Der internationale Zusammenbruch
des
zionistischen Zinsgeldsystems
ist längst programmiert,
wie wir aus Botschaften wissen

Finanzkrise:

Jetzt geht's erst richtig los!

Grössere Risiken als erwartet:

Auf dem US-Häusermarkt kommt das dicke Ende noch. Banken, Versicherern und Unternehmen drohen immer größere Risiken. Wo es brennt, wo Ihr Geld jetzt sicher ist:

Link:  www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/97/id/329154/fm/0/SH/0/depot/0/index.html

> meine Frage:

Wer von unseren "Volksvertretern" hat den Mut, das "Verleihen"
von Geld gegen Zinse und Zinseszinse zu verbieten?
Mit dieser Maßnahme wären die schlimmsten Probleme
der geplagten Menschheit schon gelöst:

"Amortisieren und Eigentum schaffen,
statt die FED, Banken und Reiche alimentieren!"

> meine Forderung:

Als Nächstes müsste die Nutzung von Raumenergie
(Nikola Tesla 1924) frei gegeben werden,
statt Erfinder zu behindern und allenfalls zu töten!...

<<<<<< O >>>>>>

Strategic Alert

Kurzfassung

Jahrgang 21, Nr. 49  6. Dezember 2007

Niemand deckt die Schecks der Banken

Bis Jahresende sollen die internationalen Banken für ihre Bilanzen Preise für Bestände von nominell mehreren hundert Milliarden Dollar bestimmen, an die Derivate in Billionenhöhe geknüpft sind. Das meiste davon sind aber „ungedeckte Schecks“, und es ist sinnlos, zu versuchen, einen Preis für sie festzulegen. Da niemand diese Papiere kaufen will, ist hyperinflationäre Geldvergabe der Zentralbanken an die Ban-ken die einzige Liquiditätsquelle. Doch soviel auch die Zentralbanken in das System pumpen, die Nachfrage wächst immer weiter. Deshalb steigt der Interbankzins, an den der Zinssatz von gewerblichen Krediten, Hypo-theken und Verbraucherkrediten geknüpft ist, täglich auf neue Höchststände.

   So erreicht der Systemkollaps zunehmend eine Kombination aus den klassischen Konkursen eines allgemeinen Bankenkrachs und der Auflösung des Systems durch hyperinflationäres Geldpumpen.

Allein am 26.11. gab die Europäische Zentralbank (EZB) sage und schreibe 178 Mrd. Euro an kurzfristigen Krediten aus. Diese sind nach einer Woche rückzahlbar, aber die EZB stösst in jüngster Zeit auf schlechte Zahlungsmoral der Banken. In der vorangegangenen Woche hatte die EZB 27 Mrd. Euro an Sofortkrediten zugeschossen, doch gleichzeitig gelang es ihr nicht, von den Banken 10 Mrd. an früheren Krediten einzutrei-ben, weil diese unbedingt darauf angewiesen sind. Am 30.11. pumpte die EZB weitere 50 Mrd. ins System.

   Besonders kritisch ist die Lage bei Citigroup, einer der grössten Banken der Welt, deren Kapital seit Jahresbeginn von 251 Mrd.$ auf etwa 130 Mrd.$ geschrumpft ist. Für einen Kredit über 7,5 Mrd.$ aus Abu Dhabi muss Citigroup 11% Zinsen zahlen, mehr als für Ramschanleihen. Branchenvertreter sprechen von einer „Verzweiflungstat“. 6 der 7 Zweckgesellschaften (SIVs) der Citigroup wurden von der Ratingagentur Moody’s auf Ramschniveau herabgestuft. Über die SIVs vermarkten die Banken ihre schuldengedeckten Papiere, sprich ihre ungedeckten Schecks. Ein Bankrott von Citigroup könnte das ganze System zum Einsturz bringen, aber er ist fast unausweichlich, da das Eigenkapital sich halbiert hat und weit unter dem Betrag der „nicht ausgepreisten“ Bestände liegt.

   Aber das ist nur der offensichtlichste Fall, alle Grossbanken sind in einer ähnlichen Lage. Sie brauchen noch in diesem Jahr dringend Geld und fordern daher von der Federal Reserve (Fed) und der EZB Zinssenk-ungen.

