Explosion der Tiefbohrinsel
"Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko

Nach mehreren Stunden Kampf gegen die Flammen versank die Bohrplattform im Meer

Auf dieser Forschungs-Bohrinsel ereignete sich am Dienstag, 20. April (Ortszeit) eine ungeheure Explosion, welche nicht nur die Bohrinsel zerstörte, sondern auch den 126 an Bord befindlichen Arbeiter und Angestellten das Leben bedrohte.  In der Verzweiflung sprangen einige Arbeiter aus 30 Meter Höhe in die Fluten bevor Rettungsschiffe ankamen.  Mindestens 11 Leute wurden nach den Rettungsmanövern vermisst.

(Quelle: cpm/ddp/afp)

Arbeiter vermisst

Die Plattform, auf der Probebohrungen vorgenommen wurden, wurde in diesem Jahr drei Mal routinemässig überprüft, zuletzt am 1. April. Verstösse seien nicht festgestellt worden, teilte eine Sprecherin der zuständigen Behörde mit. Als Unglücksursache wurde ein plötzlicher Ausbruch von Gas oder Öl angenommen.

Die «Deepwater Horizon» hatte die Grösse von zwei Fussballfeldern. Von elf, die seit der Explosion am Dienstagabend vermisst wurden, fehlte am Freitag weiter jede Spur. Sie sind vermutlich tot. Die meisten der 126 Menschen an Bord konnten sich mit Rettungsbooten in Sicherheit bringen, mehrere wurden verletzt.

Zwei Tage nach der schweren Explosion ist die brennende Bohrinsel vor der US-Küste im Golf von Mexiko gesunken.

Die Bohrinsel «Deepwater Horizon» des Schweizer Unternehmens Transocean verschwand rund 190 Kilometer südlich von New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana) in den Fluten. Elf Arbeiter blieben weiterhin verschollen. Die US-Küstenwache befürchtet, dass bis zu 700'000 Gallonen Öl (rund zweieinhalb Millionen Liter) in den Golf gelangen könnten.

Von den Rohöl- und Dieselbeständen auf der Plattform gehe ein «potenzielles Umweltrisiko» aus, sagte eine Sprecherin der Küstenwache. Es gebe allerdings noch keine Anzeichen für ein Austreten von Öl.

US-Präsident Barack Obama kündigte an, alles zu tun, um eine mögliche Umweltkatastrophe abzuwenden. In einer Erklärung des Weissen Hauses hiess es, Obama habe «jede erforderliche Hilfe» der Bundesregierung für die Rettungs- und Katastrophenschutzmassnahmen zugesagt. Die «Antwort» auf das Unglück habe höchste Priorität. Die zuständigen Ministerien seien angewiesen worden, entsprechende Massnahmen in die Wege zu leiten.

WSJ:  BP vor Ölfund

Am Dienstag hatte es auf der mobilen Plattform von der Grösse zweier Fussballfelder aus bislang ungeklärten Gründen eine Explosion gegeben. 115 Arbeiter konnten nach Angaben von Transocean aus dem Flammenmeer gerettet werden.

Einige von ihnen sprangen 30 Meter tief in die Fluten. 17 Arbeiter wurden verletzt ins Spital gebracht, vier von ihnen waren schwer verletzt.

Wie das «Wall Street Journal» berichtete, war der Ölkonzern British Patrol (BP) kurz davor, einen grossen Ölfund an der Stelle bekannt zu geben, an der die Plattform sich befand.

( Frage:  Durfte es nicht sein, dass neue grosse Ölreserven bekannt werden???  tst )

Der Konzern teilte in einer Erklärung mit, dass er Schiffe und Flugzeuge zum Unglücksort geschickt habe, um den Bohrinsel-Betreiber Transocean dabei zu unterstützen, die Ölverschmutzung unter Kontrolle zu bringen.

«Wir sind entschlossen, alles in unserer Macht stehende zu tun, um die Ölverschmutzung in Schach zu halten und die Situation so sicher, schnell und effektiv wie möglich zu lösen», erklärte BP-Chef Tony Hayward.

Mini-U-Boote nach Plattformunglück losgeschickt

Nachdem die Bohrinsel Deepwater Horizon gesunken war, eilten Schiffe herbei, um eine mögliche Öl-Katastrophe zu verhindern. Nun gibt es erste Messresultate.

