Aufdeckung der Medienlügen
über den Libyen-Krieg

U$- A-Bombe

U$-Drohne

 

So liess die U$A Baghdad bomben - nun auch Libyen...

>Dokument:  U$A bedroht Libyen mit Atomwaffen

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Libyen in die Steinzeit zurückbomben ?

Quelle:   powermax(A)gmx.com
20. März 2011

Freitag, 18.03.2011, 05:30 Uhr. Interessant wie schnell sich der bolschewistisch-zionistisch-freimaurerische UN-Sicherheitsrat auf militärische Sanktionen gegen einen neutralen Staat einigen konnte, der sich als einer der wenigen Staaten weltweit noch nicht der NWO (Neue Weltordnung - KHH.) untergeordnet hatte. Wenn es aber darum geht, die Energiereserven eines fremden Landes ohne Kriegserklärung zu stehlen und zu rauben ist man sich schnell einig. Alle drei Hauptakteure, USRAEL, Frankreich und England sind Marionetten und Vasallen des Rothschild-Rockefeller Kartell. .... Deutschland zog offenbar nicht mit und wird mit härtester Bestrafung rechnen müssen. Der jüdische Rothschild-Rockefeller-Clan hat ein Elefantengedächtnis und vergisst nichts.

Laut Bericht war es nun also die Resolution Nr. 1973. Und wie viele Hunderte Resolutionen wurden gegen Israel erlassen, beschlossen und Befolgung verlangt? Hunderte Resolutionen gegen den Landraub durch Israel, gegen den Völkermord, gegen den völkerrechtswidrigen Bau von Siedlungen auf fremden Grund und Boden, ..., DU-Munition im Gaza-Streifen und andere Waffen wie Splitter-bomben. Gegen den Völkermord in den Palästinenser-Lagern? Und wie lautete die Antwort Israels auf diese hunderte UN-Resolutionen: LmaA (ausgeschrieben - "leckt’s uns am A..." oder kurz "fuck you"). Israel im Besitz von Hunderten Atomraketen und atomwaffenbestückten von Deutschland gelieferte Super-U-Boote kann sich das "fuck you" locker leisten.  Libyen leider nicht. Wetten, dass auf keine einzige der Erdgas- und Erdöl Einrichtungen, die de fakto Rothschild-Rockefeller gehören, auch nur das kleinste Bömbchen oder Raketerl fällt.
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Seitenbetreiber:  Die Ausdrucksweise mag nicht gefallen, aber bedenkenswert ist die Argumen-tation des powermax schon. KHH.

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NATO setzt Uran-Waffen gegen Zivilbevölkerung ein.

Geschrieben von: Harald Pflueger

"Entscheidend ist, dass Sie wissen, dass die USA panzerbrechende Waffen nur mit Uranmunition haben", sagt der bekannte Journalist und Politikberater Christoph Hörstel. Hörstel war lange Jahre bei der ARD Sonderkorrespondent (mehr als 2.500 Live-Einspielungen) sowie Chef vom Dienst.

Einige auf Ziele in Libyen abgeworfene Bomben haben laut Hörstel ein Gewicht von bis zu zwei Tonnen. Bei hohen Temperaturen werde Uran zu giftigem Dampf, der Krebs erregen könne. Die in diesem Dampf enthaltenen Uranteilchen in Nanogrösse seien in der Lage, jede beliebige Maske zu durchdringen. Jemand, der sich eine solche Vergiftung zugezogen habe, könne keine genetisch gesunden Kinder mehr zeugen. Auf seiner Internetseite ruft Hörstel zu einem sofortigen Stopp des Einsatzes von uranhaltiger Munition auf.

Natururan besteht aus den Isotopen U-238, U-234 und U-235. Nach der Entfernung des Isotops U-235 aus dem natürlichen Isotopengemisch in uranhaltigen Erzen bleibt das so genannte abgereicherte Uran übrig. Dieses sehr schwere und feste Metall mit extremer Dichte garantiert höchste Durchschlagskraft und dient daher als Material für Sprengköpfe. Bei der Explosion wird radioaktiver Staub freigesetzt, der durch Winde weit verbreitet werden kann und eingeatmet schwerste gesundheitliche Schäden anrichtet.

Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden Teile Libyens bereits unbewohnbar gemacht.