   In dieser Hinsicht hat sich Goldman Sachs zu einer Art „Finanzregierung“ aufgeschwungen, die den Zentralbanken die Politik diktieren will. Am 27.11. sagte Goldman Sachs voraus, die Fed werde die Zinsen bis Mitte 2008 auf 3% senken müssen. Am 30. 11. forderte der Chefökonom der Investmentbank in Europa, Erik Nielsen, in einem Offenen Brief an EZB-Chef Jean-Claude Trichet, noch vor der Vorstellung des Ausblicks der EZB für 2009 am 6.12. die Zinsen zu senken.

Da aber weder Liquiditätsspritzen noch Zinssenkungen den Markt der ungedeckten Schecks wieder ankurbeln können, wird der Interbanksatz weiter steigen. Letzte Woche endete der Euribor bei 4,889, höher als nach dem 11. September 2001. Der Euribor, nicht der Leitzins oder der Übernachtzins, ist der Maßstab für Geschäfts- und Verbraucherkredite aller Art. Deshalb heizt die Zinssenkung zwar die Inflation an, aber die Wirtschaft schrumpft weiter. Die vorderste Front bildet dabei weiterhin der Immobiliensektor. Eine neue Klasse von Hypotheken, die bisher nicht als minderwertig galt, rutscht nun in diese Kategorie, weil die Hypotheken mit variablem Zinssatz (Adjustable Rate Mortgages, ARM), der an den Libor oder Euribor gekoppelt ist, ausser Kontrolle geraten. Diese Hypotheken sind nicht sofort kritisch, weil die Kreditnehmer anfangs nur einen „Einsteigerpreis“ unter dem Marktzins zahlen, aber nach 1-2 Jahren erhöht sich der Zinssatz drastisch.

Die US-Regierung hat jetzt vorgeschlagen, eine Welle an Ausfällen von ARM-Hypotheken zu verhindern, indem man deren Zinsen vorübergehend einfriert, in der Hoffnung, dass sich der Markt auf wundersame Weise wieder erholt. Finanzminister Henry Paulson hat sich hinter diesen Vorschlag gestellt.

Nach Annapolis beginnt der eigentliche Kampf

Anfangs waren die Chancen, dass Syrien zu der Nahostkonferenz in Annapolis (Maryland) am 27.11. einge-laden würde, sehr gering, obwohl der israelische Staatspräsident Schimon Peres erklärte, eine Einigung der beiden Länder sei möglich.

   Die ersten Berichte über den Ausgang der Konferenz liefern aber Grund zu vorsichtigem Optimismus, obwohl die Kriegsgefahr hoch bleibt. Vor allem hat die syrische Regierung tatsächlich teilgenommen; vielen amerikanischen, arabischen und israelischen Quellen zufolge hatte neben Staaten der Arabischen Liga besonders Israel darauf  gedrängt. Im israelischen Establishment, besonders an der Spitze der Streitkräfte, wächst die Unterstützung für einen Friedensvertrag mit Syrien, der die Rückgabe der Golanhöhen an Syrien, eine faire Aufteilung des Wassers und andere verbliebene Fragen klärt.

   Wie ein US-Geheimdienstexperte gegenüber EIR betonte, würde ein syrisch-israelisches Friedens-abkommen „40% der Probleme in der Region lösen“. Offenbar wurde dank koordinierter diplomatischer Anstrengungen Syriens, Ägyptens und Saudi-Arabiens ein Konsens erreicht, das Patt hinsichtlich der Wahl des nächsten libanesischen Präsidenten zu überwinden. Wenn in den nächsten Tagen die endgültigen Vereinbarungen formuliert sind, wird dies die Gefahr eines neuen libanesischen Bürgerkrieges beträchtlich reduzieren - ein weiterer Ausbruch aus der Abwärts-spirale zu ständigem regionalen Chaos.

   Nach Aussage mehrerer hochrangiger Washingtoner Politiker ist eine der wichtigsten Errungenschaften von Annapolis, dass US-Vizepräsident Dick Cheney und andere Falken in der Regierung Bush keine Gelegenheit erhielten, auf einen sofortigen Krieg gegen den Iran zu drängen. Cheney habe darauf gesetzt, dass die Gespräche erfolglos bleiben und Aussenministerin Condoleezza Rice damit diskreditiert würde. Nun aber, wie einer es formulierte, „ist Annapolis nicht gescheitert, und Cheney schäumt vor Wut“. Darüber hinaus machte der saudische Aussenminister in einem weithin veröffentlichten Interview am Vorabend der Konferenz deutlich, dass sein Land an einem neuen Krieg in der Region, auch gegen den Iran, nicht interessiert ist.

