Grundsätzliches zum 1. Mai

Ich erinnere mich gerne an die 1.Mai Umzüge der Gewerkschaften in den Dreissiger- und Vierziger- Jahren, wo mein Vater  (Mitarbeiter des Statistischen Amtes der Stadt Zürich) als überzeugter, aktiver Sozialist und als Mitglied des VPOD, des Verbandes Oeffentlicher Dienste, natürlich immer mitmar-schierte.  Am Morgen wurde noch gearbeitet, aber am Nachmittag fuhren keine Trams (Strassenbah-nen) mehr, damit auch das Tram-Personal fast geschlossen am 1.Mai-Umzug teilnehmen konnte.

Wir (damals noch vier) Kinder standen mit der Mutter auf dem Trottoir (Gehsteig) am Paradeplatz und warteten aufmerksam auf den Moment, wo wir unter den Tausenden Menschen mit ihren vielen Transparenten, auf denen die Forderungen an die Arbeitgeber geschrieben standen, unseren Vater entdecken konnten (und er uns!).

Den zweiten Weltkrieg haben wir Kinder natürlich auch in der Schweiz "mitgekriegt", auch wenn sich nur wenige Bomben auf Schweizer Boden verirrten. Aber sehr angstvoll verkrochen wir uns jeweils unter die Decke, wenn unsere Eltern bei verdunkelten Fenstern an einen Vortrag gingen und schon die ersten Bomber über die Stadt gegen Italien dröhnten, bevor die Eltern wieder zuhause waren. Auch erlebten wir einmal über Mittag, auf dem Heimweg von der Rudolf Steiner Schule einen Luftkampf zwischen einem deutschen Bomber und zwei Schweizer Jagdflugzeugen direkt über der Stadt Zürich

Mein Vater gründete zusammen mit seinem besten Freund, einem Sekundarlehrer und Kantonsrat, den "Escherbund", eine Gesinnungsgemeinschaft als geistige Gegenkraft gegen das Nazi-Regime in Deutschland. Etwa monatlich erschien "der neue bund", eine mutige, thematische  Zeitschrift, die mein Vater redigierte. Wir haben zum Beispiel (illegal) einen ungarischen Juden aufgenommen, der in die Schweiz immigrierte und boten ihm mit weiteren Freunden zusammen der Reihe nach jede Woche an einem bestimmten Wochentag ein Mittagessen an, so dass die beherbergende Familie entlastet wurde. Denn Lebensmittelmarken erhielt er natürlich keine. Ich mag mich erinnern, dass wir unsere Schokolade-Lebensmittelmärklein herausrissen und bei Freunden gegen Märklein für Hülsenfrüchte, Mehl, Milch usw. umtauschten. Ja, das waren noch Zeiten....

Adolf Hitler wurde uns als der Inbegriff des Bösen eingetrichtert, als ein Herrscher, der einen Weltkrieg begann und führte, und dass wir wegen ihm die Fenster verdunkeln, die meisten Lebensmittel und Textilien nur gegen Rationierungsmarken kaufen konnten, nachts oft nicht richtig schlafen konnten usw.

Langsam sehe ich die Situation des Deutschen Volkes von einem neuen Standpunkt aus, abseits von den vorgeschriebenen Lügen der Medien, die vom zionistischen Weltdiktatursystem beherrscht und zensuriert werden. Da aber auch die juristischen und Polizeisysteme unserer Länder unter dieser Fremddiktatur stehen und in vielen, vor allem für die Wahrheits- und Freiheitskämpfer verheerenden Fällen bereits eigengesetzliche Systeme geworden sind, weit abseits einer wahrheitsgemässen Rechtsprechung, muss auch ich sehr vorsichtig sein, was und wie ich etwas formuliere, um meine Arbeit als Lichtarbeiter unbehindert fortsetzen zu können, bis das zionistische System zusammen gebrochen ist und bis wir die Ausserirdischen sichtbar unter uns haben.

 

Ich bitte hier einmal um Unvorhergenommenheit von meinen lieben Leserinnen und Lesern, wenn ich zum 1. Mai dieses Jahres, wo der Sinn der Arbeit leider weit herum zum reinen Gelderwerb zum Überleben degradiert wurde und die "Gewerkschaften" nur noch von Lohnerhöhungen plappern, ein Essay aus den Dreissiger Jahren bekannt mache um darzustellen, dass der deutsche "Führer" innert weniger Jahre ein Volk aus der schlimmsten Depression in eine Vollbeschäftigung führen konnte, ohne Fremdenkriminalität usw.  Lass mal deine Gedanken fliessen, wenn du den folgenden Artikel gelesen hast:

<<<<<< O >>>>>>

"Es soll daran erinnert werden, dass maßgebliche Teile der Sozialgesetzgebung in der Zeit von 1933 bis 1945 geschaffen worden sind, Mutterschutz, Jugendschutz, Gesundheitspolitik, Wertschätzung des Handarbeiters als Volksangehörigen (z.B. zum ersten Mal Duschen auf jeder Baustelle).

