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Blühende Löwenzahnwiesen am Lukmanierpass
(zur Vergrösserung Bild anklicken!)
Heute Pfingstmontag habe ich mich
am Morgen
noch mit der Konfektionierung von je vier CDs mit Engels- und
Harfenmelodien von mir beschäftigt, damit ich wieder einige Exemplare
zu verschenken habe. Aber bei dem prächtigen, wolkenlosen Wetter
wollte ich doch nicht den ganzen Tag im Haus bleiben und arbeiten. So
entschloss ich mich die Schlüsselfiedel ins Auto zu verstauen und mit
dem Subaru Justy eine kleine Ausfahrt zu machen. Erst fuhr ich
nach Disentis und zur Lukmanierpass-Strasse, an welcher der hübsche
Zeltplatz
"Fontanidas" liegt. Viele Kinder vergnügten sich schon
im Badesee, da offenbar das Wasser gar nicht mehr so kalt war und die
Luft schon etwa 20°C warm.
Ich suchte
ein stilles Plätzchen auf einer Holzbank am Waldrand, und packte das
Instrument aus. Es machte mich nicht an, direkt in die
Gartenwirtschaft zu sitzen, und so musizierte ich halt ganz für mich
allein etwa eine Viertelstunde. Nach einem Rundgang durch den
Zeltplatz mit vielen Wohnwagen, Zelten, Bungalows und Leuten, welche
im Rasen die Sonne genossen, fuhr ich weiter gegen Süden am Stausee
vorbei, der fast leergelaufen war:

Nach der
Staumauer kommt entlang dem See eine kilometerlange dunkle Galerie und
dann ist man schon auf der Tessiner Seite des Passes, wo an den
Berghängen noch sehr viel Schnee liegt, der an der strahlenden Sonne
gemächlich dahinschmilzt.
Die Talfahrt das Bleniotal hinunter war für mich etwas ganz
Besonderes: Ich hatte mehr und mehr ein Gefühl von
"Zeitlosigkeit".
Meine Empfindungen dieses Frühlingshaften mit saftig grünen und gelben
duftenden Wie-sen, den rauschenden Wasserfällen und Bächen,
Lawinenkegeln, verschneiten Bergen, dun-kelgrünen Wäldern,
romantischen Dörfchen usw., wanderten hin und her im Zeitraum von
mindestens 60 Jahren, von meiner Jugend bis heute und zurück.
Wahrscheinlich war es gerade die Tatsache, dass ich so intensive
Gefühle erleben konnte, weil ich ganz allein durch diese
wunderbar vielseitige Natur fuhr und ich vielen Gedanken ungestört
nachgehen konnte. Ich war ja nicht in Eile und die Strecke kenne ich
bestens.
Bei Biasca ist das Südportal der neuen Alpen-Transversale,
wo seit Jahren am 56 Km langen Gotthard-Basistunnel gearbeitet wird.
Dort türmen sich kirchtumhohe Berge von Ausbruchschutt, wertvolles
Material, das vielleicht später wieder für andere Bauwerke ge-braucht
werden kann. Ausnahmsweise habe ich dann nicht die Gotthard-Autobahn
genom-men, sondern bin die Leventina hinauf auf der alten Hauptstrasse
gefahren. Dort befinden sich beeindruckende Monumentalbauten der
Gotthard-Eisenbahn und der Gotthard-Auto-bahn: |
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Die Festung "Motto Bartola" |
Etwas oberhalb von Airolo befindet sich
"Motto Bartola", eine alte Festung des
Militärs, wo ich 1953 während meiner 17 Monate dauern-den
Rekrutenschule für etwa
14 Tage in Verlegung war:

Thyl am St. Gotthard Hospiz |
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Am
St. Gotthard Hospiz machte ich Halt und liess mich von einer
Touristin vor einer der immer noch riesigen, bis 8m hohen Schneewände fotografieren.
> Das Bild lässt sich durch anklicken vergrössern!
Die Talfahrt ging dann ins Urserental hinunter nach Hospental und
Andermatt und von dort aus dann über den Oberalppass in die
Surselva hinunter und heim nach Siat.
Nach einem selbst zubereiteten Abendessen mit Kartoffelrösti und einem
feinen Erdbeer-dessert mit einem Eiscor
net (hab ja zu Mittag nur eine
Frucht gegessen und Fruchtsaft ge-trunken) bin ich dann gleich wieder
an mein Internet-Notebook gesessen um diese Seite zu kreieren.
Jetzt ist es schon wieder 1.30h geworden und höchste Zeit mich ins
Bett zu begeben.
Du
hast aber wieder mal einen persönlichen Eindruck von mir erhalten,
damit Du weisst wie es mir geht und was ich treibe.
So
wünsche ich dir eine gute Woche und lass dich von kommenden
Ereignissen nicht aus der Ruhe bringen, denn es wird nur zugelassen,
was noch sein muss und für alle Menschen guten Willens wird gesorgt
sein. Und zu Denen gehörst Du ja auch, gell ?
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Mit einem |
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lichen Gruss, Thyl |
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