Vulkanausbruch aus Island-Gletscher

Mehrere Erdbeben kündigten eine starken Vulkanausbruch an

Reykjavik, 14. März 2010 – Die Behörden in Island haben erneut bis zu 800 Menschen vor einem drohenden Ausbruch des Gletschervulkans im Süden der Insel in Sicherheit gebracht. Vorsorglich sind alle Strassen gesperrt worden. Helikopter überwachen das Gebiet.

Der Vulkan am Gletscher Eyjafjallajökull stehe vor einer erneuten Eruption, zudem hätten mehrere Erdbeben die Gegend erschüttert, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Vulkan war am 21. März zwischen zwei Gletschern ausgebrochen, dem Eyjafjallajökull und dem Myrdalsjökull. Schon damals mussten mehr als 600 Anwohner ihre Häuser vorübergehend verlassen.

Wegen Aschewolken musste der Flugverkehr in Nordeuropa grossflächig stillgelegt werden.

Reuters,  Donnerstag, 15. April 2010, 15:24 Uhr

Brüssel/Frankfurt/London (Reuters) - Nach einem Vulkanausbruch in Island hat eine Aschewolke am Donnerstag grosse Teile des Flugverkehrs in Nordeuropa lahmgelegt.

Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol kündigte an, wegen der nach Südosten ziehenden Aschewolke Teile des deutschen Luftraums am Nachmittag zu schliessen. Auch Belgien, die Niederlande und Dänemark seien betroffen. Der Flugverkehr über Grossbritannien wurde bis mindestens 19:00 Uhr (MESZ) mit Ausnahme von Notfällen komplett eingestellt. Die Aschewolke bewegt sich mit rund 35 Kilometern pro Stunde in südöstliche Richtung.

Das Bundesverkehrsministerium in Berlin teilte am frühen Nachmittag mit, bislang sei der deutsche Luftraum noch nicht gesperrt worden. Eine solche Sperrung liege in der Verantwortung des Ministeriums. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Eurocontrol-Zentrale in Maastricht stünden im engen Austausch mit den entsprechenden Behörden der Nachbarländer und den Wetterdiensten.

Der Vulkanausbruch sorgte auch bei der Lufthansa für Flugausfälle und Verspätungen. Die Airline könne wegen dicker Aschewolken derzeit unter anderem die Flughäfen von Birmingham und Manchester in England sowie Stavanger in Norwegen nicht anfliegen, sagte ein Firmensprecher. Die Flüge von Deutschland nach London - Lufthansa fliegt diese Strecke 30 Mal am Tag - verliefen bis zum Mittag aber planmässig.

Am grössten deutschen Flughafen in Frankfurt fielen bis zum Mittag rund 30 Flüge aus, erklärte ein Sprecher des Airportbetreibers Fraport. Im Laufe des Tages sei aufgrund der Schliessung der Londoner Flughäfen jedoch mit einer steigenden Zahl von Flugstreichungen zu rechnen. Der Airport Hamburg sah am Vormittag für seinen Flugverkehr noch keine akute Gefahr. Die Auswirkungen bei Flügen in die entsprechenden Regionen in Nordeuropa seien aber zu spüren, sagte eine Sprecherin.

Am Airport Charles de Gaulles in Paris wurden nach Angaben des Flughafenbetreibers ADP alle Flüge nach Island, Grossbritannien, Schweden, Dänemark und Norwegen gestrichen. Auch die finnischen Behörden meldeten Beeinträchtigungen wegen der Asche auf Strecken über dem Nordatlantik.

Die britische Luftverkehrsicherheitsbehörde erklärte, Vulkanasche stelle eine signifikante Gefahr für Flugzeuge dar. Eine British-Airways-Maschine war 1982 in eine Aschewolke über Indonesien geflogen, wodurch zeitweise alle Triebwerke ausfielen und das Flugzeug drastisch an Höhe verlor.

In Island war bereits am Mittwoch ein Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull ausgebrochen und hatte Überschwemmungen ausgelöst. Aschewolken von elf Kilometern Höhe verdüsterten den Himmel und zogen nach Osten.  Rund 700 Menschen mussten nach Behördenangaben ihre Häuser räumen.

Bild:   Eyjafjallajökull am 8. Mai 2010

<<<<<<< O >>>>>>>

Eine Durchgabe von Abundant Hope:

Lucia:

Hallo S333, können wir uns mal bitte kurz unterhalten?

S333:

Ja, gerne, ich muss schmunzeln, Du kommst von alleine.

Lucia:

Ha ja, siehste, auch ich bin für Überraschungen zu haben.

