relevanten Beispiel aus der jüngeren Geschichte. Franklin Roosevelts Krieg Adolf Hitler war durch Förderung und Steuerung der britischen Monarchie und ihrer anglo-holländischen liberalen sowie französischen synarchistischen Komplizen, einflussreiche Mussolini- und Hitler-Unterstützer in US-Finanzkreisen eingeschlossen, an die Macht gebracht worden. Präsident Franklin Roosevelt, der diese global-strategische Lage verstand, nutzte die Komplikationen für Grossbritannien aus und zog die entsprechenden ehemaligen britischen und anderen Hitler-Unterstützer in die äusserst schwierige Kriegsallianz von Roosevelt, Churchill, Stalin und anderen, welche die Absicht der Nazis, die Welt zu erobern und eine faschistische Weltordnung unter Hitler zu errichten, vereitelte. Historisch gesprochen ermöglichte es jedoch Präsident Franklin Roosevelts vorzeitiger Tod, das Machtverhältnis in den Vereinigten Staaten selbst zu verlagern - weg von Roosevelts Absicht, nach dem Krieg alle Überreste der imperialistischen Unterwerfung der Kolonien zu beseitigen, hin zu einer Erneuerung der imperialen Macht, die Präsident Dwight Eisenhower als „militärisch-industriellen Komplex“ angriff. Dieser erfolgreiche Aufstand jenes „Komplexes“ führte 1967-72 zur Verlagerung der Weltmacht vom Amerikanischen System der politischen Ökonomie - wofür das Bretton-Woods-System der festen Wechselkurse typisch gewesen war - auf die von London ausgehende anglo-holländische Wende 1971-81 hin in den Ruin der Reste der agroindustriellen Wirtschaft der USA, wodurch die USA in den ultradekadenten, wissenschafts- und technikfeindlichen „nachindustriellen“ Ruin stürzte, den wir „Globalisierung“ nennen. Diese „Globalisierung“ ist der entscheidende weltweite Feind der USA. Diese Richtungsänderung, die Absicht dieser anglo-philen Fraktion, kommt heute in einem System zum Ausdruck, das unter der Rubrik einer staatenlosen „Globalisierung“ präsentiert wird - dem System, für das der ultramalthusianische Schwindel des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore mit der „globalen Erwärmung“ typisch ist. Auf diese Weise brachte der Trend, für den die langjährige närrische Seelenverwandtschaft zwischen Al Gore und dem britischen Prinz Charles beispielhaft ist, die Welt an einen monetär-finanziellen und realwirtschaftlichen Bruchpunkt; die bestehenden Formen souveräner nationaler Regierungen stehen nun in einem Kampf auf Leben und Tod gegen die Kombination aus weltweitem Finanzkollaps und realwirtschaftlichem Zusammenbruch, die durch die Auswirkungen des geplanten weltweiten Imperialismus, der sich in Form der neomalthusianischen „Globalisierung“ ausdrückt, verursacht wird. Wenn die Institution des souveränen Nationalstaats irgendwo auf dem Planeten weiter existieren soll, ist nun eine Rückkehr zu einer von Wissenschaft angetriebenen wissenschaftlichen und technischen politischen Praxis souveräner Nationalstaaten überall erforderlich. Der russische Präsident Putin versteht das, wenigstens implizit. Ein entscheidendes Indiz dafür ist, dass seine Regierung wiederholt den amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt als Vorbild hervorgehoben hat. Man muss sich darauf einigen, zu dem zurückzukehren, was Präsident Franklin Roosevelt für die Welt nach 1945 vorhatte, bevor Truman kam, nämlich ein System der Zusammenarbeit zwischen jeweils souveränen Nationalstaaten, die durch ein einheitliches System fester Wechselkurse nach amerikanischer Art verbunden sind und die Entwicklung des gesamten Planeten schützen und fördern. Um diesen Punkt auf die einfachste annehmbare Art und Weise zu formulieren: Strategisch müssen alle Fragen danach beurteilt werden, durch welche Handlungsweise man den Punkt erreichen kann, an dem diese Entscheidung für eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung als geltendes System der Beziehungen zwischen den Nationen und Völkern auf dem Planeten durchgesetzt werden kann. Die Vereinigten Staaten, Russland, China und