Die Erde - ein Juwel

 

Zitate von Kosmonauten,
die unsere wunderschöne Erde
aus dem Weltraum betrachten durften:

(aus dem Buch "Der Heimatplanet" erschienen bei Zweitausendeins, mit wundervollen Fotos)

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Aleksej Leonow, Russland:

"Die Erde war so klein, so blau und rührend einsam – unsere Heimstatt, die wir erhalten müssen. Sie erschien vollkommen rund. Ich glaube, mir ist nie so recht klar geworden, was rund heisst, bis ich sie aus dem Kosmos gesehen habe."

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Wladimir Schatalow, Russland:

"Bei Nacht sieht die Erde noch zauberhafter aus als am Tage. Igendwo toben immer Gewitter. Bisweilen reicht das Geflimmer der Blitze über ein ganzes Viertel eines Kontinents. Zunächst empfan-den wir diesen Aufruhr in der Natur nur als grandioses Schauspiel. Im Raumschiff war es ja ruhig. Man hörte kein Donnergrollen und spürte keine Windstösse. Alles schien still zu sein, lediglich ein Lichtspiel, aber plötzlich kommt es dir vor, als seien es keine Blitze von natürlichen Gewittern sondern Bomben-explosionen. Der Atem stockt vor Schreck.    Nie, nein nie darf etwas geschehen, das nicht wieder gut-zumachen ist!  Mögen über unserer kostbaren Erde immer nur natürliche Blitze und die Strahlen des Nordlichts aufflammen!"

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James Irwin, USA:

Die Erde erinnerte uns an eine in der Schwärze des Weltraums aufgehängte Christbaumkugel. Mit grösserer Entfernung wurde sie immer kleiner. Schliesslich schrumpfte sie auf die Grösse einer Mur-mel – der schönsten Murmel, die du dir vorstellen kannst. Dieses schöne, warme, lebende Objekt sah so zerbrechlich aus, als ob es zerkrümeln würde, wenn man es mit dem Finger anstiesse. Ein solcher Anblick muss einen Menschen einfach verändern, muss bewirken, dass er die göttliche Schöpfung und die Liebe Gottes dankbar anerkennt.

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Edgar Mitchell, USA

Plötzlich tauchte hinter dem Rande des Mondes in langen zeitlupenartigen Momenten von grenzenloser Majestät ein funkelndes blauweisses Juwel auf, eine helle, zarte, himmelblaue Kugel, umkränzt von langsam wirbelnden weissen Schleiern. Allmählich steigt sie wie eine kleine Perle aus einem tiefen Meer empor, unergründlich und geheimnisvoll. Du brauchst eine kleine Weile, um ganz zu begreifen, dass das die Erde ist.....unsere Heimat. Mein Blick auf unseren Planeten offenbarte mir einen Schim-mer des Göttlichen.

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Taylor Gangjung Wang, China/USA:

Ein chinesisches Märchen erzählt von einigen Männern, die ausgeschickt wurden, einem jungen Mäd-chen etwas böses anzutun; als sie aber sahen , wie schön es war, waren sie so gerührt, dass sie statt dessen seine Beschützer wurden. Ebenso erging es mir, als ich die Erde zum ersten Mal erblickte: Ich konnte sie nur noch lieben und unendlich wertschätzen.

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Patrick Baudry, Frankreich:

Diese Schönheit ist unendlich zart und reich, eine wunderbare Harmonie strahlender sanfter Farben. Einzig ein Kind könnte in seiner Unschuld die Reinheit und den Glanz dieses Anblicks erfassen.

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Pham Taan, Vietnam:

Nach acht Flugtagen im Weltraum erkannte ich, dass der Mensch die Höhe vor allem braucht, um die Erde, die so vieles durchlitten hat, besser zu verstehen und manches zu erkennen, was aus der Nähe nicht wahrgenommen werden kann. Nicht allein, um von ihrer Schönheit in Bann geschlagen zu wer-den, sondern auch um zu einem Verantwortungsgefühl dafür zu kommen, dass durch nichts, was wir tun, die Natur auch nur im geringsten Masse Schaden leiden darf.

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*Letzte Bearbeitung dieser Seite am 12.06.2010