Thema:  Bubenbeschneidung

Quelle:  Seite3.ch

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Warum schneiden gewisse Völker und Religionen ihren Jungs die Vorhaut ab?

Was ist der wahre Grund hinter dem Verstümmelungs- Ritual?  Wäre die Welt sogar eine Bessere, wenn es keine Buben-Beschneidungen gäbe? Tatsache ist, dass zur Zeit vor Allem jene Länder in kriegerische Aktivitäten verwickelt sind, in de-nen die Beschneidung von Männern üblich ist.   Zufall ?

Als Rüde trage ich ja immer das Damoklesschwert der Kastration über mir.  Noch ist Herrchen und Frauchen gnädig und lässt mich so sein, wie die Natur es vorgesehen hat.  Zwar werden bei der Beschneidung der Buben nicht die Eier abgeschnitten, aber mit der Entfernung der Vorhaut wird ihre Sexualkraft doch sehr beeinträchtigt, weil sich auf der sonst geschützten und darum hochemp-findlichen männlichen Eichel eine Hornhaut bildet, die das Gefühlsempfinden des Penis stark redu-ziert.  Ausserdem ist das Onanieren nicht mehr auf herkömmlichem Weg möglich, sondern nur noch mit Hilfsmittel wie Gleitcreme oder Vaseline.

Was also ist der Grund für diese Verstümmelung?

Die Antwort der meisten beschnittenen Männer ist „Hygiene“.  Doch das würde ja auch das Besch-neiden von Frauen legitimieren.  Ausserdem reibt sich die freigelegte Eichel permanent an der viel-leicht nicht sehr sauberen Unterhose, was ich selbst als Hund nicht sehr hygienisch finde. Ausser-dem sollte es für beschnittene wie unbeschnittene Männer inzwischen normal sein, täglich zu du-schen.

Beschneidungen wurden im Mittelalter vor allem durchgeführt, um den „Geist und Körper zu erwei-chen“, damit keine Lust mehr entstehen sollte.  Für Buben und Mädchen wurde die Beschneidung angewandt, um sie zu keuschem Leben zu erziehen und Onanieren und Masturbation zu verhin-dern.

Warum schreiben ausgerechnet Religionen wie das Judentum oder der Islam die Beschneidung der Jungen vor?  Immerhin ist die Beschneidung eines Neugeborenen Kindes ja besonders bei got-tesfürchtigen Menschen absurd: „Oh Herr, du bist eigentlich perfekt, ausser das Zipfelchen Vorhaut, das muss weg.  Du verstehst schon, ist ja dein Wille.“

Hat sich noch kein Rabbi oder sonst ein Obermufti Gedanken darüber gemacht, dass Gott auch nach Tausenden von Jahren Beschneidungs-Tradition immer noch findet, dass Buben unbesch-nitten zur Welt kommen sollten?  Irgendwie kann es also nicht ganz Gottes Wille sein.

Ach, Religionen und Logik stehen manchmal soweit auseinander, dass dazwischen Platz bleibt für ganz viel WHO-Propaganda.  So legt die WHO Studie um Studie vor, die angeblich beweisen will, wie glückvoller und gesünder eine Beschneidung macht.  So heisst es in einer älteren WHO-Studie, dass "nigerianische Männer einen besonders schönen Orgasmus" hätten.  Unbeschnittene Männer sollen sogar Schuld an Gebärmutterhalskrebs sein, behauptet dagegen eine neuere „Stu-die“.   Alles unbewiesener Quatsch und reine Propaganda.  Propaganda für was?

Jetzt halten Sie sich fest:  Wer sich mal die aktuelle Weltkarte der „Agency for Healthcare Re-search and Quality“ anschaut, auf der die Länder eingezeichnet sind, wo die Mehrheit der Männer beschnitten sind, wird erkennen, dass diese Karte deckungsgleich mit jenen Ländern ist, die in Kriege involviert sind.

In Amerika werden 56 Prozent der Buben-Babys beschnitten aus der Geburten-Klinik entlassen, später steigt die Zahl der Beschneidungen auf über 70 Prozent.  Das ist nahezu identisch mit der Beschneidungszahl aus dem mittleren Osten und Afrika.  Ist es wirklich nur Zufall oder werden aus beschnittenen Buben bessere Soldaten?

Dass es eine Beziehung zwischen sozialem Verhalten und Sexualität gibt, wird kaum ein Psycholo-ge bestreiten.  Demzufolge könnte also auch möglich sein, dass die Entsensibilisierung der Eichel vielleicht zu einem anderen sozialen Verhalten führen könnte?

Vor allem bei den Moslems ist die Beschneidung ja ziemlich demütigend.  So wird auf der arabisch-en Halbinsel die Beschneidung heute noch bis zum Alter von 13 Jahren durchgeführt.  Oft ist dieses Ereignis ein grosses Familienfest.  Für einen 10-jährigen Jungen mit Schamgefühl bestimmt kein Grund zum Feiern, wenn er inmitten seiner Verwandtschaft (auch Frauen) seinen Pimmel zeigen muss, an dem grad ein Stück weggeschnippelt wird, worauf einem der Schwanz über Wochen weh tut.  Ich bin nur ein Hund und kein Psychiater, aber vielleicht ist ja so eine Beschneidung ein trauma-tisches Erlebnis für einen Jungen auf dem Sprung in die Pubertät, so vor versammelter Frauen-schaft.  Auf jeden Fall würde es erklären, warum auf der arabischen Halbinsel der männliche Drang so gross ist, Frauen zu unterdrücken und zu diskriminieren.   Am gesunden Menschenverstand kann es ja nicht liegen.  Also liegt die Wurzel des Übels nicht da oben, sondern vielleicht da unten.

*Snoopy ist der Seite3.ch-Redaktionshund und darf hier jeden Sonntag seine Meinung schreiben. Wir lassen ihn schreiben, so wie Ringier auch Frank A. Meyer schreiben lässt.  Aus Gnade?

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