Newsletter von Martin Gadow für Sept.2007

Liebe Leser,

"Was ist Wahrheit?" fragte einst Pilatus, der über Jesus von Nazareth richten sollte, – als dieser den Satz gesagt hatte: "Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme!"

(Joh.18, 37/38)

Der Tag des Verfassens dieses "Newsletters" ist der 9. September 2007, ein Datum, an dessen numerische Symbolik viele spirituell orientierte Menschen große Hoffnungen knüpfen, denn die darin enthaltene Numerik 999 stellt eine Umkehrung, ein "auf den Kopf stellen" einer anderen, berüchtigten Zahlensymbolik dar.

Da streiten sich die Geister auf unserem Planeten um die Gültigkeit einer möglicherweise nur konstruierten Vermutung, ob da eine durchschlagende Veränderung mit dem Jupiter kommen könne oder nicht, ob eine "Schlafperiode", eine "Stasis" für uns kommen könne oder nicht, während der dann gewisse Dinge ohne unser physisches Zutun ablaufen würden.  

Hinsichtlich widerstreitender Meinungen stellte Goethe einmal sinngemäß fest: "Ein Disput ist insofern sinnlos, als jeder der Disputanten der Ansicht ist, dass (nur) der von ihm vertretene Standpunkt wahr sei". 

In der allgemeinen Philosophie gibt es die Kriterien "Glauben oder Wissen", in deren Kontext dann "Glauben" als "Für wahr halten" charakterisiert wird. – Wir wissen inzwischen, dass das, was wir zu wissen meinen, bisher häufig der Vorgabe unterlag, dass uns diktiert wurde, was zu wissen uns erlaubt war. – Und wir lesen, dass alles Wissen eigentlich bereits in unserem höheren Gesamt-Selbst vorhanden ist, und dass es darauf ankommt, dieses Wissen "mit dem Herzen" = intuitiv – zu erfassen. Und wenn man sich von dem Wahrheitsgehalt jenes inneren Wissens "überzeugen" konnte, kann man es möglicherweise "glauben". 

Wir sind ja immer noch damit beschäftigt, aus einer ganz anderen, bereits jahrtausendelangen "Stasis", einer Begrenztheit der Wahrnehmung, die meint, bereits alles zu kennen, in Richtung unseres erhabenen Ziels zu erwachen. Und da werden unsere noch ungeübten, ungeschärften Gemüter leicht zum Tummelplatz unzähliger "neuer", unterschiedlichster, verwirrender Informationen, Namen, Begriffe, mit denen wir bombardiert und schlimmstenfalls erneut zu unselbstständigem Denken und Handeln hin manipuliert werden. – In Barbara Marciniaks Buch: "Boten des neuen Morgens – Lehren von den Plejaden" lesen wir eine Feststellung, die offenbar noch immer ihre Gültigkeit hat: "Viele holographische Einblendungen und Dramen sind durch diese (energetische) Toröffnung eingespielt worden, um das Bewusstsein und den Glauben der Bevölkerung aus dem Gleichgewicht zu bringen. Da sich diese Toröffnung in einer Krise befindet, ist sie ein erstklassiges Ziel für holographische Einblendungen und höchst geeignet, um durch ein Glaubenssystem diese chaotische Welt zu verändern und Verwirrung zu stiften. Achtet auf euer Gefühlszentrum, wenn solche Ereignisse auf eurem Planeten eintreffen." 

Hinsichtlich des oben erwähnten "Jupiter-Ereignisses" und der so genannten "Stasis" sei daran erinnert, dass Sheldan Nidle, der Begründer der PAO, bereits am 18. Juni dieses Jahres feststellte, das würde er "niemandem abkaufen" und könne dies "nicht bestätigen!".  

Ich wünsche uns allen, dass es uns gelingt, offen aber objektiv, gelassen, weise, liebevoll und lichtvoll zu sein – und zu bleiben! 

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Gadow

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Danke Martin!  Auch ich wollte eigentlich zu diesem Thema Stellung nehmen, was du  mir nun  vorweg genommen hast.  Mich stört eigentlich nicht so sehr wenn in "Botschaften" Prophezeiungen gemacht wer-den, welche mit unserem Vorstellungsvermögen kaum nachvollziehbar sind. Mich stört mehr, dass sich  in der Folge die Botschafter selbst "in die Haare greifen" mit Aussagen wie: "verschont mich!..." Da habe ich Probleme damit sowohl den Einen wie den Anderen noch ernst nehmen zu können.  Ich denke halt, dass in Botschaften halt doch oft sehr stark persönliche Färbungen zum Ausdruck kommen, welche eigentlich in den wirklichen Botschaften nicht enthalten waren.

Und wenn eine Botschaft noch so aufbauend ist - oder auch noch so beängstigend, so sollten wir uns be-wusst sein, dass wir uns nur ein konkretes Bild machen können über das was momentan abläuft und über das was wir unmittelbar zu erwarten haben, indem wir möglichst viele Zusammenhänge wahrnehmen und in unsere Entscheidungen einbeziehen. Damit möchte ich deine Zeilen noch etwas ergänzen.

Darum ist es sicher angebracht, wenn wir in unseren Gebeten immer wieder die Bitte um richtiges Erken-nen und Verstehen anbringen.  Nur mit "Liebe" allein kommen wir in dieser chaotischen Zeit nicht weiter - wir müssen ja täglich handeln können, erstens um unsere Pflichten zu erfülllen um zweitens um unsren Teil dazu beizutragen, dass wir und unsere Kinder und Kindeskinder eine lebenswerte Zukunft haben werden.

Licht, Kraft, Liebe und klares Erkennen und Entscheiden wünsche ich uns Allen. Ganz herzlich, Thyl

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*Letzte Bearbeitung dieser Seite am 18.09.2007