Der damalige französische  Botschafter André François- Poncet, schrieb 1947 von jenem 1. Mai vor vier-undsiebzig Jahren, der zum ersten Mal in der Geschichte des politischen Maifeiertags ein (bezahlter) Feiertag war."

"Für den 1. Mai wurde ein Fest der Arbeit angesagt, das das herkömmliche sozialistische Fest ersetzen soll. Es wird in Zukunft eines der nationalen Feste des dritten Reiches sein. Da es das erste große öffentliche Fest des Nationalsozialismus seit seiner Machtergreifung ist, lassen es sich Hitler, Goebbels und ihre Leute angelegen sein, daraus eine überwältigende Massenkundgebung zu machen, eine Riesenversammlung auf dem Tempelhofer Feld, eine nächtliche Kundgebung, die mit einem prächtigen Feuerwerk beschlossen werden soll. Die Belegschaften der Fabriken und Werkstätten, der Büros und Geschäfte, Arbeitgeber und Arbeitnehmer waren zur Teilnahme am Zuge aufgefordert worden; nach Berufsgruppen geordnet, die Arbeitgeber jeweils an der Spitze, so sollten sie erscheinen. Die Vorstände und Mitglieder der "Freien Gewerkschaften" waren in der Mehrzahl sozialdemokratische Syndikate. An sie wandte man sich mit besonderem Nachdruck. Man gab ihnen zu verstehen, daß man ihnen Dank wissen werde, wenn sie einen Beweis ihres guten Willens geben wollten. Es handle sich nicht um eine politische Tat, sondern um eine sozialistische Treueversicherung. Es handle sich darum, die Solidarität der Arbeiterschaft, die Einheit aller durch die Heiligkeit der Arbeit Verbundenen, die deutsche Brüderschaft zu feiern. Es hieße sich selbst untreu sein, die eigenen Ideen verleugnen, wollten sie einer solchen Kundgebung fernbleiben. Sie ließen sich überzeugen. Obendrein würde ihnen der Tag wie ein Arbeitstag bezahlt werden, und als Lohn käme eine Sondervergütung für Fahrt und Verpflegung hinzu. Doppelter Anreiz! Beim Hereinbrechen der Nacht durchziehen dichte Kolonnen die Straßen von Berlin in schöner Ordnung, im Gleichschritt, Schilder werden voran getragen, Pfeifergruppen und Musikkapellen spielen, so zieht man zum Versammlungsort — ein Bild wie beim Einzug der Zünfte in den Meistersingern! Sie stellen sich an den ihnen zugewiesenen Plätzen auf dem weiten Feld auf.

An einem der äußersten Punkte des Geländes ist eine Tribüne für die Gäste der Regierung errichtet. Hier nehmen die diplomatischen Vertreter des Auslandes Platz, geladene Zeugen dieser Prachtentfaltung. Man erwartet von ihnen Bewunderung und Ehrfurcht. Ein rot schimmerndes Meer von Fahnen schließt im Hintergrund das Bild ab. Gleich dem Bug eines Schiffes erhebt sich weiter vorn eine Tribüne, mit zahlreichen Mikrophonen besetzt, unter der die Menge brandet. Zuvorderst die Reihen der Reichswehreinheiten, dahinter eine Million Männer. Die SA und SS wachen über der strengen Ordnung der Teilnehmer bei diesem gewaltigen Treffen. Die Naziführer erscheinen einer nach dem andern, von der Menge lebhaft begrüßt. Bayerische Bauern, Bergarbeiter, Fischer in ihrer Berufskleidung, österreichische Abordnungen, solche aus dem Saarland und aus Danzig besteigen die Tribüne. Sie sind Ehrengäste des Reiches. Alles atmet gute Laune und allgemeine Freude. Nichts erinnert an Zwang. Die Menge ist offensichtlich froh, hier versammelt zu sein, und von stolzer Freude erfüllt über das Schauspiel, das sich darbietet.

Um 8 Uhr entsteht Bewegung. Hitler erscheint, aufrecht stehend in seinem Wagen mit ausgestrecktem Arm, das Gesicht ernst, etwas verkrampft. Er wird mit lang anhaltenden Rufen begrüßt, die machtvoll aus Tausenden von Kehlen aufbrausen. Inzwischen ist es Nacht geworden. Die Scheinwerfer flammen auf. Sie sind in ziemlich weiten Abständen aufgestellt, so daß zwischen ihren leicht bläulichen Lichtkreisen Dunkelheit liegt. Ein Menschenmeer, aus dem hie und da in hellen Lichtstreifen bewegte Gruppen auftauchen; ein eigenartiges Bild, diese atmende, wogende Menge, die man im Licht der Scheinwerfer sieht und im Dunkel errät.

