Notwasserung bei New York

Airbus-Notlandung im Hudson River vor Manhattan -
alle Passagiere gerettet

New York - 15.Januar 2009

Dramatische Szenen in New York: Ein Airbus 320 der US Airways mit rund 150 Men-schen an Bord musste im eisigen Hudson River notlanden – wie durch ein Wunder wurden alle Fluggäste gerettet. Dutzende konnten auf eine Tragfläche klettern, andere wurden aus dem Wasser gezogen. Die Maschine war offenbar zuvor mit einem Vogel-schwarm kollidiert.

Es war eine meisterhafte Notlandung:  Ein US-Passagierflugzeug mit mehr als 150 Menschen an Bord ist am Donnerstag kurz nach dem Start in New York im Hudson River niedergegangen. Der Pilot hatte zuvor über Funk von Problemen wegen eines Vogelschwarms berichtet. Zunächst hatte es so ausgesehen, als sei das Flugzeug abgestürzt.

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AUGENZEUGENBERICHTE DER NOTWASSERUNG

 

"Da wussten wir, dass es nach unten geht"

Kurz nach dem Start fielen die Triebwerke aus, dann wurde der Pilot gezwungen, die Maschine mit einer Notwasserung auf den Hudson River zu setzen. Vor wie nach dem Aufsetzen gab es keine Panik an Bord. Augenzeugen berichteten von der Notwasserung des Airbus der US Airways:

"Die Passagiere sahen verblüffend ruhig aus, aber ich wette, dass ihre Herzen rasten."

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16. Januar 2009 

Die erfolgreiche Wasserlandung des Airbus auf dem Hudson ist eine Sensation, wie das meist tödliche Ende vergleichbarer Fälle zeigt. Erst 27. November vergangenen Jahres stürzte eine Maschine des selben Typs A320 bei einem Übungsflug vor der französischen Küste ins Mittelmeer. Dem Piloten war es nicht gelungen, die Flugzeugnase nach oben zu ziehen, alle sieben Insassen kamen ums Leben. Luftfahrtexperte Jürgen Heermann, ehemaliger Flugingenieur bei der Lufthansa und Autor des Buches „Warum sie oben bleiben“, über Notwasserungen und die Ausbildung der Piloten.

Wie gefährlich ist eine Notwasserung?
Eine Notwasserung ist in jedem Fall nicht unkompliziert. Es hängt ganz davon ab, wie ruhig die Wasseroberfläche ist. Wellengang ist schädlich. Grundsätzlich gilt: Bei hoher Geschwindigkeit ist das Wasser sehr hart. Wie hart Wasser sein kann, merkt man schon, wenn man im Schwimmbad mit der ganzen Körperfläche aufs Wasser fällt. Ein Flugzeug hat immerhin eine Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometern oder mehr. Unglücke in der Vergangenheit haben leider immer wieder gezeigt, dass eine Notwasserung nur selten glimpflich ausgeht.

Wie werden Piloten vorbereitet?
Die Cockpit-Crew wird in Theorie und Praxis - sprich: im Simulator - vorbereitet. Das ist eine umfangreiche Prozedur, auch wenn sie unter Umständen im Ernstfall schnell abläuft. Aber nicht nur die Cockpit-Besatzung muss funktionieren, sondern auch die Kabinen-Crew. Die Flugbegleiter sind ebenfalls für solche Situationen gründlich ausgebildet. Dafür wird sogar in grossen Schwimmbädern geübt.

Was muss der Pilot konkret tun?
Wir müssen sagen „die Piloten“. Denn das Zusammenspiel der Cockpitbesatzung ist sehr wichtig bis zum Aufsetzen auf dem Wasser. Unmittelbar vorher werden die Triebwerke komplett abgestellt. Wünschenswert ist es, dass das Fahrwerk eingefahren ist. Das Flugzeug muss so waagerecht wie möglich zur Wasseroberfläche aufsetzen. Die Art der Befestigung der Triebwerke sieht vor, dass sie sich eventuell bei der Notwasserung von der Tragfläche trennen.

Wie müssen sich die Passagiere verhalten?
Eine Vorbereitung der Passagiere durch die Kabinen-Crew ist sehr wichtig. Kurz vor der Not-wasserung gibt es eine Durchsage aus dem Cockpit, in der das bevorstehende Aufsetzen ange-kündigt wird. Wann immer ein Flugzeug über Wasser startet, muss vorher eine Schwimmwesten-Einweisung gegeben werden. Das sollte auch jeder Passagier ernst nehmen. Leider ist immer wieder zu beobachten, dass Passagiere solche Vorführungen bewusst nicht beachten, um sich nicht als Neuling enttarnen zu lassen.

