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China und Ungarn schliessen sich Russland an gegen die imperialistische U$A
Montag, 26. März 2007
Quelle:
Tages-Anzeiger Online «So gut wie nie zuvor» seien die Beziehungen zu Russland, sagte Hu Jintao noch vor seinem Abflug nach Moskau. Tatsächlich verbindet die beiden Nachbarstaaten eine immer grösser werdende Zahl gemeinsamer Interessen. Das russisch-chinesische Handelsvolumen hat sich seit 2002 verdreifacht. Zudem braucht Chinas energiehungrige Wirtschaft dringend Öl und Gas, wovon im russischen Osten jede Menge unter der Erde schlummert. Die Russen ihrerseits verkaufen ihre Rohstoffe noch so gerne nach Asien, auch um sich aus der Abhängigkeit von den Energiekunden in Europa zu befreien. Vor allem aber sind sich die selbstbewussten Regierungen in Moskau und Peking einig, dass der Vorherrschaft Amerikas in der Welt ein Ende gesetzt werden muss. Bravo!!! tst Der Staatsbesuch von Hu Jintao in Russland, der heute begann, ist der vorläufige Höhepunkt in den Bemühungen um eine engere Zusammenarbeit. Auf dem Programm stehen milliardenschwere Wirtschaftsprojekte. Zudem unterzeichneten Putin und sein chinesischer Gast noch am Abend eine «gemeinsame Deklaration». Laut russischen Medien ist das Dokument eine Art Zehnjahresplan für die bilateralen Beziehungen und knüpft an Putins Münchner Rede vom Februar an, in der er die USA scharf kritisiert hatte. Auch machten die beiden Staatschefs klar, dass sie einen weiteren Ausbau der Shanghai Cooperation Organisation wünschen. Die Aufwertung dieses Bündnisses asiatischer und zentralasiatischer Staaten mit Russland zu einer vollwertigen Militärallianz steht schon lange zur Diskussion. Der gemeinsame Widersacher USA und die Möglichkeiten auf wirtschaftlicher Ebene schweissen die beiden Länder zweifellos zusammen. Doch wenn es um konkrete Projekte geht, zeigen sich schnell Bruchstellen in der Achse Moskau Peking. So haben Chinas Militärs in letzter Zeit öfters die Qualität russischer Rüstungsgüter bemängelt, wie die Tageszeitung Kommersant berichtete. Sie verlangen, künftig mit der allerneusten Technik beliefert zu werden und diese später gar selber herstellen zu dürfen. Gegen einen solchen Deal hat das russische Verteidigungsministerium Bedenken angemeldet. Überfremdungsängste im OstenAuch im Energiesektor gibt es ungelöste Fragen. Der Plan einer neuen Ölpipeline von Ostsibirien an den Pazifik mit einer Abzweigung nach China kommt nicht voran. Moskau liebäugelt auch mit dem japanischen Markt und hat noch nicht entschieden, welches Land bevorzugt behandelt werden soll. Bisher exportiert Russland nur einen relativ kleinen Teil seines Öls in die Volksrepublik. Zudem wird China in Russland längst nicht von allen politischen Kreisen als Partner gesehen. Die Tatsache, dass im Fernen Osten zehn Millionen Russen über hundert Millionen Chinesen gegenüberstehen, weckt Überfremdungsängste. Das am Montag eröffnete «China-Jahr» in Russland soll da mit rund zweihundert Veranstaltungen Gegensteuer <<<<<<< O >>>>>>> Ausland – Montag, 26. März 2007 Tages-Anzeiger Online
Ungarn geht auf
Kuschelkurs mit Russland Es war ein Treffen in fast vollendeter Harmonie. Nach dem Besuch des ungarischen Regierungschefs Ferenc Gyurcsany bei Russlands Präsident Wladimir Putin vergangene Woche zogen beide Staatsmänner rundum positive Bilanzen: Die Handelsbeziehungen seien gut und sollen noch besser werden, Probleme bei der Energielieferung seien ausgeräumt, und die politischen Beziehungen würden vertieft. Die ungarische Nachrichtenagentur MTI zitiert Gyurcsanys neues Prinzip im Umgang mit Moskau: «Wir sprechen wenig über die Vergangenheit und mehr über Gegenwart und Zukunft, wenig über Politik und viel über Geschäfte.» <<<<<<< O >>>>>>> Ein Leser des 7stern.info - Webs schrieb mir soeben:
"Gemeinsamer
Widersacher: Die U$A
Das meinen wir auch, oder? tst <<<<<<< O >>>>>>> |
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