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Holocaust Dresden - jetzt in Gaza ? 13./14. Februar 1945:
Zerbombung der wehrlosen Kulturstadt Dresden durch die anglo-amerikanischen "Allierten" -- ein
Holocaust
Januar 2009:
Zerbombung von Schulen, Moscheen und Wohnhäusern in Gaza Wie Israel bestätigte, hat dessen Armee das UN-Hauptquartier beschossen. Dabei sollen hunderte Tonnen Hilfsgüter verbrannt sein. Inzwischen gehen auch UN-Beobachter davon aus, dass Israel Phosphorbomben in seinem „Krieg bis zum bitteren Ende” [Ehud Barack] einsetzt. Phosphor-bomben sind keine neuartigen, aber abartigen Waffen, denn auch auf das wehrlose Dresden hagel-te am 13./14. Februar 1945 diese an Grausamkeit nicht zu überbietende Massenvernichtungswaffe nieder. Das Grauen für die palästinensische Zivilbevölkerung geht weiter. Nach Schulen, Krankenhäu-sern und UN-Hilfskonvois wurde nun auch das UN-Hauptquartier in Gaza-Stadt von der israelischen Armee unter Beschuss genommen. Drei Granaten haben ausgereicht, um die aus aller Welt den Zivilisten zugesandte Hilfsgüter zu vernichten. Dabei war dies die wichtigste Anlauf- und Versorgungsstelle für die etwa 1,5 Millionen grösste Not leidenden Palästinenser. Der Beschuss ziviler Einrichtungen durch die israelische Armee war aber nicht das erste Vorkomm-nis dieser Art. UN-Schulen standen ebenso schon im Fadenkreuz der Militärs wie auch ein UN-Hilfs-konvoi, der als Zielobjekt der israelischen Militärmaschinerie auserkoren wurde. Dass in diesem Zu-sammenhang die Repräsentanten des Zentralrats der Juden in Deutschland weiterhin das israeli-sche Vorgehen verteidigen, wo doch ausgerechnet der Zentralrat der Juden sonst Vorreiter ist, wenn es um die Aufklärung und erst recht um Mahnung bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht, lässt kaum Interpretationsspielraum zu. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland sagte zum Einmarsch der Israe-lischen Armee, diese habe „die Pflicht, seine Buerger vor weiteren Angriffen wirksam zu schützen.” Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, wusste diesbezüglich mitzuteilen: „Die Hamas trägt die alleinige Verantwortung für die zivilen Opfer auf beiden Seiten.” Unerwähnt bleibt jedoch, dass nicht die Hamas am Abzug der Lenkraketen und Artilleriegeschosse sitzt, und dass die zivilisierte Welt Israels völlig inakzeptables Vorgehen mit der Inkaufnahme hunder-ter und mittlerweile über tausend Toten verurteilt. Doch damit nicht genug, scheint doch Israel in seinem blindwütigen Kampf nunmehr auch Phosphor-bomben einzusetzen. Eine abartige Waffe, die einzig den Zweck hat, Flächenbrände auszulösen, die nicht kontrollierbar sind. Der Einsatz solcher Waffen auf ein so dicht besiedeltes Gebiet zielt daher auf maximale Vernichtung, auf Massenmord an der palästinensischen Bevölkerung. Solche Art von Waffen hagelte am 13./14. Februar auch auf die wehrlose Kulturstadt Dresden hernie-der. Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe rückstandslos. Sie erstickten durch Sauerstoffmangel, wurden durch einstürzende Häuser erschlagen, die ein Raub der Flammen wurden. Eine Feuersbrunst wälzte sich über Dresden, ausgelöst von Phosphor-bomben. Und wie die Dresdner Bevölkerung, die hunderttausenden Flüchtlinge und Verwundeten, haben die palästinensischen Zivilisten ebenso keine Chance zu fliehen. Israel hindert sie, aus dem Gaza-Streifen zu entkommen. Sehenden Auges müssen Mütter die toten und teils bis zur Unkenntlichkeit zerfetzten Leiber ihrer Kinder durch die ausgebombten und ausgebrannten Strassen tragen, um sie notdürftig bestatten zu können. Wenn am kommenden 14. Februar die Nationale Opposition gemeinsam Hand in Hand mit den Dres-dnern im stillen Gedenken an den anglo-amerikanischen Bombenangriff erinnert, dann muss auch an die unzähligen Opfer in Gaza-Stadt gedacht werden, die heute wie damals im Feuer von Phosphor-bomben sinnlos dahingemetzelt werden. Damals und heute steht Dresden als Synonym für den tau-sendfachen Feuertod. Seit heute steht auch Gaza-Stadt hierfür. Wer sich gegen diese Verbrechen wendet, egal ob in Dresden oder Gaza, der sollte es zu seiner Pflicht machen, sich am 14. Februar dem Gedenken an-zuschliessen und den Verherrlichern solcher Verbrechen damit seine Abscheu zu bekunden. Unrecht kann niemals mit Unrecht begegnet werden, Brandbomben auf Zivilisten und unersetzliche Hilfsein-richtungen kann niemals Recht sein! 14. Februar 2009 - 12 Uhr Gedenken in Dresden <<<<<< O >>>>>> |
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