|
Die
Kriegsarmada im persischen Golf
vor dem Rückzug?
Iran verzichtet auf Petrodollars im globalen
Ölhandel
MOSKAU, 28. März 2007
(RIA Novosti). Iran will den US-Dollar nicht mehr als
Verrechnungseinheit im Erdöl-handel nutzen. Das
sagte der iranische Zentralbankchef Ebrahim Sheibany nach Angaben der
Nachrichten-agentur AP.
Laut Sheibany wird gegenwärtig die Hälfte
des verkauften iranischen Erdöls in US-Dollar verrechnet. „Die Dollar,
die wir bekommen, werden sofort in andere Währungen transferiert. Japan
zum Beispiel ist gewillt, in Yen zu zahlen“, äusserte Sheibany. Im
Geschäftsjahr 2006, das am 20. März zu Ende ging, betrugen die
iranischen Einnahmen aus den Ölexporten mehr als 45 Milliarden Dollar.
Iran ist hinter Saudi-Arabien, Russland und
Norwegen der viertgrösste Ölexporteur der Welt. Iranisches Öl wird an 70
Staaten in Europa und Asien geliefert.
Die Zentralbank des islamischen Staates will
ihre Devisenreserven in 20 verschiedene Währungen konvertieren. Der
Anteil des US-Dollars an den Reserven beträgt gegenwärtig weniger als
ein Fünftel, teilte Sheibany mit.
<<<<<<O >>>>>>
28. März 2007
IRAN-KRIEG
Horrorszenario für Finanzmärkte
Von Simon Hage
Ölpreis-Explosion, Kurssturz,
Hedgefonds-Pleiten - die Iran-Krise birgt erhebliche Gefahren für die
Finanzmärkte. Ein plötzlicher Militärschlag gegen das Ölland könnte eine
fürchterliche Kettenreaktion auslösen, sagen Experten.
Hamburg - Die Supermacht hat am Golf
schweres Geschütz aufgefahren. Seit Ende Februar kreuzt in arabischen
Gewässern ein zweiter amerikanischer Flugzeugträger, die "USS
John C. Stennis", eines der grössten und leistungsstärksten
Kriegsschiffe der Welt:

Mehr als 18´000
Quadratmeter Flugdeck, bis 90 Flugzeuge u. Helis, insgesamt rund 6000
Mann Besatzung
Antriebsleistung:
260´000
PS (entspricht etwa der halben Leistung des
Atomkraftwerks Mühleberg)
Begleitet wird der Stahlkoloss von
Zerstörern, Raketenkreuzern, Hilfsschiffen und einem
Luftkampfgeschwader. Nur ein militärisches Muskelspiel der USA? Oder
stecken hinter dem Aufgebot konkrete Angriffspläne gegen Iran, dessen
Führung sich im Atomstreit weiter uneinsichtig zeigt? Die Signale aus
Washington sind wider-sprüchlich.
Gerade dieser Aspekt alarmiert einige
Marktstrategen. Die Unsicherheit, wie hoch das Risiko eines weiteren
Kriegs am Golf ist, macht die Sache so gefährlich. Würden die USA nun
tatsächlich den Angriff starten, könnte das die Märkte eiskalt
erwischen. Zu diesem Ergebnis kommen Charles Robertson und Mark Cliffe,
Ökonomen des niederländischen Allfinanzkonzerns ING in ihrer Studie "Attacking
Iran". "Die Ölmärkte würden explodie-ren",
glaubt auch der Berliner Politikprofessor Herfried Münkler.
(...und damit die Öl- und Benzinpreise! tst)
<<<<<< O >>>>>>
MOSKAU, 28. März 19:15h
(RIA Novosti)
Neue UN-Resolution zu Iran schliesst
Gewaltanwendung aus
|
 |
Die neue Resolution des
UN-Sicherheitsrates zum irani-schen
Atomprogramm schliesst eine Gewaltanwendung gegen Teheran eindeutig
aus.
Zu diesem Schluss gelangten die
Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und George Bush,
am Mittwoch in ei-nem Telefongespräch, wie
der Pressedienst des Kremls mitteilte. "Bei der Unterredung wurde
betont, dass Teheran ein ernsthaftes politisches Signal gegeben
wurde, die Zusammenarbeit mit der Internationalen
Atomenergieorganisation (IAEO) und der interna-tionalen
Gemeinschaft fortzusetzen. |
Diese Resolution sieht keine Gewaltanwendung
vor. Die Gesprächspartner unterstrichen die Bedeutung der gemeinsamen
Erklärung der Aussenminister der fünf ständigen Mitglieder des
UN-Sicherheitsrates und Deutschlands, in der die Bereitschaft zu
weiteren Verhandlungen bekundet wurde", heisst es in der Mitteilung des
Kremls.
Die Unterredung beider Präsidenten fand auf
Initiative der amerikanischen Seite statt.
Vor kurzem hatte der UN-Sicherheitsrat eine
Resolution angenommen, die die Sanktionen gegen Iran verschärft, weil
Teheran seine Urananreicherung entgegen den Forderungen bislang nicht
eingestellt hat. In letzter Zeit tauchen immer wieder Medienberichte
auf, nach denen die USA eine Militäroperation gegen Iran vorbereiten.
<<<<<<< O
>>>>>>>
WASHINGTON, 30. März, (RIA Novosti).
Die Bush-Administration hat erklärt, dass
sie keinen Krieg gegen Iran vom Zaun bricht.
"Ich möchte Ihnen versichern, wie das im
Übrigen auch schon Aussenministerin Condoleeza Rice
getan hat, dass wir keine militärische Konfrontation mit Iran anstreben",
hat der Staatsekretär für politische Fragen im US-State Department,
Nicholas Burns vor amerikanischen Senatoren erklärt.
Im Verlauf der vergangenen zwei Jahre hätten
die Bemühungen der USA dem Wesen nach diplomatischen Charakter getragen,
sowohl in der Atom-Frage wie auch in Bezug auf die iranische
Regionalpolitik. Dabei verhehlte er aber auch nicht, dass zwei
Flugzeugträgerverbände in die Region entsandt worden waren, um
ausschliesslich die Unterstützung der USA für ihre Verbündeten zu
demonstrieren. Die Präsenz der Flugzeugträger diene nicht dazu, einen
"Konflikt mit Iran zu provozieren", unterstrich er.
"Wir haben im Persischen Golf zwei
Flugzeugträgerverbände stationiert, um unseren Freunden in der Region zu
versichern, dass die Region für unsere Interessen weiterhin lebenswichtig
bleibt. Und wir haben die Massnahmen ergriffen, um den destruktiven
Aktivitäten Irans in Iran den Kampf anzusagen", betonte Burns.
"Ich
denke nicht, dass eine militärische Konfrontation mit Iran erforderlich
und unausweichlich ist", erklärte Burns.
<<<<<< O >>>>>>
Bemerkung:
Haben die Kriegstreiber
der
U$A
nun doch "den Kack in den Hosen", nachdem sie
fest-stellen mussten, dass der persische Golf für ihre Marine eine
tödliche Falle ist, in der sie schon beim ersten
Angriff mit einer totalen Vernichtung und Versenkung ihrer ganzen
Kriegsflotte rechnen müssten? Hoffen wir, dass die Bekanntgabe des
Kriegsverzichtes nicht nur eine weitere strategische Lüge ist, sondern
wirklich den wahren Absichten der Bush-Administration entspricht und
daraufhin die
U$A
mit dem Rückzug ALLER Truppen in der ganzen Welt beginnt und keine
weiteren Kriege mehr anzettelt
! tst
<<<<<< O >>>>>>
|