Nach einigen einführenden Worten Goebbels' besteigt Hitler die Tribüne. Die Scheinwerfer verlöschen, mit Ausnahme jener, die den Führer in strahlende Helle tauchen, so dass er wie in einem Märchennachen über dem Gewoge zu seinen Füßen zu stehen scheint. Es herrscht Stille wie in einer Kirche. Hitler spricht. Ich hatte ihn noch nie öffentlich, unter freiem Himmel gesehen. Ich wende den Blick nicht von ihm. In der Hand hält er ein Päckchen kleiner Blätter, wie ein Kartenspiel, darauf hat er Stichwörter notiert; flink gleiten die Karten durch seine Finger. Er feiert die Arbeit und ihren heiligen Wert, die Rolle des Arbeiters in der Gesellschaft, das Einswerden aller Klassen in der Arbeit. Dann stellt er ein Programm auf für die Erneuerung des Landes durch die Arbeit. Er kündigt an, der Arbeitsdienst werde von nun an obligatorisch sein, damit jeder Deutsche durch die gesunde Schule körperlicher Arbeit gehe. Um die Arbeitslosigkeit zu bannen, werden große öffentliche Arbeiten unternommen werden; man wird Wohnungen bauen, ein ausgedehntes Straßennetz und Kanäle anlegen, Gebäude aller Art errichten. Auf Jahre hinaus wird es Arbeit geben, für viele Milliarden und für viele hunderttausend Hände. Der Zinsfuß wird gesenkt werden. In Zukunft wird die Wirtschaft nicht mehr von Gesellschaften geleitet, wobei die Entschlüsse von der Mehrheit getroffen werden, sondern nach dem Autoritätsprinzip geführt. Das neue Deutschland wird keine sozialen Konflikte mehr kennen. Es wird eine einzige Familie bilden, deren Glieder mit vereinten Kräften an derselben Aufgabe arbeiten. So wird Deutschland eine mächtige und geachtete Nation sein und seiner eigentlichen Bestimmung zu Macht und Größe entgegengehen.

Das Auffallende an der Rede ist nicht der Inhalt, der trotz allem ziemlich unklar bleibt, es ist die Wirkung, die vom Redner selbst ausgeht, seine warme Stimme, die manchmal rauh, dann wieder schneidend und wild klingt, die Leidenschaft, die ihn fortreißt, der Atem, der ihn belebt, der seine Nasenflügel beben lässt. Ich denke an das Wort jenes Griechen: wenn man Demosthenes wirklich erleben wolle, müsse man ihn, "das Tier selbst", gesehen haben. Es ist die Wirkung, die von ihm auf die Zuhörer ausgeht, eine Wirkung, die weit mehr körperlich als geistig ist, gesteigert durch die Umgebung, die theatralische Ausstattung, den Gegensatz von Licht und Schatten, die ganze romantische Aufmachung, die Fahnen und Uniformen, das Blitzen der Helme und Bajonette und den Rausch, der von dem zwingenden Rhythmus der Musik ausgeht. Unter der lauschenden Menge sind zweifellos viele von Misstrauen und Hass gegen diesen Menschen erfüllt; aber auch sie sind erschüttert und mitgerissen wie der Schiffer durch das Zauberlied der Loreley.

Ein ungeheurer Jubel bricht am Schluss der Rede los. Die Nationalhymne und das Horst-Wessel-Lied klingen in der Nacht auf, in der die Raketen und die vielfarbigen Sonnen des Feuerwerks aufleuchten. Ja, es ist wirklich ein schönes, ein wundervolles Fest! Die Deutschen und die Ausländer, die ihm beiwohnten, nehmen den Eindruck mit, dass ein Hauch der Versöhnung und der Einigkeit über das dritte Reich wehe. " 

André François-Poncet :  "Als Botschafter in Berlin 1931-1938 " , 1. Aufl., Mainz 1947, S. 112ff.)

<<<<<<< O >>>>>>>

Bemerkung von mir:  

Ich will mit diesem Artikel keineswegs verharmlosen, was im zweiten Weltkrieg allenfalls auch von deutscher Seite Schreckliches passierte, doch weiss ich auf Grund von unzähligen Dokumenten und von (unaufgeforderten) persönlichen Schilderungen und Aussagen von Freunden, dass die Geschichte, insbesondere über die Vergangenheit Deutschlands zu einem sehr grossen Teil eine vom Zionismus angeordnete Fälschung und Umkehrung von Tatsachen ist.

Umso sehnlicher erwarte ich unsere unbestechlichen Sternengeschwister, welche versprochen haben, uns über die Geschichte der Vergangenheit vollumfänglich und absolut der Wahrheit gemäss aufzuklären.     Thyl Steinemann, CH-7157 Siat, 1.Mai 2007

<<<<<<< O >>>>>>>

< zurück 

> nächste Seite

*