Die Zwei waren
angeklagt, am 18.3.2003 Schäden an B52 Bombern ange-richtet
zu haben als sie versuchten, US-B52-Bomber untauglich für den
Bombeneinsatz im Irak zu machen. Das Gericht erkannte an, dass die
zwei Männer im tiefen Glauben handelten, Schaden an Leben und
zivilen Ein-richtungen in Irak verhindern zu
können und befürchtete Kriegsverbrech-en der
Angreifer zu verhindern.
Die zwei Aktivisten betonten, dass ein
Kriegsverbrechen bereits darin zu sehen sei, weil vorgesehen war,
sogenannte
"Cluster
Bombs" zu verwenden, die ähnliche Auswirkungen wie die
geächteten Personenminen haben und die Zivilisten (wie Minen) töten
und verstümmeln. Die gebräuchlichen Bunker brechenden Bomben,
enthalten Uran, welches während des Zerfalles radioaktive Toxine
verbreitet, die für Zivilisten ebenfalls unberechenbare Auswirkungen
haben.
Auch akzeptierte das Gericht, dass die Bomber am
Einsatz zu hindern, Opfer unter der flüchtenden Zivilbevölkerung
reduziert hätte, da dies Flüchtlingen mehr Zeit zur Flucht aus den
betroffenen Städten ermöglicht hätte.
Toby Olditch sagte:
"Wir sind überglücklich und dankbar für das
Gerechtigkeits-empfinden der Geschworenen,
für die wunderbare Unterstützung die wir erhalten haben und die
Arbeit unserer Anwälte. Aber Hunderttausende von irakischen Menschen
leiden immer noch an den Folgend der Entscheidung unserer Regierung.
Es hätte nicht dazu kommen müssen, dass friedliebende Menschen
direkt Eingreifen, um die illegalen Beschlüsse unserer Regierung zu
überdenken".
Phil Pritchard meinte "Ich
bin erfreut dass die Jury einstimmig 'nicht schuldig' entschieden
hat. Unsere Aktion, zu versuchen, illegale Angriffe auf das Volk des
Irak im Jahr 2003 zu verhindern, war gerechtfertigt. Ich hoffe, dass
Krieg dieser Art nie wieder geschieht".
Aus deutscher Sicht: Was soll man da von
dem Hysteriker Stoiber und seinen Grosskoaltionären
"Freunden" angesichts
des G8 Gipfel-Protestes halten ...?
> siehe auch:
www.indymedia.org.uk
Geschrieben von bruni