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Sibirische Kälte Sibirische Kältewelle: In La Brévine heute früh –34°C; In Siat habe ich heute Sonntag früh –15°C gemessen (in der Werkstatt nur +4°C)
Vielerorts kam es zu nächtlichen Glätteunfällen, meist blieb es aber bei Blechschäden. Auf eisglatten Straßen kam es am Abend und in der Nacht zum Samstag zu Hunderten Verkehrsunfällen. Bei zwei Frontalzusammenstößen im Raum Köln wurden fünf Menschen schwer und zwei weitere leicht verletzt. Zumeist verliefen die Unfälle jedoch glimpflich. Seit Beginn der Kältewelle sind in Europa bereits zwei Dutzend Menschen erfroren, die meisten in Russland. In einer verlassenen Pfadfinder-Schutzhütte in Rheinland-Pfalz wurde die Leiche eines 62 Jahre alten Mannes gefunden. Es war der erste Kältetote im Land. Der Verein Armut und Gesundheit in Deutschland kritisierte vor dem Hintergrund dieses Falls vom Mittwoch, dass Hilfsangebote für Obdachlose oft nicht genug auf deren Bedürfnisse ausgerichtet seien. In Polen kamen seit Donnerstag mindestens fünf Menschen ums Leben. (sf/dpa) ~~~~~~~~~~~~~~~
> zu den Spezialseiten für Sylvia <<<<<<< O >>>>>>> Pressebericht dpa: 19.12.2009 Ein eisiger Wintersturm hat in Staaten an der US-Ostküste ein Schneechaos angerichtet und fünf Menschen das Leben gekostet. In Hunderttausenden Haushalten in den Staaten vom Nordosten bis mittleren Atlantik fiel am Wochenende der Strom aus, der Verkehr brach zusammen. Die Polizei musste zu mehr als 4000 Verkehrsunfällen ausrücken, zahlreiche Flüge wurden gestrichen. In einigen Gegenden fielen fast 60 Zentimeter Neuschnee. Für die Hauptstadt Washington galt eine Blizzard-Warnung. (Und wir hatten hier in Siat kürzlich über Nacht 70 cm Neuschnee und ausser Schnee schaufeln nicht die geringsten Probleme! tst).
Auf dem Reagan National Airport fielen 40 Zentimeter Schnee, so viel wie noch nie an einem einzigen Tag im Dezember. Ebenso viel wurde in Philadelphia gemessen. In New York erwarteten die Meteorologen bis zu 25 Zentimeter Schnee. Im Staat Virginia befreiten Rettungsmannschaften in Allradfahrzeugen hunderte gestrandeter Autofahrer. Rund 500 Menschen suchten in Notunterkünften vor der bitteren Kälte Schutz. Flugreisende mussten mit erheblichen Verspätungen rechnen, wenn ihre Verbindungen nicht gleich ganz gestrichen wurden. Wer seine Verbindung nicht auf die kommenden Tage umbuchen konnte, werde viel Geduld aufbringen müssen, sagte eine Sprecherin der Flughafenbehörde in Washington. Das Winterwetter hatte auch erhebliche Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft am letzten Adventwochenende. Einkaufszentren waren fast leer, und Geschäftsinhaber meldeten, dass die Käufer ihre Lebensmittel- und sonstigen Vorräte aufstockten. «Die Leute müssen das Geld statt für Weihnachten für das Notwendigste ausgeben», sagte ein Kaufmann, Ron Hart, der in West Virginia einen Gemischtwarenladen betreibt. «Unser Weihnachtsgeschäft ist erheblich zurückgegangen, weil die Leute anderes kaufen müssen.» Schneestiefel und Wetterjacken im Senat Auch im ehrwürdigen Senat hinterliess das Winterwetter Spuren. Bei einer Sitzung am Samstag dominierten Wetterjacken, Schneestiefel und andere eher an eine Skihütte erinnernden Kleidungsstücke. «Sieht wie in Vermont hier aus», sagte Senator Pat Leahy, der aus dem für seine Wintersportorte bekannten US-Staat stammt. Präsident Barack Obama entschuldigte sich bei Journalisten dafür, dass er sie bei so schlechtem Wetter zu einer Pressekonferenz über den Kopenhagener Klimagipfel und die Gesundheitsreform in Weisse Haus gerufen habe. Als schneeerprobter Mann aus Chicago machte er sich aber auch über die frierenden Washingtoner lustig, bei denen schon bei ein bisschen Eis die Schule ausfalle. Es sei an der Zeit, ein wenig «harte Chicago-Widerstandskraft» in Washington anzuwenden. Er fühle sich jetzt in Washington zuhause. (vin/tan/ap/sda) ~~~~~~~~~~~~~ |
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