Uranmunition wurde von der UN-Vollversammlung am 02.12.2008 geächtet.  Es stimmten nur vier Länder dagegen. Dies waren die üblichen Verdächtigen: USA, Grossbritannien, Frankreich und Israel.

In diesem Zusammenhang muss ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2007 in Erinnerung gerufen werden:  "Deadly Dust - Todesstaub" von Frieder Wagner (*).

Der aufrüttelnde Film zeigt den Einsatz von Urangeschossen in den Kriegsgebieten Irak, Kosovo und Bosnien. Verheerende Langzeitwirkungen für die Bevölkerung waren die Folge:

Diese "Wunderwaffe der Alliierten" durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren.

Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt.

Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20'000-fache übertrifft.

Quelle:  www.haraldpflueger.com/de/blog/libyen/22888-nato-setzt-uran-waffen-gegen-zivilisten-ein.html

Uranium bombs in Libya? US, UK 'habit of deploying radioactive arms'
www.youtube.com/watch?v=4SMYL4iZQnY&feature=player_embedded

Deadly Dust Todesstaub Teil 1 von 8
http://www.youtube.com/watch?v=VkKveJFdUjM&feature=player_embedded
(Eine Garantie für die einwandfreie Funktion der Verweise kann ich nicht übernehmen - KHH.)

(*) = In WIDERHALL Nr. 53 ist zum Thema eine Rede des Filmemachers Frieder Wagner mit dem Titel "Barack Obama und der Friedensnobelpreis" vom 20. Dez. 2009 veröffentlicht. Der Direkt-verweis dorthin unten in der Linkliste.

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Die libysche Tragödie.

Manfred Kleine-Hartlage meint zwar, dass sein Artikel nicht mehr ganz aktuell ist, aber ich bin der Ansicht, dass er der Vollständigkeit halber hier auf dieser Seite doch auch veröffentlicht werden sollte -KHH.:

Die libysche Tragödie.

15. März 2011

Sah es zu Beginn des libyschen Aufstands noch so aus, als würde Gaddafis Regime wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, so zeichnet sich nun ab, dass er die Revolte überstehen wird. Angesichts der Erfahrungen mit nahöstlichen Potentaten seines Schlages (Assad, Saddam) sollte sich niemand Illusionen darüber machen, dass Gaddafi nach einem Sieg grausam Rache nehmen und Zehntausende von Menschen umbringen wird.

Dies ist kein Plädoyer für eine militärische Intervention. Dass die westlichen Staaten bislang nicht interveniert haben, ist per se nicht zu beanstanden:

Einmal gibt es keinen legitimen Interventionsgrund: Sie sind weder angegriffen worden - was die klassische Rechtfertigung für die Anwendung militärischer Gewalt ist -, noch können sie auf eine Bedrohung vitaler Interessen verweisen, aus der sich womöglich mit einiger juristischer Phantasie so etwas wie eine Notwehrsituation konstruieren liesse.

Ein Recht zur Intervention gibt es also nicht und gäbe es übrigens auch dann nicht, wenn ein Mandat des Weltsicherheitsrates vorläge. Der Sicherheitsrat überschreitet nämlich seine Kompetenzen, wenn er willkürlich eine Intervention absegnet, für die es an den rechtlichen Voraussetzungen fehlt. Dass er dergleichen bisweilen tut, zeigt nur, dass die UNO in solchen Fragen eine Diktatur der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs ist, die bei Bedarf als "Recht" statuieren, was in ihrem Interesse liegt. Mit "Recht" in einem einigermassen strengen Sinne hat
dies aber nichts zu tun.

Übrigens gibt es keine Rechtsnorm, die es einer Regierung verböte, einen gegen sie gerichteten Aufstand gewaltsam niederzuschlagen, und zwar unabhängig davon, wie gewalttätig der Aufstand selbst ist. Eine solche Norm wäre geradezu widersinnig, und man kann diesen Sachverhalt auch nicht dadurch umgehen, dass man die Niederschlagung des Aufstandes hysterisch zum "Krieg Gaddafis gegen das eigene Volk" aufpumpt - ganz abgesehen davon, dass praktisch sämtliche westlichen Regierungen ihrerseits einen solchen Krieg führen, nur mit "vornehmeren" Mitteln.