   Insofern sollte man nicht überrascht sein, wenn Rice, die auch an ihrem eigenen „Erbe“ interessiert ist, beträchtliche Rückendeckung einiger Vertrauter von Bush Senior erhielt, so Gen. Brent Scowcroft und Ex-Aussenminister James Baker III. Gleiches gilt dafür, dass die russische Regierung unter Präsident Wladimir Putin eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung des Friedensvorstosses spielte. Aussenminister Sergej Lawrow kündigte in Annapolis an, Russland habe mit der US-Regierung über eine Nachfolgekonferenz in Moskau Anfang 2008 verhandelt, dabei solle ein syrisch-israelisches Friedensabkommen im Vordergrund stehen. Ein kleiner, doch vielleicht wichtiger Schritt ist getan - nun beginnt der eigentliche Kampf.

Sarkozy: Weder Horizont noch Almosen

Nach seiner erfolgreichen Chinareise musste der französische Präsident Nicolas Sarkozy sich wieder den harten Realitäten der Wirtschaftskrise in der Heimat stellen. Besonders anfällig bleibt die Lage in armen Vorstädten mit einem hohen Zuwandereranteil. In Villiers-Le-Bel, einem Ort im Grossraum Paris mit 30% Jugendarbeitslosigkeit, gab es nach dem Tod zweier Jugendlicher bei einem noch ungeklärten Zwischenfall mit der Polizei dreitägige Unruhen. Mehr als 200 Randalierer lieferten sich Strassenschlachten mit der Polizei, wobei sie erstmals Schrotflinten mit 6mm-Bleischrot gegen die Beamten einsetzten. An einem Tag wurden 82 Beamte verletzt - während der Krawalle 2005 waren es auf drei Wochen verteilt insgesamt 224 Beamte gewesen. Die Randalierer sind auch strikt durchorganisiert und postieren Beobachter auf Dächern, die per Handy Gruppen vor Ort mit Informationen versorgen.

   Sarkozy steht auch unter starkem Druck, etwas gegen den enormen Rückgang der Kaufkraft im Land zu unternehmen, weil die vielen verschiedenen sozialen Proteste sich unter diesem Banner vereinigen könnten. Immer wieder werden in der Öffentlichkeit die untragbaren Preissteigerungen bei Dingen des täglichen Bedarfs wie Nahrung, Miete und Dienstleistungen angeprangert.

   Aber der Präsident machte in seiner Fernsehansprache zu den beiden Themen am 29.11. deutlich, dass er den Franzosen nichts mehr anzubieten hat, weil nach den Steuergeschenken von 13 Mrd. Euro an die Reichen, die er gleich nach der Wahl verteilte, die Kassen leer sind.

Münchner Entscheidung: Internationaler Impuls für Transrapid

Das älteste und populärste Technikmagazin der USA Popular Mechanics mit einer Verbreitung von 1'225’000 Exemplaren, bricht in der Titelgeschichte der Dezember-Ausgabe eine Lanze für die Magnetbahn als Lösung für die Verkehrsprobleme in den Ballungsgebieten und als Alternative zum Flugverkehr in den USA. Der Beitrag hebt die Arbeit der Firma General Atomics in San Diego für die Anwendung der Magnettechnik im Stadtverkehr hervor. Sie hatte eine Teststrecke gebaut und dabei permanente Magnetfelder für die Anhebung des Zugs benutzt. Die Zeitschrift berichtet auch über jüngste internationale Aktivitäten für die Magnettechnik, darunter die Entscheidung der Stadt München, eine 40 km Strecke vom Franz-Josef-Strauss-Flughafen in die Münchner Innenstadt zu bauen, wofür der Zug ganze 10 Minuten benötigt.

   Im November veranstaltete der Arbeitskreis „Transrapid“ im Deutschen Bundestag unter Leitung des früheren sozialdemokratischen Finanzminister Hans Eichel ein wichtiges Treffen über den Stand der Münchner Magnetbahnstrecke, bei dem 250 Personen anwesend waren. Bei dieser Gelegenheit richtete der Vorsitzende der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) Fred Irwin einen dringenden Appell an die Verantwortlichen, endlich die Magnetschwebetechnik in Deutschland als Vorzeige-Projekt für „made in Germany“ zu bauen. In den USA warte man nur darauf, dass der Transrapid in Deutschland fahre; dort habe man bereits Strecken für diese Technik ausgewählt, und der US-Kongress habe zusätzliche Gelder für solche Projekte gebilligt. Man könne gemeinsam „viele schöne Strecken bauen“, meinte er.

