Die Zeit der Nuklearbomben in der Politik ist vorbei
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Ahmadinedschad bei CNN:
MOSKAU, 29. September (RIA Novosti). "Die USA-Bürger sind intelligent genug und werden die US-Regierung daran hindern, Iran zu überfallen." Diese Meinung äusserte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Sonntag, 28.September in einem CNN-Interview. Wie er weiter ausführte, hat sich die iranische Nation in der gesamten Geschichte Irans niemals gegen eine andere Nation erhoben. "Die Geschichte hat gezeigt, dass sich Iran für Frieden einsetzt und mit den anderen Ländern befreundet ist", betonte er. In dem Krieg, den Iran im vergangenen Jahrhundert gegen Saddam Hussein führen musste, habe Iran "sich selbst verteidigt". Hussein sei dabei von den USA unterstützt worden, so Ahmadinedschad. Vom namhaften Fernsehmoderator Larry King auf Irans umstrittenes Atomprogramm angesprochen, sagte der iranische Präsident, seinem Land seien die Besorgnisse der westlichen Staaten bekannt. "Die 118 Staaten, die zur Bewegung der Nichtpaktgebundenen gehören, und 57 islamische Länder unterstützen aber unser ziviles Atomprogramm", sagte er. "Insofern kann man nicht von der ganzen Welt sprechen, die über unsere Handlungen be-sorgt sei. Was die Bombe anbelangt, so lehrt uns unsere Religion, jegliche Angriffswaffen, darunter auch die Massenvernichtungswaffen, abzulehnen." "Die Zeit der Nuklearbomben in der Politik ist vorbei, Diejenigen, welche diesem Kurs in der Politik folgen, gehen in eine falsche Richtung. Hat etwa die Atombombe geholfen, die Integri-tät der UdSSR zu retten und den Zerfall dieses Landes zu verhindern? Hat sie etwa den USA geholfen, in Afghanistan oder im Irak zu siegen?" "Das Nuklearproblem ist zu stark politisiert", fügte Ahmadinedschad hinzu. "Die IAEO hat in mehr als einem Dutzend ihrer Dokumente festgestellt, dass die iranischen Nuklearentwicklungen einen zivilen Charakter haben." Irans Aktivitäten in diesem Bereich seien "völlig legal und friedlich". Auf Larry Kings Bitte, Irans Position zu erläutern, laut der die Juden von der Landkarte entfernt werden sollten, sagte Ahmadinedschad, Iran wünsche den Juden nichts Böses. "Iran hat keine Probleme mit Juden, in Iran leben viele Juden", betonte er. Einen jüdischen Vertreter gebe es auch im iranischen Parlament. Nach seiner Ansicht werde Israel Iran nicht angreifen. "Israel ist viel kleiner, während Iran ein grosses und starkes Land ist", sagte Ahmadinedschad. Ihm zufolge ist Iran an freundschaftlichen und respektvollen Beziehungen mit den USA interessiert. "Es waren die USA, die die Beziehungen mit uns einseitig abgebrochen haben", so der iranische Präsident. "Die neue US-Regierung sollte ihren Druck im Ausland, wo das Ansehen der Amerikaner gesunken ist, verringern, und ihre Bemühungen auf die Lösung der inneren Wirtschaftsprobleme richten." <<<<<< O >>>>>> |
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*Letzte Bearbeitung dieser Seite am 05.10.2008