S333:

Also Deine Frage?

Lucia:

Ich werde den Eindruck nicht los, dass viele Menschen z.Zt. arg überlastet sind. Vielleicht sollte ich sagen unter Zeitnot leiden.

S333:

Ja, das stimmt, und es wird noch schlimmer werden oder soll ich besser sagen sich verstärken, denn die Zeit beschleunigt sich immer mehr. Hast Du nicht manchmal das Gefühl, dass Du dich auf einem Karussell befindest, dich immer im Kreise drehst und nie irgendwo ankommst?

Lucia:

Ja, doch.

S333:

Das ist Teil dieser Beschleunigung, oder vielmehr, wie sie empfunden wird. Die Vorkommnisse beschleunigen sich auch, und wenn wir sagen, dass Alle auf der Erde davon betroffen sind, dann erinnere Dich, was Du heute früh in den Kurz-nachrichten gehört hast.

Lucia:

Nimmst Du jetzt Bezug auf den Vulkanausbruch in Island, bzgl. der Asche-wolken? Dass der Flugverkehr in Skandinavien und evtl. auch noch in Nord-england zum Erliegen kommt, da die Asche die Triebwerke blockiert?

S333:

Ja, versteht ihr jetzt, dass auch Menschen davon betroffen sind, bei Denen es nicht gerade vor ihrer Haustüre passiert. Im Kosmos ist Alles miteinander ver-bunden. Ihr seid mit Allem verbunden. Was auch immer auf der Erde geschieht, es betrifft euch direkt oder indirekt auf irgendeiner Weise.

Es wird noch mehr passieren, viel mehr. Es braucht ja auch Viel, bis es zum Letzten durchgedrungen ist. Ihr Menschen habt wirklich die Gabe wegzusehen und der felsenfesten Überzeugung zu sein, "ach, mich trifft es eh nicht". Es trifft aber Jeden auf irgendeine Art und Weise.

Nehmt die Zeitbeschleunigung gelassen und geniesst das Karussellfahren. Das habt ihr seit eurer Kindheit bestimmt nicht mehr gemacht. Lasst euch einfach treiben. Das Leben ist doch herrlich – voller Überraschungen. Ihr müsst sie nur erkennen.

Tschüss, Ihr bekommt jetzt Besuch – wir unterhalten uns zu einem späteren Zeitpunkt wieder.

Lucia:

Danke vielmals – bis später

<<<<<<< O >>>>>>>

MOSKAU, 15. April (RIA Novosti). Der für Donnerstag angesetzte Besuch von Regierungschef Wladi-mir Putin im nordwestrussischen Gebiet Murmansk ist verschoben worden, weil die Wetterbeding-ungen wegen des Vulkanausbruchs in Island ungünstig sind.

Eine beim Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull entstandene Aschenwolke habe am Donnerstag den Luftweg über der russischen Kola-Halbinsel erreicht, sagte Julia Gorban, Chefin der regionalen Wetterzentrale, der Agentur RIA Novosti.

Wie Putins Sprecher Dmitri Peskow mitteilte, fliegt der Regierungschef nach Murmansk ab, sobald sich das Wetter verbessert. Die Beratung zum Thema Fischerei, an der Putin teilnehmen soll, wurde laut Peskow auf den 16. April verschoben.

Wegen dieses Vulkanausbruchs wurden schon mehrere Flughäfen in Europa gesperrt, viele Flüge fielen aus.

<<<<<<< O >>>>>>>

Der Schweizer Luftraum ist wegen der Lavaasche-Wolke aus Island ab Mit-ternacht gesperrt.

16.4.2010  Das Flugverbot gilt vorläufig bis am Samstag um 9 Uhr, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) am Freitag mitteilte.

Die Fluggesellschaft Swiss hat daher alle Abflüge ab der Schweiz mindestens bis morgen früh um 10.00 Uhr annullieren müssen. Die Langstreckenflüge werden aus operationellen Gründen bis morgen mindestens 17:30 Uhr annulliert werden, berichtet die Airline weiter. Die weitere Entwicklung der Situation im europäischen Luftverkehr könne derzeit nicht genau vorhergesagt werden.

Die Aschewolke wird nach Einschätzung von Meteo Schweiz gegen Mitternacht den Schweizer Luftraum erreichen. Das Bazl entschied deshalb in Koordination mit der Schweizer Flugsicherung Skyguide, sämtliche Flüge im Schweizer Luftraum aus Sicherheitsgründen zu untersagen. Ausgenommen vom Flugverbot sind ausschliesslich Such- und Rettungsflüge.