   In den Niederlanden hat ein privates Firmen-Konsortium, bestehend aus einer Siemens-Tochter, führenden holländischen Firmen wie Koninklije BAM Groep, Ballast Bedam NV, ABN Amro und dem holländische Ableger der amerikanischen Fluor Corp., gerade einen Vorschlag für eine Magnetbahn vorgelegt. Sie soll vom Amsterdamer Flughafen Schipol nach Lelystad verlaufen und könnte später nach Utrecht, Den Haag und Rotterdam verlängert werden.

   Die chinesische Firma Shanghai Electric plant, Magnetzüge mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h für den innerstädtischen Verkehr zu bauen. Deutschen Presseberichten zufolge bereiten sich die Chinesen darauf vor, die inhärenten Vorteile dieser neuen Technik, die bei niedrigeren Geschwindigkeiten sogar noch grösser sind als im Hochgeschwindigkeitsbereich, voll auszunutzen. Die Vorteile gegenüber anderen Verkehrssyste-men sind raschere Beschleunigung, niedrigerer Lärmpegel, Bewältigung von Höhenunterschieden und Energie-effizienz sowie die Möglichkeit des Einsatzes im innerstädtischen Güterverkehr während der Nacht, wenn der Personenverkehr ruht.

Psychotherapeuten fordern Verbot von Killerspielen

Die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG), der grösste europäische Fachver-band für Psychotherapie und Beratung, forderte in einer scharf formulierten Erklärung am 28.11. das „Verbot von Computerspielen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden“. Solche Spiele würden zunehmend verharmlosend als „Ballerspiele“ vermarktet, und der Begriff „Medienkompetent“ diene dafür häufig als Deckmantel.

   Die GwG schreibt, Computerspiele hätten zu Weihnachten Hochkonjunktur und seien ein Riesengeschäft für die Hersteller. Für die zumeist jugendlichen Nutzer seien aber Gewalt fördernde Spiele „entwicklungspsycho-logisch eine Katastrophe“. „Killerspiele sind wie Landminen für die Seele“, sagte Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied. „Die Medienverwahrlosung junger Menschen hat in den vergangenen Jahren ein derart erschreckendes Ausmass erreicht, dass die politisch Verantwortlichen umgehend handeln müssen, bevor eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen vom Strudel der Gewalt mitgezogen wird.“ Zu ähnlichen Einschätzungen gelangten führende Kriminologen und medienkritische Wissenschaftler.

   Weiter heisst es: „Immer mehr und immer jüngere Kinder verlieren ihr natürliches Mitgefühl, wenn sie stun-den- und tagelang in brutalste Action-Welten eintauchen, in denen das Zerstören und Töten als Spass und Faszination erlebt wird. Insbesondere Jungen sind häufig davon betroffen. Sie verhalten sich dann zuneh-mend aggressiv und sind für soziale Regeln des menschlichen Miteinanders kaum noch zu gewinnen. Eine wachsende Zahl Jugendlicher verbringt mehr Zeit mit suchtfördernden PC-Spielen als in der Schule.“

   In der Erklärung der GwG wird die Definition von „Killerspielen“ in einer Drucksache des Bundesrates (2007-0001-0100/76-07) zitiert: „Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Ge-walttätigkeiten solcher Art ermöglichen“. Solche Spiele seien ursprünglich für das US-Militär als Kriegs-simulation entwickelt worden, um bei Soldaten die Tötungshemmung abzubauen und ihre „Killer-effizienz“ zu erhöhen. Der amerikanische Militärpsychologe David Grossman „warnt eindringlich, dass diese Methode der Konditionierung auf Gewalt ganz genauso bei Kindern und Jugendlichen wirkt, wenn sie solche gewaltorientierten Programme intensiv spielen“.

Landtag von Pennsylvania debattiert HBPA-Gesetz

Pennsylvania hat als erster US-Bundesstaat das Gesetz zum Schutz der Eigenheimbesitzer und Banken (HBPA) debattiert, und zwar bei einer Anhörung am 29.11. Diese Resolution, die von dem Abgeordneten Harold James am 27.11. dem Landtag vorgelegt und von 40 Abgeordneten unterstützt wurde, war von 12 grösseren Städten im Bundesland begeistert aufgenommen worden. Das unterstreicht den Ernst dieses Problems.

