Ein sehr sinnvolles Weihnachtsgeschenk:
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Selbstversorgung aus dem Garten: Baue dir deine ganz private Arche Noah - oder schenke sie deinen Freunden ! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Quelle: Redaktion Kopp.online 16.12.2011 Wir leben in einer Zeit der grossen Krisen. Die Weltwirtschaft ist am Boden, das Vertrau-en in die Finanzwelt ist erschüttert, die Ersparnisse sind nicht mehr sicher, der Arbeits-markt verschlechtert sich zusehends. Die Polizei befürchtet in deutschen Städten Un-ruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände. Politiker agieren immer hilfloser angesichts der zunehmenden Probleme. Immer mehr Menschen hegen Zukunfts- und Existenz-ängste. Nehmen Sie die Sache in Ihre eigenen Hände: Versorgen Sie sich selbst, ma-chen Sie sich unabhängig, leben Sie autark ! > Fortsetzung und Bestellung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "Handeln statt Jammern" und "Der Kluge baut vor" sind so Sprüche, welche nun aktuell werden, wenn die Versorgung an Lebensmitteln problematisch werden oder gar gebiets-weise ausfallen könnte. Ich selbst habe ja noch den Garten von Sylvia vor dem Haus. Da habe ich auch vor im kommenden Jahr wieder Kartoffeln, Gemüse und Salate zu pflanzen und säen. Wenn Du keinen eigenen Garten hast, so vielleicht doch einen Balkon -- oder du schliesst dich Freunden an, welche über geeignete Pflanzflächen verfügen. Ich mag mich noch gut erinnern an die Kriegszeit 1939, als der Vater anfing die Hälfte des schö-nen Rasens umzustechen und die Mutter allerlei Gemüse und Salate und Küchenkräuter an-pflanzte. Natürlich mussten wir dann gelegentlich auch jäten, durften aber dabei mal ein Ra-dieschen ausziehen und verzehren. Wir hatten auch einen Quittenbaum, einen Pfirsichbaum und einen "Pflutschgenbaum" -- eine Sorten zwischen Pflaumen und Zwetschgen. Da haben wir uns Kinder natürlich auch ungefragt versorgt mit diesen feinen, süssen Früchten, sobald sie reif wurden. Wir hatten auch ein Kaninchen, welches im ganzen Garten herum hüpfen durfte und im Winter im Keller ein Loch unter die Waschküche grub um sich zu verstecken. Doch brachten wir es nicht über uns, dieses zu töten und zu schlachten. Wir verschenkten es nach zwei Jahren, weil wir es nicht mehr halten konnten und überliessen dann Anderen was sie mit dem Tier machen wollen. Von den Quitten machte Mutter ( natürlich mit Rohzucker ) feine Konfitüre, Kompott und Klöss-chen, die uns besonders gut schmeckten. Fleisch gab es nur wenn der Onkel zu Besuch kam und Fleisch mitbrachte. Einzig Blut- und Leberwürste gab es gelegentlich, wenn der Metzger gerade eine Aktion machte und die Würste für uns erschwinglich waren. Wir sind so vorwiegend vegetarisch aufgewachsen. Die Rationierungsmarken für Fleisch und Schokolade tauschten wir jeweils um gegen Marken für Hülsenfrüchte, Getreide, Teigwaren, damit wir genug zu Essen hatten auch für unseren wöchentlichen Gast, ein ausserordentlich lieber ungarischer JUDE, den wir sehr liebten und verehrten. Von ihm lernten wir auch fliessend Schriftdeutsch zu verstehen. An diese Zeiten denke ich gerne zurück, obwohl wir natürlich auch oft Angst hatten, wenn die Bomber nachts über unsere Stadt Zürich hinweg dröhnten, unsere Eltern in der verdunkelten Stadt an einer Versammlung waren und wir vier Kinder allein zuhause im Bett. Thyl St. <<<<<< O >>>>>> |
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*Letzte Bearbeitung dieser Seite am 20.12.2011