Zum Frühlingsbeginn

Während die Wesen der Dunkelseite ihrem definitiven Ende entgegensehen müssen und laufend mehr Chaos produzieren, werden uns Menschen guten Willens immer mehr Beispiele vor Augen geführt, dass wir auf dem Weg des Umbruchs stehen und einer wunderbaren Zukunft entgegen gehen, deren Schönheit wir uns kaum erträumen können.

Trotz meines Alleinseins - oder vielleicht gerade deswegen? - spüre ich von vielen Seiten mehr und mehr, wie sich in unsren Kreisen der Zusammenhalt festigt, der Energieaustausch im positiven Sinne fast täglich stärker wird und sich die Kräfte sammeln, welche dem Deutschen Volke helfen aus der Jahr-zehnte langen Versklavung und Niedermachung heraus zu treten in eine neue, selbst verantworte-te Souveränität und Freiheit.

Ein schönes Zeichen des Wandels, sogar in der Institution der ev. Kirche möchte ich hier anführen. 
So schrieb mir heute Evelyn Kümmerle:

Liebe Leser, heute fand in unserer Gemeinde das sogenannte Konfirmandengespräch statt, früher ,Prüfung' genannt.

Mein jüngerer Sohn ist unter den Konfirmanden, weswegen wir heute dem Gottesdienst in der Kirche beiwohnten.

Ehrlich: Ich hatte nicht viele Erwartungen daran, eigentlich eher gar keine (da kann man schon nicht enttäuscht werden.)

Mein Sohn ist ein Teenager wie jeder andere auch, auch wenn er sich im Kindergartenalter von anderen dadurch absetzte, dass er auf seiner Schultüte weder die vom Kindergarten vorgeschlagenen Fußballer, noch Katzen oder Cartoonfiguren wollte. Er hatte damals einen exklusiven Wunsch, er wollte Jesus auf seiner Schultüte haben.

Also tigerte ich in den Kindergarten und bastelte ihm eine Schultüte mit Jesus drauf, ein paar niedlichen Schäfchen (you don"t have to be just sheep), einem Regenbogen, Sternen etc.  Vermutlich ist er in unserer Gemeinde das einzige Kind gewesen, das jemals ein solches Motiv mit in die erste Klasse nahm.

Auf seiner Konfi-Kerze ist jetzt das AH-Christuskreuz, und der Spruch: „Immer online mit Jesus“ .....

Da unserer Pfarrerin wegen Schwangerschaft und Mutterschutz noch immer nicht völlig zurück ist,  wurde der Konfirmandenunterricht von einem patenten Pfarrer aus der Gemeinde Treschklingen übernommen, der einen sehr sympathischen Eindruck macht.

Kurzum, dieser Pfarrer hat es fertig bekommen, gemeinsam mit seinen Konfirmanden ein

NEUES GLAUBENSBEKENNTNIS ZU SCHREIBEN.

Dazu haben sie sich Äusserungen von Christen aus aller Welt angeschaut, und daraus was Neues gebastelt, was mich sehr berührt hat. Dieses neue Glaubensbekenntnis wurde von den Konfirmanden vorgetragen und anschliessend von der ganzen Gemeinde gesprochen.

Bitte weiterverbreiten, überall einstellen und verteilen!  Möglichst an alle Pfarrämter schicken. Ursprung ist die ev. Kirchengemeinde in Kirchardt.

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NEUES GLAUBENSBEKENNTNIS 2010

Ich glaube an den guten Gott, der diese Welt wunderbar geschaffen hat
und nicht will, dass seine Schöpfung zerstört wird.  Der diese Erde
mit Gütern füllte, die für Alle reichen, wenn gerecht geteilt wird.

Ich glaube an den liebenden Gott, der eine bunte Menschheit ins Leben rief
mit gleichberechtigten Männern und Frauen, der will,
dass alle Menschen erkennen, dass sie zusammengehören.

Ich glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn,
der von einer einfachen Frau geboren wurde.

Ich glaube an Jesus Christus, der die Liebe zu allen Menschen
als richtungsweisende Lebensperspektive vorgelebt
und deutlich gemacht hat.

Ich glaube an Jesus Christus, der trotzdem - oder gerade deshalb
von Menschen verlacht, entstellt und hingerichtet wurde;
der auferstanden ist als Sieger über alle todbringenden Mächte.

Ich glaube an Gottes guten Geist, der uns ermöglicht,
zu erkennen, dass alle Menschen wichtig sind.

Ich glaube an den Geist der Liebe,
der sich durchsetzen wird, auch mit uns.

Ich glaube daran,  dass sich Leben in alle Ewigkeit durchsetzt.

Ich glaube an eine Zukunft in einer neuen Welt,
die durch Gottes Geist kommen wird.

Amen!

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Heil und Segen allen Menschen guten Willens !

Euer Thyl

 

       

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*Letzte Bearbeitung dieser Seite am 02.04.2010