Das Bazl habe um 15.30 Uhr mit einem so genannten NOTAM (Notice to Airmen) über die Verkehrsrestriktionen informiert, heisst es in der Mitteilung. Im Verlauf der Nacht werde das Bazl auf Grund der dann vorliegenden Informationen über das weitere Vorgehen entscheiden. Es sei aus jetziger Sicht mit einer Verlängerung des Flugverbotes zu rechnen. Das Bazl beobachte die Wetterlage laufend und werde darüber informieren, wenn der Schweizer Luftraum wieder freigegeben werden kann.

Jets verlegen

Mit Blick auf die Schliessung des Schweizer Luftraums verlegt die Rega zwei Ambulanzjets nach Spanien. Damit soll die Rückführung von Schweizern aus medizinisch unterversorgten Gebieten zumindest in ein Land mit westlichem medizinischen Standard sichergestellt werden.

Die beiden Jets starten am Freitagabend um 20.30 Uhr. Ihr Ziel: Girona nördlich von Barcelona in Katalonien. Dies sagte Rega- Sprecherin Ariane Güngerich auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Bisher hat die Rega laut Güngerich allerdings noch keine Anfrage für eine Repatriierung erhalten.

Der dritte - leere - Ambulanzjet der Rega ist seit Donnerstagmorgen in London blockiert. Von der Schliessung des Schweizer Luftraums nicht betroffen sind vorderhand die Such- und Rettungsflüge im Inland.

Zerriebenes Gestein

Am Mittwoch war in Island unter dem Eyjafjalla-Gletscher ein Vulkan ausgebrochen. Die Asche wurde kilometerhoch in die Atmosphäre geschleudert und behinderte in der Folge den Flugverkehr in weiten Teilen Nordwesteuropas. Die Vulkanasche besteht aus zerriebenem Gestein, kleinen Lavastückchen und Kristallen. Da Vulkanasche hoch aufsteigt, stellt sie eine grosse Gefahr für den Luftverkehr dar. Durchfliegt ein Flugzeug die Aschewolke, so können die Partikel zu Beschädigungen der Flugzeug-lackierungen und der Fenster führen.

Am meisten gefährdet sind die Triebwerke: Die Vulkanasche wird darin sehr stark erhitzt und kann die Turbinen beschädigen. Aschepartikel können auch die Geschwindigkeitssensoren des Flugzeuges verkleben und den Funkverkehr beinträchtigen.

Flugchaos verursacht Schaden in Milliardenhöhe

16.4.2010  Die Flugausfälle kosten die Airlines täglich ein Vermögen. Andere Branchen hingegen profitieren vom Ausnahmezustand. «Bei dem derzeitigen Störungsgrad» lägen die Kosten für die Fluggesellschaften bei täglich mehr als 200 Millionen Dollar, erklärte IATA-Sprecher Anthony Concil.

Neben den Einnahmeverlusten kämen weitere Kosten hinzu, etwa für die Änderung der Flugrouten oder die Betreuung festsitzender Maschinen und Passagiere.

Die Flugpost bleibt am Boden

Wegen der Flugausfälle in Europa bleiben zudem zahlreiche Pakete und Briefe liegen. In die und aus den für den Flugverkehr gesperrten Gebiete konnte keine Luftpost transportiert werden, wie die Deutsche Post am Freitag mitteilte. «Wir haben versucht, das, was möglich war, über die Strasse und per Schiff zu transportieren», sagte der Sprecher der Post-Frachtsparte DHL, Jörg Wiedemann, dem DAPD. Eine Grössenordnung konnte Wiedemann zunächst nicht nennen.

Alles, was ausserhalb der für den Luftverkehr gesperrten Zonen liege, habe beliefert werden können, also etwa die USA oder Asien, sagte Wiedemann. Was zurzeit geschehe, gehe natürlich «über das normale Mass hinaus», sagte er. «Wir hoffen natürlich, dass das so bald wie möglich vorbei ist.»

Lufthansa Cargo teilte mit, dass am Freitag alle Flüge gestrichen worden seien. Geplant sei, dass der Flugverkehr am Samstag langsam wieder aufgenommen werden könne, um 20.00 Uhr seien dann auch wieder Starts geplant. Bis Freitagabend seien 24 Einzelflüge gestrichen worden, sagte ein Sprecher. Wenn die Frachtflugzeuge wieder starten und landen könnten, seien zusätzliche Flüge geplant, um die Ausfälle auszugleichen.

<<<<<<< O >>>>>>>                          > Fortsetzung

 

< zurück 

> nächste Seite

*