--- Körperwelten und der Zyklus des
Lebens ---

Die
phänomenale Ausstellung in Zürich über das Innere des Menschen dauert nur
noch bis Ende Februar: >Ansehen !!!
11. September
2009 – 28. Februar 2010
(letzter Tag !)
Montag – Donnerstag: 09:00 – 19:30 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr)
Freitag - Sonntag: 09:00 – 21:30 Uhr (letzter Einlass 20:00 Uhr)
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Offizielle Webseiten:
www.koerperwelten.ch
Noch mit
Sylvia zusammen hatte ich am Samstag, 14.November 2009
Gelegenheit, diese einzig-artige Ausstellung in Zürich ausgiebig besuchen
zu können. Wir Beide als Therapeuten und Sylvia als Operationsschwester
mit langjähriger Erfahrung waren natürlich besonders fasziniert von der
subtilen Darstellung von menschlichen Körpern bis ins letzte Detail.
Es ist
bewundernswert erleben zu können, mit wie viel Fachkenntnis, mit
Liebe, Handgeschick und Ausdauer diese fantastischen Präparate
angefertigt, oder viel mehr "erarbeitet" wurden um so Millionen von
Menschen zeigen zu können, welche sich für diese Wunder der Schöpfung -
sei es ein Mensch oder auch "nur" ein Tier - interessieren.
Natürlich
gibt es Leute, welche vor solchen Präparaten eine Abscheu haben, aber
andererseits kein Problem damit, Tierkadaver zu essen und sich
keine Gedanken machen, dass ein Metzger diese Tiere erst umbringen und
dann zerlegen muss.
Aus meiner
Sicht (und anthroposophischer) ist der menschliche Körper
einerseits ein "biophysi-kalisches Gerät", welches ihm eine neue
Inkarnation (Fleischwerdung) auf der Erde ermöglicht, beseelt und vom
Geiste umwoben und andererseits ein Ausdruck von "Errungenschaften" aus
seinen Vorleben, die sich in seiner Gestalt und in seinen
Veranlagungen zeigen. Und wenn der Körper über den irdischen Tod
wieder von Ätherleib, Seele und Geist verlassen wird, hat er eben
"ausgedient". Es sei denn, dass er in Günter von Hagens
Ausstellungen nochmals die Wunder seines Inneren zeigen kann, wenn dieser
Körper von der äussersten Hülle, seiner Haut befreit wird.
Mit
Schmunzeln über lustige Stellungen von Figuren, mit Faszination und
Ehrfurcht von der grandiosen Schöpfung des Menschen begegneten uns sehr
viele junge Menschen an dieser Ausstellung, meistens Studenten und
angehende Therapeuten, von denen wir Einige angesprochen haben, die
offensichtlich auch so fasziniert wurden von dieser einzigartigen Schau
wie wir. Ich bin froh, diese Ausstellung diesmal besuchen zu können,
nachdem ich sie in Basel verpasst hatte.
Nun empfehle
ich Allen, welche sich für "Körperwelten" interessieren, die
letzten Tage dieser schon weltweit berühmt gewordenen Ausstellung zu deren
Besuch zu nutzen. Es gibt sogar vergünstigte Bahnkarten.
Thyl Steinemann
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