Auch der von Hobbyvölkerrechtlern konstruierte "Völkermord", der eine Intervention auf der Basis der Anti-Völkermord-Konvention rechtfertigen könnte, ist bisher nicht erkennbar: Selbst wenn sich Gaddafi, wie befürchtet, mit einem Massenmord revanchieren würde, würde dieser erst dann zum Völkermord, wenn durch ihn ein ganzes Volk oder zumindest eine ethnische Gruppe in ihrer Existenz als Volk bzw. Gruppe bedroht wäre.  Auch davon kann kaum die Rede sein.

Schliesslich befindet sich der Westen noch in der speziellen Verlegenheit, dass jegliche westliche Intervention in der islamischen Welt gemäss der Scharia die Pflicht zum Dschihad gegen den Eindringling auslöst. Selbst wenn die meisten Muslime darauf pfeifen - ein paar Terroristen, die diese Pflicht blutig ernst nehmen, finden sich immer.

Freilich: Wenn der Westen nicht interveniert, wird ihm das dort genauso angekreidet wie wenn er es tut. Dann wird es nämlich heissen, der Westen habe die Libyer im Stich gelassen - so als ob er für das Wohlergehen arabischer Völker verantwortlich wäre. Wer immer den Konflikt unter dem Gesichtspunkt betrachtet, es gehe darum, "die Köpfe und Herzen der Araber zu gewinnen", muss sich darüber im Klaren sein, dass dies objektiv unmöglich ist.

Hätten Europa und Amerika sich einfach auf den Standpunkt gestellt, dass sie zum militärischen Eingreifen nicht berechtigt und schon gar nicht verpflichtet sind, so wäre dies unangreifbar gewesen und hätte den Aufständischen womöglich manche Illusion erspart, die sie am Ende mit ihrem Blut bezahlen müssen. Inzwischen haben sie wohl gemerkt, dass man sie mit einer Politik des möglichst geräuschvollen Nichstuns verschaukelt hat, aber jetzt können sie nicht mehr zurück.

Stattdessen erleben wir seit Wochen eine Orgie der Heuchelei: Es ist ja an sich nicht verkehrt, die Beteiligung der Arabischen Liga zur Voraussetzung für eine Intervention zu machen, allein schon, um ihr den Schwarzen Peter zuzuspielen und das Odium der "Aggression gegen den Islam" zu vermeiden. Nur wissen alle Verantwortlichen, dass die arabischen Potentaten selber die Erde unter ihren Thron- und Präsidentensesseln beben fühlen und - aller Rhetorik zum Trotz - nicht das geringste Interesse daran haben, dass nach Mubarak und Ben Ali noch ein Dritter aus ihrem Club einer Revolution zum Opfer fällt. Die Politik der nahöstlichen Politiker muss darin bestehen, sich
weit genug von Gaddafi abzusetzen, um gegenüber den eigenen Völkern ein Alibi zu haben, aber nichts zu tun, was tatsächlich zu seinem Sturz führen könnte.

Genau auf dieser Linie bewegt sich der Beschluss der Arabischen Liga, den Westen zur Einrichtung einer Flugverbotszone aufzufordern, zugleich aber jede Verletzung der libyschen Souveränität abzulehnen. Verglichen damit ist die Quadratur des Kreises ein Kinderspiel, und das wissen die Herren ganz genau. Es geht ihnen einfach darum, den Schwarzen Peter wieder dem Westen zurückzugeben, der ihn seinerseits an den Sicherheitsrat, sprich Russland und China weiterreicht.

Bei dieser Gelegenheit zeigt sich dann auch, was von den "revolutionären" Regimen Ägyptens und Tunesiens zu halten ist: nämlich dass sie alles andere als revolutionär sind. An sich sind es ja gerade diese beiden Länder, die noch am ehesten ein Interventionsrecht geltend machen könnten, und zwar unter Hinweis auf den notwendigen Schutz ihrer Staatsbürger in Libyen und auf die sie überfordernde Flüchtlingswelle aus dem Nachbarland.

Nun stellt sich aber heraus, dass in Wahrheit in beiden Ländern die alten Regime trotz Abdankung der jeweiligen Galionsfigur die Macht immer noch in Händen halten. Was für uns wie eine Revolution aussieht, ist der Versuch der alten Macht, mit den diversen oppositionellen Gruppen zu einem neuen Arrangement zu gelangen. Ein Interesse an einem Sturz Gaddafis haben sie offenbar nicht.