Indien als wichtigste Partner und Förderer geschlossen hinter dieses Ziel der wahren Vereinten Nationen zu bringen, ist dafür eine unverzichtbare Vorbedingung, die keiner anderen Streitfrage geopfert werden darf. Die Weltwirtschaftskrise Einige massgebliche Führungskreise in den Vereinigten Staaten stellen mir immer wieder Fragen der folgenden Art: „Wir stimmen mit Ihrer strategischen Einschätzung der weltweiten wirtschaftlichen und monetär-finanziellen Lage weitgehend überein. Aber die Lage ist politisch noch nicht reif für Reformen der Art, wie sie auch unserer Meinung nach für eine künftige Erholung unserer Wirtschaft notwendig sind. Können Sie nicht einen bescheideneren Zwischenschritt beschreiben, den wir zur Überbrückung verwenden können?“ Die Bestinformierten unter diesen Fragestellern wissen, dass das gegenwärtige Weltfinanzsystem nicht nur bankrott ist, sondern in einen Zustand eintritt wie das Währungs- und Finanzsystem der Weimarer Republik Ende 1923. Nur ein neues System, das vom Gold der USA gedeckt war, hat damals Deutschland (vorübergehend) gerettet; nur eine ähnlich plötzliche und drastische Änderung könnte die US-Wirtschaft jetzt noch vor einer allgemeinen Zusammenbruchskrise, weit schlimmer als eine Depression, bewahren. Das gegenwärtige Währungs- und Finanzsystem lässt sich nicht mehr reformieren; man muss es durch ein System ersetzen, das nach den Vorschriften der Präambel der US-Verfassung als bankrottes System unter dem Schutz der Konkursverwaltung arbeitet. Die Sorge der Fragesteller ist, dass der politische Apparat der amerikanischen Regierung „nicht bereit“ dafür ist, dass ich die Führung bei der Gestaltung und Durchsetzung einer solchen notwendigen Reform übernehme, auch wenn es dazu keine Alternative gibt, die den Fortbestand der Vereinigten Staaten als Nation ermöglicht. Das notwendige politische Element, von dem eine solche Reform in den USA in der Praxis abhängt, besteht insbesondere in der Aussicht, die regierenden Kreise aus den USA, Russland, China und Indien zusammenzu-bringen, damit sie als Führungsausschuss von Förderern und Initiatoren einer generellen, praktisch augenblick-lichen Reform des Weltfinanzsystems fungieren. Eine Vereinbarung zwischen den vier führenden Mächten von der Art, von der ich weiss, dass sie wissenschaftlich machbar ist - eine Einigung auf die Rückkehr zu Präsident Franklin Roosevelts Plan für ein entschieden antikoloniales Bretton-Woods-System fester Wechselkurse nach dem Zweiten Weltkrieg - würde sofort den grössten Teil des Handelspotentials der Welt in ausreichendem Mass versammeln, um die notwendigen Not- und Übergangsmassnahmen zu ermöglichen. Wir müssen erkennen, dass der mörderische Wahnsinn von Al Gores „Globalisierungs“-Plänen nicht toleriert werden kann. Wir müssen erkennen, dass Schluss damit sein muss, Südwestasien als Kampfare-na der anglo-holländischen Pläne für strategische Störungen dient - und nur eine kurzfristig organisierte Vereinbarung zwischen den USA, Russland, China und Indien kann das ermöglichen. Die USA zu einer Politik umgehender Hintergrundgespräche zwischen Vertretern der vier genannten Nationen und deren offensichtlichen kleineren Partnern zu bewegen, bildet daher den wesentlichen, dringend notwendigen Schritt, um sowohl der vorrückenden weltweiten wirtschaftlichen Zusammenbruchskrise abzuhelfen als auch den strategischen politischen Willen aufzubringen, alle weiteren Versuche, in der von London aus verwalteten Kampfarena Südwestasiens das Feuer weltweiten Krieges zu schüren, zu unterbinden. Wir müssen also diesen historischen Boden zu dem Schauplatz erwählen, auf dem wir kämpfen, und als die Sache, für die wir bereit sind, voll für einen baldigen Sieg zum Nutzen der ganzen Menschheit zu mobilisieren. Unterdessen müssen alle Kriege vermieden werden, die den Gang des Weltgeschehens auf einen anderen historischen Weg als diesen lenken würden. <<<<<< O >>>>>> |
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