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Kriegsabsichten gegen Iran Aufzug der Marine zeigt Kriegsabsicht 1. März 2007 Vergangene Woche erreichten die militärischen Vorbereitungen eines Angriffs auf den Iran eine neue Ebene, als die Kampfgruppe des Flugzeugträgers USS John C. Stennis Gewässer vor dem Iran erreichte, um sich dort der USS Dwight D. Eisenhower anzuschliessen; laut einigen Berichten ist auch die USS Nimitz auf dem Weg dorthin. Die Stennis-Kampfgruppe umfasst mehr als 6´500 Matrosen und Landungstruppen sowie zusätzlich Minenräumschiffe. Offiziell hiess es, sie solle „Sicherheitsoperationen zur See in regionalen Gewässern durchführen und Bodentruppen in Afghanistan und im Irak Unterstützung liefern“, aber der Iran ist das eigentliche Ziel. Mit einer solchen Dichte an Kriegsschiffen vor Ort sind die Bedingungen reif für eine scheinbar „zufällige“ Konfrontation mit iranischen Kräften, die dann als Vorwand für einen Angriff diente, in der Art des Zwischenfalls am Golf von Tonkin (mit dem in den 60er Jahren der eigentliche Vietnamkrieg begann) . Am 21.2. gab der Iran-Experte Sam Gardiner, Oberst a.D. der US-Luftwaffe, seine Einschätzung der Kriegsgefahr ab. Er glaube nicht, dass die Regierung Bush schon eine Entscheidung getroffen habe, aktiv gegen den Iran vorzugehen, aber „die Vorbereitungen laufen“. Er nannte in dem Zusammenhang zwei wesentliche Vorgänge:
Quelle: Strategic Alert, Kurzfassung, Jg. 21 Nr. 9 <<<<<<< O >>>>>>>
Meine
Empfehlung:
<<<<<<< O >>>>>>> Krieg gegen den Iran wäre Desaster für die USA Quelle: www.Gerhard-Wisnewski.de Geschrieben am Mittwoch, 28.Februar 2007 Von Gerhard Wisnewski
das sind nur die wichtigsten Krisenerscheinungen des amerikanischen Imperiums. Die USA befinden sich in einer ganz ähnlichen Lage wie die Sowjetunion 1988 und wie Deutschland 1944 - während die Führung starrsinnig die nächste, womöglich tödliche Kata-strophe anvisiert, kommt es zu inneren Zerreissproben. Hinter der aalglatten Fassade wird scharf geschossen, möglicherweise im wahrsten Sinne des Wortes. Die Revirements und Rücktritte im Bush-Kabinett waren dafür ein deutliches Zeichen, die angedrohten Rücktritte von hohen US-Generälen für den Fall eines Iran-Angriffs sind ein weiteres. Kein Zweifel: Wichtige Teile des militärischen und politischen Establisments sind auf Distanz zur Bush-Administration gegangen und erkennen den klar selbstmörderischen Kurs des Diktators. Sogar Hardliner wie Zbigniew Brzezinski zeigen alle Anzeichen von Panik. Selbstmörderisch wäre ein Iran-Überfall weniger wegen der militärischen Gefahren eines Iran-Feldzuges, die nach Expertenmeinung nicht besonders hoch sind. Suizidal wäre das Unternehmen vor allem wegen der politischen und psychologischen Spannungen, die ein solcher Schritt in den Bündnissen und in den USA selbst auslösen würde. Diese Spannungen sind nach den Irak-Lügen und dem Irak-Desaster bereits jetzt enorm hoch. Das US-Imperium droht bereits jetzt an seinen eigenen Widersprüchen zu zerbre-chen, ähnlich wie die Sowjetunion nach dem Afghanistan-Desaster. Niemand weiss das besser als Brzezinski, der als der Regisseur der sowjetischen Afghanistan-Katastrophe gilt. Ein Iran-Überfall würde die gesamte innere und äussere Legitimation der Vereinigten Staaten auflösen, auch wenn ein neuer Vorwand nach dem Muster des 11.9. inszeniert wer-den sollte. Ein solcher Vorwand könnte einen Überfall auf den Iran zwar erleichtern, anderer-seits müsste er aber ähnlich grosse selbstzerstörerische Kräfte entfalten wie die Attentate des 11.9.2001. Das sind keine Verschwörungstheorien, und wenn doch, dann haben sie nun in Leuten wie Brzezinski einen prominenten Vertreter gefunden. Er befürchtet unter anderem einen "Terroranschlag in den USA, für den der Iran verantwortlich gemacht wird" als Vorwand für einen Krieg. Dass Brzezinski so etwas für möglich hält, zeigt dass er auch das Spielchen um den 11.9.2001 längst durchschaut hat. (Blödsinn – der WUSSTE doch was geplant war, und ein "Spielchen" war´s auch nicht ! tst). Schon diese Attentate wurden inszeniert, um den Angriff auf Afghanistan und den Irak zu rechtfertigen. Interessant ist, dass Brzezinski mit Sicherheit nicht aus humanitären Gründen Alarm schlägt - sondern aus Sorge um die Macht des Imperiums. An Menschenrechten war Brzezinski zeitlebens weniger interessiert, als an dem "Grand Chessboard" (so einer seiner Buchtitel) und vor allem an der Rolle der USA darauf. Und auch jetzt fürchtet er weniger um Menschenleben, als um "unkalkulierbare Folgen für den US-Imperialismus im Nahen und Mittleren Osten wie weltweit", sprich: Um die nackte Macht der Vereinigten Staaten. Schon der "unter falschen Voraussetzungen" begonnene Irakkrieg unterhöhle "Amerikas globale Glaubwürdigkeit. Die zivilen Kollateralschäden und das wiederholte Fehlverhalten beflecken Amerikas moralischen Anspruch". Wobei Moral aus der Sicht Brzezinskis nicht etwa ein Wert an sich ist, sondern ein strategisches Gut (!). Während die USA über jede Menge Bomberflotten und Flugzeugträger verfügen, werfen sie andere strategische Güter reihenweise über Bord: Glaubwürdigkeit, Moral, Legitimation, Rechtsstaatlichkeit sowie den gesamten amerikanischen Traum von Gerechtigkeit, Demokratie und Wohlstand. Und damit sind wir auch schon bei einer der Kernfragen, nämlich ob es sich hier wirklich "nur" um eine fatal verfehlte Politik handelt oder nicht vielmehr um den Versuch, die USA ganz bewusst vor die Wand zu fahren - mit George W. Bush als Abrissunternehmer.
Erstaunlich ist, dass sich alle Welt
Gedanken über den Untergang des Iran macht, kaum jemand aber über den
Untergang der Vereinigten Staaten.
Denn ohne den amerikanischen Traum werden die USA genauso wenig überleben wie das römische Imperium ohne den römischen Traum, für den Rom im Altertum stand, nämlich den Traum von Hochtechnologie, Zivilisation, militärischer Stärke und moralischer Überlegenheit. Ein Krieg gegen den Iran wäre deshalb auch ein Krieg gegen die Vereinigten Staaten. Info erhalten von Hermann Mayer, Stuttgart – vielen Dank! Thyl St. <<<<<<< O >>>>>>> > Öffentliche Solidaritätskundgebung von Christoph Henning für das Iranische Volk <<<<<<< O >>>>>>> |
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