Ein solches Interesse scheinen aber auch ihre Völker nicht zu haben, deren revolutionärer Elan sich auf das je eigene Land beschränkt. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass sich Massen von freiwilligen Kämpfern nach Libyen aufmachen würden, so wie sie in den achtziger Jahren nach Afghanistan gegangen sind. Mir ist auch nicht bekannt, dass von Ägypten aus Waffenlieferungen über die Grenze zu den libyschen Revolutionären gelangen würden - was umso erstaunlicher ist, als eben solche Waffenlieferungen über die deutlich schärfer bewachte Grenze zum Gazastreifen offenbar kein Problem darstellen.

(Nebenbei gesagt ist diese Zurückhaltung ein starkes Indiz dafür, dass Islamisten beim libyschen Aufstand keine prominente Rolle spielen; in dieselbe Richtung deutet die Tatsache, dass die islamistisch regierte Türkei in Gestalt ihres Ministerpräsidenten, des weltweit verehrten Trägers des Gaddafi-Preises für Menschenrechte, eine Intervention der NATO zugunsten der Aufständischen strikt ablehnt.)

Wir lernen daraus erstens, dass die innermuslimische Solidarität nur dann und nur so weit mobilisierbar ist, wie sie sich gegen die "Ungläubigen" richtet; in jedem anderen Zusammenhang ist der eigene Stamm das Mass aller Dinge, und werden schon die Angelegenheiten des Nachbarlandes mit Indifferenz behandelt; zweitens, dass es so etwas wie eine "arabische Demokratiebewegung" nicht gibt, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass Demokratie als abstrakter Wert aufgefasst würde. Was es gibt, sind Volksbewegungen, bestehend aus Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen den jeweils eigenen Diktator loswerden wollen, ohne deshalb zu westlichen Liberalen zu mutieren. Das ist kein Vorwurf gegen diese Völker, wohl aber einer gegen eine globalistische Propaganda, die sie für sich vereinnahmen will.

Die Einzigen, die in den letzten Tagen und Wochen eine respektable Figur gemacht haben, sind die
Aufständischen selbst, die deswegen jetzt auf verlorenem Posten stehen. Niemand wird ihnen helfen, weil niemand ein Interesse daran hat.

Quelle: http://korrektheiten.com/2011/03/15/die-libysche-tragoedie/
ePost: mkhberlin(A)hotmail.com

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Libyen:
Immer mehr Gräueltaten der "demokratischen" Rebellen.

17/04/2011

Zeugen berichten von Gräueltaten der Rebellen. Aus Rache hinterlassen sie eine grausame Spur der Vernichtung. Wer sich ihnen nicht anschliessen will, wird ermordet. Zusätzlich bombardiert die Nato die ohnehin gequälte Zivilbevölkerung. Auf den Dächern verschiedener Orte haben sich Scharfschützen der Aufständischen postiert und schiessen auf alles was sich bewegt.

Videos über mit Messern geköpfte Soldaten Gaddafis machen die Runde. Tote Gaddafi-Soldaten werden auf die Strassen geworfen, geschändet und angezündet. Die Rebellen verschleppen Gaddafi-Treue an unbekannte Orte und sollen dort Massenexekutionen durchführen und die Opfer anschliessend in Massengräbern verscharren. Insgesamt soll eine Liste von 8000 Personen, die zu Anhängern Gaddafis gehören, "abgearbeitet" werden.

Die grausamen Berichte decken sich mit Angaben von Zeugen aus Städten, in denen die Rebellen-Truppen bisher gewütet haben. Die Häuser werden durchsucht, Regierungstreue verschleppt und an unbekannten Orten misshandelt und getötet. Gestern sollen Rebellen Streumunition auf Wohngebiete Misrata abgeschossen haben. Später behaupteten sie, Gaddafis Truppen seien dafür verantwortlich. Die Munition, von der Fragmente gefunden wurden, wiesen als Herkunftsland das Nato-Mitglied Spanien aus.

Jeder Ort wird von den Rebellen nach "Feinden der Revolution" durchsucht. Bürger die sich ihnen nicht anschliessen wollen, sollen die "revolutionäre Gerechtigkeit" zu spüren bekommen. "Wir wissen, wo sie sind, und wir werden sie finden und töten", so ein Sprecher der Aufständischen.