   Diese aussergewöhnliche Anhörung im Ausschuss für Regierungsangelegenheiten war ungewöhnlich gut besucht und hörte Beiträge von Finanzbeamten des Landes und von Stadträten, Vertretern von EIR, einem Kongressabgeordneten von Pennsylvania und einem Staatsanwalt. Am Ende der Anhörung sagte der Vorsitzende des Ausschusses, der Abgeordnete Thomas: „Wir werden diese Gesetzesvorlage voran bringen.“

   In seiner eigenen Aussage zu Beginn der Anhörung führte James aus, was er beabsichtigt: „Das Gesetz zum Schutz der Eigenheimbesitzer und Banken, zu dem in der Resolution HR 418 aufgerufen wird, will die Rettung der Spekulanten, der Hedgefonds und der inflationierten Finanztitel stoppen und gleichzeitig die staat-lichen und landeseigenen Banken, insbesondere unsere lokalen Nachbarschaftsbanken, geschäftsfähig hal-ten, während die Immobilienpreise auf ein vernünftiges Niveau sinken. Wir brauchen eine „Brandschutzmauer“ in Form des staatlichen Schutzes für diese Banken.“

   Der EIR-Redakteur Gallagher betonte in seiner Aussage, bei dem Problem handle es sich nicht nur um eine Hypothekenkrise, sondern um den Kollaps des gesamten globalen Finanzsystems. Ihm folgte sein EIR-Kollege Freeman, der auf die verfassungsmässige Pflicht der Regie-rung, das Gemeinwohl zu verteidigen, hinwies und die Massnahmen Präsident Roosevelts in den 30er Jahren als Vorbild für das HBPA identifizierte.

   Mit 12 Städten allein in Pennsylvania, einschliesslich der Großstädte Philadelphia und Pittsburgh, und der grössten Stadt im benachbarten New Jersey (Newark), die innerhalb der letzen beiden Wochen in Form von Resolutionen für das HBPA gestimmt haben, hat der Abgeordnete James enormen Schwung für seine Kam-pagne erhalten, mindestens einen der Kongressabgeordneten Pennsylvanias dazu zu bewegen, diese ent-scheidende Maßnahme im Kongress einzubringen, bevor die Bankenkrise das unmöglich macht.

   Der Abgeordnete James und seine Zeugen versuchen nun, Arbeitstreffen mit mehreren Kongressabgeordne-ten des Landes zu vereinbaren, auf denen sie diese auffordern wollen, „dieses Gesetz voranzubringen“.

   Die Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit. Am 29.11. berichteten die Medien, dass allein im Oktober für zusätzliche 224'000 Häuser die Pfändung eingeleitet wurde und in diesem Monat 55'000 Familien ihre Häuser verloren; das sind 35% mehr als im September. Die Kreditvergabe an amerikanische Geschäftsleute sank in den drei Monaten vor November um 9% inmitten massiver Verluste der Banken. Der Vorsitzende der Federal Reserve Bernanke schlug bei einer Rede am gleichen Abend einen panischen Ton an und deutete eine weitere Zinssenkung im Dezember an. Die Wall Street verlangte sofort einen ganzen halben Prozent-punkt.

Kanada und Nordamerika in der Weltlandbrücke zur Wiederbelebung der Wirtschaft

Grosse Infrastrukturprojekte zum allseitigen wirtschaftlichen Nutzen und Frieden unter den Nationen werden das Thema einer Konferenz von EIR sein, die am 11.12. in der kanadischen Hauptstadt stattfindet. Die eintägige Konferenz setzt die Konferenz des internationalen Schiller-Instituts fort, die vom 14.-15.9. in Kiedrich der Eurasischen Landbrücke gewidmet war und Infrastrukturexperten und Aktivisten aus Russland und 39 weiteren Staaten zusammenführte.

   Redner der Konferenz sind z.B. der Transport-Spezialist Cooper, der über den vorgeschlagenen Beringstras-sentunnel als Verbindungsstück zwischen der Eurasischen Landbrücke und Amerika referieren wird, die EIR-Russlandexpertin Douglas wird über die strategischen Initiativen in Russland und international für die Land-brücke berichten, ein langjähriger Befürworter von Bahnprojekten aus British Columbia sowie Experten für Kernenergie werden ebenfalls zu hören sein.

