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Discounten Aldi und Lidl ZÜRICH – 15.05.2007 (es ist schon eine Weile her) Lidl hat in der Schweiz schon 48 Baubewilligungen. Mit dem Markteintritt des Discounters könnten die Preise bis zu 20 Prozent sinken. Lidl macht keine halben Sachen. Der zweitgrösste Detailhändler Europas will in der Schweiz auf einen Schlag 50 Läden eröffnen. Der Startschuss soll Ende 2007 oder spätestens Anfang 2008 fallen. Der Discounter hat bereits 48 Baubewilligungen in der Tasche. Dies sagte Migros-Manager Peter Diethelm der «Lebensmittel-Zeitung». «Lidl plant in der gesamten Schweiz Standorte», bestätigt eine Lidl-Sprecherin. Aus Konkurrenz-gründen verrät sie keine Details. Auch Aldi will in der Schweiz weiter wachsen: 31 Aldi-Filialen sind schon offen, nun folgt der Vor-stoss in die Westschweiz. So dürfte auch Aldi bald auf 50 Filialen in der Schweiz kommen. Für die Konsumenten sind dies gute (?) Neuigkeiten. «Ein Preiskampf zwischen Lidl und Aldi bringt die Preise im Schweizer Detailhandel ins Rutschen», sagt der Freiburger Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger. Preisreduktionen um 15 bis 20 Prozent seien ohne Weiteres möglich. Unter Druck stehen dagegen die Platzhirsche Migros und Coop. Migros reagiert jetzt mit einem Umbau des Frischegeschäfts. Dadurch sollen 200 Millionen Franken gespart werden. Die Migros holt nach, was Konkurrent Coop schon gemacht hat: Sie zentralisiert die Logistik im Frischegeschäft. Künftig wickeln die zehn Genossenschaften Einkauf und Vertrieb nicht mehr selber ab, sondern beziehen Gemüse und Früchte von einer Zentrale. «Ziel ist es, die Prozesse zu vereinfachen und effizienter zu machen», sagt Migros-Sprecherin Monika Weibel. Die Produkte sollen noch frischer in die Läden kommen. (Das heisst im Klartext: Noch mehr Strassentransporte? tst) Die Kostenreduktion von 200 Millionen Franken will die Migros über tiefere Preise an die Kunden weitergeben. Die Zeche dafür zahlen die Lieferanten. «Es ist nicht auszuschliessen, dass sich einige Produzenten im Verlaufe der Zeit neu ausrichten müssen», sagt Weibel. Mit der Aktion reagiert die Migros auf schwindende Martkanteile. Der orange Riese leidet besonders stark unter dem Markteintritt von Aldi. Die Konkurrenz von Lidl könnte dies noch verschärfen. Denn das Preisgefälle zu Deutschland ist enorm. «Wir liegen bei Lebensmitteln durchschnittlich 27 Prozent höher als die deutschen Anbieter», sagte Migros-Manager Peter Diethelm der «Lebens-mittel-Zeitung». (GS/DUC) <<<<<< O >>>>>> Ich mache hier darauf aufmerksam, dass sich offenbar Lidl und Aldi in der Schweiz wie Kra-ken ausbreiten und mit ihren Billigstprodukten aus dem Ausland auch unsere einheimische Produk-tion kaputt machen, womit unsere Produkte teurer werden müssen und diese beiden Discounter dann schön nachziehen können. Man braucht nicht einmal besonders intelligent zu sein um diesen einfachen Mechanismus zu verstehen. Allerdings muss man sich fragen, ob denn unsere Bundesräte solche Vorgänge und deren schädigende Konsequenzen für den einheimischen Markt nicht realisie-ren können und - was ihre Pflicht wäre - diesen Vorgängen einen Riegel schieben... <<<<<< O >>>>>> |
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