Quelle: powermax(A)gmx.com

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Überlegungen zu Libyen und Gaddafi.

Von Beatrix Ullrich

Dass die Aufstände in Libyen eine andere Qualität haben als die in den Nachbarländern, ist nicht nur Michael Winkler, sondern auch so manchem Journalisten aufgefallen. Da findet keine "Internetrevolution" statt, da läuft ein anderer Film, hinter dem aber durchaus dieselben geopolitischen Puppenspieler ihre Fäden ziehen.

Was wird denn durch die Aufstände in Libyen bewirkt?

In Libyen haben sich vor Kriegsbeginn zahlreiche Gastarbeiter aufgehalten.

Schätzungen zufolge belief sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten auf 1,7 Millionen, das wäre ein Viertel der Bevölkerung Libyens, davon ca. 1 Million aus dem Nachbarland Ägypten. Ebenfalls stark vertreten sind die Chinesen.

"Nach Ägypten und Bangladesch hatten China, die Philippinen und Tunesien jeweils 30.000 Arbeiter nach Libyen entsandt. Die Türkei stellte 25.000 Arbeiter. Es folgten Thailand (23.000), Indien (18.000) und die Ukraine (3000).

Die Ukraine war mit medizinischem Personal vertreten." (1) Die Chinesen sind in Libyen vor allem in der Bau- und Ölindustrie tätig.

Ja, wo bleiben denn da die Interessen der USA? Und nun hauen die Gastarbeiter ab, was zu starken Verwerfungen in der Wirtschaft Libyens führen dürfte.

Ein ganz wichtiger Punkt ist die Unterstützung Gaddafis bei der Verhinderung von afrikanischen Flüchtlingsströmen nach Europa.  Die EU hat im Oktober 2010 ein Abkommen mit Libyen geschlossen, welches EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström als "Meilenstein im Kampf gegen illegale Einwanderung" bezeichnete. Über 50 Millionen Euro hat Malmström Libyen für diese Dienste in Aussicht gestellt. Auf dem EU-Afrika-Gipfel am 29.11.2010 in Tripolis forderte Gaddafi jedoch 5 Milliarden. "In seiner Eröffnungsrede sagte Gaddafi am Montag, Libyen werde seine Bemühungen sofort einstellen, wenn es nicht technische und finanzielle Hilfe der EU erhalte. Dann werde der
'christliche, weisse' Kontinent 'schwarz' werden." (2)

Die völkische Zersetzung des "weissen Europas" ist ein Anliegen des US-Schattenregimes, denn in der Neuen Weltordnung ist kein Platz für ethnisch reine Völker.

Weiters forderte Gaddafi "ein Verbot der beiden Organisationen (IWF und Weltbank). Zudem forderte er einen ständigen Sitz für Afrika im UN-Sicherheitsrat. (Wohlgemerkt für Afrika, nicht für Libyen - KHH.) Andernfalls würden die Afrikaner die Resolutionen der Vereinten Nationen nicht mehr befolgen."

In der auf Betreiben des französischen Präsidenten Sarkozy gegründeten Union für das Mittelmeer hat Libyen nur einen Beobachterstatus und blieb auch dem Gipfeltreffen zur Gründung der Union in Paris im Juli 2008 fern.  Möglicherweise wurde er den Eine-Weltlern ein bisschen zu aufmüpfig.

Prof. Michel Chossudovsky, Verfasser des Buches "Global brutal - der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg" schrieb am 9.03.2011 für Kopp-News:

"Die USA und die NATO unterstützen einen bewaffneten Aufstand im Osten Libyens in der Absicht, ein 'Eingreifen aus humanitären Gründen' zu rechtfertigen. - Hier geht es nicht um eine gewaltfreie Protestbewegung wie in Ägypten oder Tunesien. Die Lage in Libyen ist grundsätzlich anders geartet. Der bewaffnete Aufstand im Osten Libyens wird direkt von ausländischen Mächten unterstützt.  Dabei ist von Bedeutung, dass die Aufständischen in Bengasi sofort die rot-schwarz-grüne Flagge mit dem Halbmond und dem Stern hissten - die Flagge der Monarchie unter König Idris, die die Herrschaft der früheren Kolonialmächte symbolisiert.