Nach dem Sinken der Bohrinsel im Golf von Mexiko strömt nach Angaben der US-Küstenwache vom Freitag unter der Meeresoberfläche offenbar kein Öl aus. Ein Mini-U-Boot mit Kameras wurde an die Unglücksstelle geschickt, um das Ausmaß der drohenden Ölpest abzuschätzen.

Die Bohrinsel brannte aus und sank nach mehreren weiteren Explosionen am Donnerstag. Aus dem unterseeischen Bohrloch könnten nach Angaben der US-Küstenwache täglich bis zu 1,13 Millionen Liter Rohöl ausströmen, ausserdem befanden sich auf der Plattform rund 2,5 Millionen Liter Diesel.

Die grössten Umweltschäden drohen, wenn das Öl die 80 Kilometer entfernte Küsten von Louisiana und Mississippi mit ihren empfindlichen Ökosystemen erreichen sollte. Bei den gegenwärtigen Windverhältnissen werde dies frühestens nach dem Wochenende der Fall sein, erklärte ein Experte der Nationalen Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA).

Pottwale auf Nahrungssuche

Um Öl von der Wasseroberfläche abzusaugen, waren sieben Schiffe im Einsatz sowie vier Flugzeuge, die einen möglichen Ölteppich mit Hilfe von Chemikalien eindämmen können. Nach Angaben des britischen Ölkonzerns BP, der die Bohrinsel betrieb, wurden auch Ölsperren herantransportiert. Eine NOAA-Sprecherin sagte, in der Region um die Bohrinsel suchten Pottwale nach Nahrung. Unklar sei, ob sie von den Vorgängen in dem Gebiet gestört würden.

Mit Tauchrobotern wurden Videoaufnahmen von den Schäden in rund 1600 Metern Tiefe gemacht. Die Bilder sollen Erkenntnisse für das weitere Vorgehen liefern. So soll geprüft werden, ob ein Sicherheitsventil am Bohrloch von der gesunkenen Plattform beschädigt wurde oder ob es geschlossen werden kann.

Kaum mehr Hoffnung auf Überlebende

Die Küstenwache teilte ebenfalls mit, ein Umwelt-Ermittlerteam sei auf dem Weg zur Unglücks-stelle, rund 80 Kilometer südöstlich der Ortschaft Venice (Louisinana). Dort hofften Angehörige der Vermissten noch immer auf ein Lebenszeichen. Doch ein Polizeisprecher äusserte sich weniger optimistisch. «Mit jeder Stunde, die verstreicht, ohne dass wir sie finden, schwindet auch die Überlebenschance», sagte Michael O'Berry dem TV-Sender CNN.

Helikopter und Schiffe waren am Nachmittag (Ortszeit) in dem Gebiet auf der Suche nach den Opfern. Angehörige eines Vermissten erstatteten inzwischen Anzeige gegen die an der Bohrinsel beteiligten Firmen.  Transocean verfügt über rund 140 bewegliche Bohranlagen und die grösste Flotte in der Branche.

Die ursprünglich US-amerikanische Firma hat seit 2008 ihren Sitz im Kanton Zug (Schweiz). Seit Dienstag ist sie an der Schweizer Börse SIX kotiert, ihre Aktien werden zudem weiterhin an der New Yorker Börse NYSE gehandelt.   ( ... und am Dienstag ereignete sich die Explosion !  tst )

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Was ein Freund von mir dazu sagt, der ein Eingeweihter über die Illuminati ist:

Der allerletzte Abschnitt (aus dem Artikel im Tages Anzeiger Zürich) sagt wieder Alles. Diesmal wird eine Zahl geschrieben, damit es nicht allzu sehr auffällt.  Also:

"QUOTE"  Von elf, die seit der Explosion am Dienstagabend vermisst wurden, ...   
da haben wir die Zahl  11 !!!

"UNQUOTE"   Die meisten der 126 Menschen an Bord .....    also 1 + 2 + 6  =    9   !!!

Also haben wir einmal mehr:  9 / 11  die Illu-Katastrophen-Zahl. Das ganze war (offensichtlich) ein Attentat der Illus, aus welchem Grunde auch immer. Die Firma TRANSCO, Betreiberin der Plattform, hat sich vor 2 Jahren in Zug etabliert und spart somit Steuern. Vorher war sie eine 100%ige Amifirma. Mmmmmhhhh ........

( Und ich möchte wissen wo diese Plattform versichert war - etwa auch in der Schweiz? tst )

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