   Aus geopolitischer Sicht spielt Kanada in mehrerer Hinsicht eine Schlüsselrolle bei dem Projekt Bering-strassentunnel. Vor der Hinwendung zur verheerenden radikalen Politik des Freihandels und der Deindustria-lisierung der vergangenen 40 Jahre hatten kanadische Ingenieure und Politiker mit US-amerikanischen und mexikanischen Experten bei kontinentalen Infrastrukturprojekten zu grossem beiderseitigen Nutzen zusam-mengearbeitet, wie z. B. beim St.-Lawrence-Seeweg, der nach dem Zweiten Weltkrieg fertig gestellt wurde. Ausserdem wurde eine Eisenbahnverbindung von Alaska durch Kanada und die 48 Staaten und Mexiko bis hinunter nach Südamerika geplant.

   In den 60er Jahren wurde die Nordamerikanische Wasser- und Energieallianz (NAWAPA) vorgeschlagen; riesige Mengen an Wasser, die jetzt zum Pol abfliessen, sollten durch British Columbia nach Süden in die trockenen kanadischen Präriegebiete und die westlichen amerikanischen Wüstenregionen geleitet werden und noch Mexiko zugute kommen. Gleichzeitig wurden Pläne erstellt, um Flüsse im Süden Mexikos nach Norden umzuleiten. Ausserdem wurden für die westlichen Regionen aller drei Länder Kernenergieprogramme geplant. Aber diese gesamte Perspektive der Infrastrukturentwicklung wurde verlangsamt oder behindert, was in den 90er Jahren im NAFTA-Vertrag gipfelte. Seither sind Millionen von Mexikanern verarmt und vertrieben worden, und die Infrastruktur im ganzen Land bricht zusammen.

Konferenz über Wasserprojekte in Mexik(fragt sich aber, ob dies wirklich sinnvoll ist? tst)

Die Konferenz in Ottawa wird auch die Kampagne in Mexiko zur Wiederbelebung dieser Wasserprojekte behandeln. Am 9.11. gab es eine sehr erfolgreiche Konferenz über den „Wasserplan für den Nordwesten“ (PLINHO) Mexikos in Ciudad Obregon. Dieser Plan umfasst ein Serie von Dämmen, Tunnel und Kanälen mit einer Länge von über 400 km, mit denen die Wasservorkommen von 16 Flüssen aus dem südlichen Staat Nayarit in die trockenen, aber fruchtbaren Nachbarstaaten Sinoloa und Sonora gelenkt werden sollen. Dies würde 700’000 Hektar Fläche für die Landwirtschaft nutzbar machen und Elektrizität und Arbeitsplätze in allen drei Staaten erzeugen.   

   Die Konferenz wurde vom Pro-Plinho-Komitee, das auf die Initiative von EIR-Mitarbeitern in der Region gegründet worden war, veranstaltet; sie versammelte 500 Zuhörer, die u.a. eine Rede des Gouverneurs von Sonora und des Landessenators Alfonso Elias Serrano hörten, der erklärte, die Menschen müssten wieder zurückkehren „zu dem, wie wir vor 40 Jahren gedacht haben, als es normal war, dass man daran dachte, Infrastruktur aufzubauen“. Seine Ausführungen bewegten die Zuhörer sehr, weil die Hochwasserkatastrophe, die im November Tabasco, Chiapas und Teile von Oaxaca verwüsteten, drastisch hätte minimiert werden können, wenn die Infrastruktur für die Wasserbewirtschaftung -- wie im Projekt aus den 60er Jahren für die Golfstaaten vorgesehen -- gebaut worden wäre. Mexiko erlebte so einen „Katrina-Effekt“: eine grosse, vermeidbare Katastrophe als Folge mangelnder Infrastruktur.

   Der mexikanische Kongress stellte inzwischen Geld für eine Machbarkeitsstudie bereit, mit der die PLHINO-Entwürfe entstaubt werden sollen, damit mit dem Bau begonnen werden kann. PLHINO und PLHIGON (für die Golfküste) werden neben dem Hochwasserschutz eine neue, verlässliche Versorgung mit ausreichend Wasser zur Ausweitung der Landwirtschaft in den fruchtbaren nördlichen Ackerbau- und Weidegebieten gewährleisten. Dies bedeutete Millionen von neuen Arbeitsplätzen - zu einem Zeitpunkt, an dem der Zusammenbruch des amerikanischen Wohnungsbaus eine Million Mexikaner zur Rückkehr nach Hause zwingen wird - und eine Rückkehr zur Selbstversorgung in Mexiko.

<<<<<< O >>>>>>

 

< zurück 

> nächste Seite

*