"Militärberater und Sondereinheiten der USA und der NATO befinden sich bereits vor Ort. Die Operation sollte eigentlich mit den Protestbewegungen in den benachbarten arabischen Staaten zusammenfallen. Der Öffentlichkeit sollte glauben gemacht werden, die Proteste hätten spontan von Tunesien und Ägypten auf Libyen übergegriffen....

"Die weiterreichenden strategischen Ziele, die der vorgeschlagenen Invasion zugrunde liegen, finden in der Berichterstattung der Medien keine Erwähnung. Nach den Vorgaben einer doppelzüngigen Medienkampagne, in deren Verlauf Nachrichten und Meldungen ohne Bezug auf die realen Ereignisse vor Ort gefälscht werden, ist ein Grossteil der internationalen 'veröffentlichten Meinung' auf eine unbedingte Unterstützung einer militärischen Einmischung aus humanitären Erwägungen eingeschwenkt."

Während die meisten Medien sich über den bösen Diktator auslassen und jede noch so einseitige Aussage seiner Gegner als "Fakt" abdrucken, gibt es einige Berichte darüber, dass es den Libyern eigentlich ganz gut ging - bisher.

Hier ein Auszug aus einem Deutschlandfunk-Interview vom 23.2. mit GEO-Redakteurin Riedle, die gerade aus Libyen zurückkam.(3) Sie spricht über "Zuckerbrot und Peitsche" bei Gaddafi:

"Zur Peitsche sozusagen habe ich gerade schon was gesagt.  Die Peitsche war dieser unglaubliche Repressionsapparat mit diesen Spitzeln, mit dieser unglaublichen Spitzeldichte und mit drakonischen Strafen für alle, die irgendwie ausgeschert sind. Zuckerbrot gab es natürlich aber auch, und das Zuckerbrot, das bestand darin, dass die Menschen sehr viele, vergleichsweise viele Vergünstigungen gekriegt haben. Ich will es mal so beschreiben: In den Nachbarländern, Tunesien und Ägypten etwa, herrschte ja eine extreme Armut teilweise. So was gibt es in Libyen oder gab es bisher nicht. Es gab keine Bettler auf Libyens Strassen. Es gibt niemand, der nicht wirklich durchkommen würde. Es gibt Leute, die sich natürlich am Existenzminimum bewegen,.... Supermärkte gibt es inzwischen.  Gut besuchte Restaurants gibt es auch.  Das ist relativ neu.  Das kann sich aber Keiner leisten, der nicht irgendwie in einer internationalen Firma arbeitet.  Ich möchte vielleicht aber lieber noch mal dazu was sagen, was jetzt für die Allgemeinbevölkerung die Zuwendungen bedeuten.... Das sind vor allem günstige Häuser, günstige Grundnahrungsmittel, günstiges Benzin und Staatsjobs, die Keiner braucht und wo man auch nicht unbedingt arbeiten muss, aber wo man sozusagen einen Minimumlohn dafür kriegt."

Selbst die verlogene Weltnetz-Enzyklopädie Wikipedia berichtet über Libyens Sozialwesen:

"Libyen hat eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der Einwohner umfasst die kostenlose medizinische Versorgung, sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Allgemeine Schulpflicht bei kostenlosem Unterricht besteht für Sechs- bis Fünfzehnjährige.  Die Analphabetenrate liegt trotzdem bei Frauen noch bei 29 % und bei Männern bei 8 %. Universitäten gibt es in Tripolis, Bengasi und Sabha."

Es gibt noch einige merkwürdige Berichte über Gaddafi, deren Einordnung in das derzeitige Gesamtbild schwerfallt. Einer, unter dem Titel "Zuflucht in Israel - Gaddafi und die Möglichkeit der Alijah" stammt von der Nachrichtenseite www.israelheute.com.