Wie sind Flugzeuge konstruiert, damit sie bei einem Aufprall möglichst nicht sofort unter-gehen?
Zum Beispiel ist bei allen gängigen Passagierflugzeugen sichergestellt, dass eindringendes Wasser nicht sofort die Passagierkabine erreicht und das Flugzeug zu schnell sinken lassen würde. So gibt es in Lüftungsschlitzen aufschwimmende Kunststoffbälle, die die Öffnungen im Kabinenfussboden verschliessen.

Wie oft kommt Vogelschlag vor?
Vogelschlag ist bei uns in Europa seltener als in anderen Regionen wie zum Beispiel den USA oder auch Afrika. Gibt es einen Vogelschlag, muss das aber keinesfalls zwangsläufig zum Triebwerks-ausfall führen. Im allgemeinen riecht es unmittelbar nach einem solchen Vorfall in der Kabine nach Brathähnchen.

Wie gefährlich ist Vogelschlag?
Auch wenn solche Fälle extrem selten sind, kann Vogelschlag zu einem Triebwerksausfall führen. Grundsätzlich aber werden die Startleistungen eines jeden Verkehrsflugzeugs für den ungünstigsten Fall berechnet, dass ein Triebwerk komplett ausfällt. Der Ausfall kann sogar noch auf der Startbahn geschehen, und das Flugzeug kann dennoch sicher abheben.

Totaler Triebwerksausfall - was passiert dann?
Jedes Verkehrsflugzeug kann ohne laufende Triebwerke segeln. Und es ist dabei auch steuerbar. Nach Triebwerksausfall gibt es trotzdem nur Eines: Das Flugzeug segelt abwärts. Kurz vor dem Aufsetzen verringern die Piloten die Sinkgeschwindigkeit. Damit sinkt zugleich die Fluggeschwin-digkeit auf ein Minimum.“

War die Notwasserung auf dem Hudson River eine Glanzleistung?
Bei solch einem Ereignis lobt man zu Recht die Crew. Dabei darf man nicht vergessen, dass es überall auf der Welt immer wieder Situationen gibt, die von den Besatzungen mit höchster Professionalität erledigt worden sind, kein Schaden entsteht und niemand etwas davon erfährt.

Heldenpilot Chesley Sullenberger

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Links über Google:  "Notwasserung, Hudson River"

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Bemerkung:
Merkwürdig scheint mir, dass auch auf dem besten Bild auf der dünnen Aussenhaut des Flugzeuges nicht die geringsten Spuren des Aufschlages eines "grossen Vogels" zu sehen sind. Ausserdem war ja eine sehr gute Sicht, und unter dieser Voraussetzung müsste dieser hervorragende Pilot einen "Vogelschwarm" gesehen haben und sofort den Copiloten angewiesen haben auszuweichen oder ein Ausweichmanöver selbst durchgeführt haben.

Für mich ist an diesem "Flugzeugunfall" etwas einfach nicht stimmig. Vor Allem erschei-nen mir an der Berichterstattung verschiedene Zweifel:  Wie kann es nach einem "Vogelschlag" in der Kabine nach Rauch und verbranntem Fleisch riechen? 

Wenn dies aber tatsächlich ein letzter Sabotageanschlag der Bush-Clique gewesen ist um ein Verkehrsflugzeug mitten in die Wolkenkratzer New Yorks donnern zu lassen, womit natürlich ein Araber als Terrorist beschuldigt worden wäre und damit noch kurz vor der Amtseinsetzung Obamas das Kriegsrecht ausgerufen und die Amteinsetzung eines neuen Präsidenten verunmöglicht worden wäre, so würde für mich (und wohl für ein einige andere Wahrheitssucher auch) die Angelegenheit glaubwürdiger erscheinen.  Natürlich dürften in diesem Falle die wahren Aussagen des Piloten nicht veröffentlich werden, wenn zugegeben werden müsste, dass dies der letzte verzweifelte (und "leider" missglückte) Versuch der letzten Vandalen unter falscher Flagge war. Aber dies sind nur Fragen. (tst)

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