"Der israelische TV-Sender "Channel 2" hatte im vergangenen Jahr zwei israelische Frauen interviewt, die behaupten, entfernte Verwandte von Gaddafi zu sein. Die ältere der beiden, Guita Brown, sagte, sie sei seine Cousine zweiten Grades (die Grossmutter von Guita Brown war angeblich die Schwester von Gaddafis Grossmutter). Die Jüngere der Frauen, Rahel Saada, ist die Enkelin Guitas. Gaddafis Grossmutter soll Jüdin gewesen sein und war auch mit einem Juden verheiratet, erzählten die Frauen im Interview.  Ihr Ehemann behandelte sie jedoch schlecht, woraufhin Gaddafis Grossmutter ihren Mann verliess und einen muslimischen Scheich heiratete. Deren Kind war demzufolge die Mutter von Muammar Gaddafi.  Obwohl Gaddafis Grossmutter zum Islam übertrat, als sie ihren muslimischen Mann heiratete, gilt sie gemäss jüdischem Gesetz ethnisch noch immer als Jüdin. "Also heisst das", staunte der Reporter, der das Interview führte, "dass Gaddafi nicht nur jüdische Verwandte hat, sondern jüdisch ist!"

Ein anderer Bericht kommt von der Seite www.polskaweb.eu, der behauptet:

"Der libysche Staatschef Muammar al Gaddafi vereinigt in sich beide Volksstämme (Anm.: Gemeint sind Aschkenasen/Khasaren und Sepharden), denn sein Vater war russischer Jude adliger Abstammung (mit falschem Namen im französischem Pass) und seine Mutter libysche Jüdin aus der Monarchen-Dynastie Idris I. Man hatte sich in Grossbritannien verkuppeln lassen, wo später auch Produkt Muammar zum "Revolutionsführer" durch den britischen Geheimdienst ausgebildet werden sollte. Gaddafi ist also nach jüdischem Glauben Volljude, wie schon u.a. seine Revolutionärskollegen Fidel Castro, Hugo Chavez, die Ajatollah-Bande, Irans Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad und ein weiteres Dutzend derartiger Gestalten aus Osteuropa. Obwohl er also wohlweislich zum jüdischen Volk gehört, wettert Gaddafi seit eh und je gegen die 'mörderischen Zionisten' in Washington, Jerusalem und anderswo."

Wenn man diese Gedanken zum Thema "Juden unter falscher Flagge" konsequent weiter verfolgt, so möchte manch Einer resignieren ob des bereits erreichten Zustands. Polskaweb verbreitet ohnehin den Eindruck, dass sich die in den angeblich gefälschten "Protokollen" beschriebene "Weltherrschaft der Juden" bereits verwirklicht hat.  So schrieben sie im Zusammenhang mit dem Absturz der polnischen Maschine 2010 mit dem Präsidenten an Bord:

"Hinter dem Coup stecken also globale Interessen einer weltweit agierenden Mafia, die nach Überzeugung von 'Polskaweb' aus einigen Hunderttausend Kryptojuden besteht, die auch hinter betrügerischen Impfaktionen, Bankbetrügereien, Staatsbankrotten und zahllosen anderen volksschädlichen Aktionen zu vermuten sind. Wir schätzen dass es weltweit über 300 Millionen Juden gibt, die meisten hiervon in Europa."

Sollte die weltweite Politik nur ein Schauspiel sein, ausgeführt von Schauspielern gleicher Abstammung/Religion, die über alle Länder verteilt als angebliche Vertreter jeweiliger nationaler Interessen auftreten? Ja, wenn das wirklich so sein sollte, dann hat dies so weit reichende Auswirkungen auf die Betrachtung aller politischen Ereignisse der letzten 100 Jahre, dass der Rahmen dieses Artikels zu klein ist, um darauf weiter einzugehen.

Allerdings können die Betreiber von "Polskaweb" auch Teil eines Spieles sein, in welchem versucht wird, die Macht gewisser Kreise als erheblich grösser darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist! Dies soll dann bei den Lesern ein Ohnmachtgefühl erzeugen, das davon abhalten soll, sich mit der eigenen Gestaltung der Wirklichkeit zu befassen.

Jedenfalls möchten wir unsere Leser auffordern, ALLE Nachrichten sehr kritisch zu begutachten - auch die Artikel in diesem Heft, die sich mit globalen Ereignissen befassen und deren Autoren vor der Verarbeitung von Falschmeldungen auch nicht gefeit sind! Mit dem Heft "Der freie Mensch" sollen ja ohnehin keine geistigen Fertiggerichte ausgeteilt werden, sondern es soll vor allem das "politische Denken" vermittelt und geschult werden, das Denken von der Ebene aus, auf der Politik geplant wird, bevor wir die Folgen zu spüren bekommen.

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