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"So viele Mädchen und Frauen sind beschnitten" Aus dem Nordirak berichtet WIELAND SCHNEIDER (Die Presse) 16.06.2006 Die Hilfsorganisation "Wadi" kämpft für Frauenrechte im Nordirak. Die Stimme des Muezzins durchbricht die Stille. Doch diesmal ruft er nicht zum Gebet. "Alle Frauen sollen sich bei der Schule versammeln", tönt es aus den Lautsprechern der Moschee. Minuten vergehen. Dann tauchen zwischen den niedrigen Lehmhäusern die ersten Gestalten auf - eingehüllt in lange bunte Gewänder, die Köpfe mit weissen oder schwarzen Tüchern bedeckt. In der Hitze der Mittagssonne marschieren die Frauen langsam auf die Schule des nordirakischen Dorfes Awaqut zu. Der kleine Ort nahe der Stadt Kifri ist einer der letzten Aussenposten der irakischen Kurdengebiete. Die meisten Nachbardörfer sind bereits arabisch. Hier beginnt die Zone, in denen sunnitische Rebellen ihr Unwesen treiben. Fernab davon, in den kurdischen Machtzentren Suleimania und Arbil, interessiert man sich kaum für Awaqut. Die Dorfstrassen sind ungeteert. Einzig das Schulgebäude ist in gutem Zustand. Langsam füllt sich die Klasse. Dutzende Frauen quetschen sich in die Bänke. Vor der Schule haben sich einige Männer versammelt, werfen neugierige Blicke auf den Eingang des Gebäudes. Doch sie haben heute keinen Zutritt. Denn heute sollen die Frauen unter sich bleiben und ungestört über wichtige Themen sprechen. Als klar wird, wie brisant das Thema ist, wird es laut in der Klasse. "Wir müssen diesen Film nicht sehen", brüllt eine Dorfbewohnerin. "Ach was. Hören wird doch einfach, was sie uns zu sagen haben", entgegnet eine andere. Der Film, den die Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisation "Wadi" vorführen, berührt ein Tabu: Genitalverstümmelung an Mädchen. "Es ist erschreckend, wie viele Frauen hier in den Dörfern beschnitten sind", berichtet Hero Nejib Samin, medizinische Assistentin der mobilen Teams von "Wadi". Die Teams der Hilfsorganisation suchen auch die entlegensten Orte auf, um den Bewohnerinnen medizinische Unterstützung zu leisten und ihnen in Rechtsfragen beizustehen. "Wir haben zu den Frauen in Awaqut bereits eine sehr enge Beziehung aufgebaut", meint Samin. "Andernfalls hätten wir diesen Film gar nicht zeigen können." In dem "Wadi"-Aufklärungsfilm wird den Frauen erklärt, wie gefährlich Verstümmelung der Genitalien für die Mädchen ist. Auch zwei Mullahs kommen zu Wort, erklären, dass Beschneidung nicht in Einklang mit dem Koran steht. Für die "Wadi"-Mitarbeiterinnen ist wichtig, gerade bei den Frauen Bewusstseinsbildung zu betreiben. Es sei nämlich keineswegs so, dass nur die Väter die Beschneidung der Töchter verlangen. "Es gibt hier keinen grossen Unterschied zwischen einem traditionell denkenden Mann und einer traditionell denkenden Frau", meint Samin. 108 Frauen haben in Awaqut an dem Aufklärungsprogramm von "Wadi" teilgenommen. 78 davon berichteten den Helferinnen, beschnitten zu sein. Erhebungen von "Wadi" zufolge dürfte in den Dörfern der gesamten Region Germian etwa 60 Prozent der Frauen und Mädchen beschnitten sein. Suleimania, Hauptstadt der südlichen Kurdengebiete, liegt nur etwa hundert Kilometer von Awaqut entfernt. Doch es scheint, als läge sie am anderen Ende der Welt. Frauen in engen Jeans und offenem Haar spazieren durch die Strassen. Hier fällt es schwer zu glauben, dass Genitalverstümmelung auch im Nordirak ein Problem sein soll. "Beschneidung? Das gibt es doch nur in Afrika", meint ein kurdischer Beamter. "Zu Beginn wollten die Behörden das Problem nicht wahrhaben", meint Mary Kreutzer von "Wadi"-Österreich. "Das hat sich aber rasch gebessert." An einer Konferenz über Beschnei-dung nahmen in der Kurden-Hauptstadt Arbil bereits Vertreterinnen der grossen Kurdenparteien teil. Und zu dem Thema wurde eine eigene Kommission gebildet.
Für
die Frauen von Awaqut ist Arbil mit seinen Konferenzen und Kommissionen weit
entfernt. Sie sind in ihren Traditionen verhaftet. Diese zu ändern bedarf
intensiver Aufklärung - und viel Zeit. Nr.: 07.405.301; Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31.800
Webtipps:
Mädchenbeschneidung in Mali: www.worldvision.ch/page/index.php?id=119 Mädchenbeschneidung in Tansania: www.worldvision.ch/page/index.php?id=169 In Tansania wird der schreckliche Brauch der Mädchenbeschneidung noch immer durchgeführt. Bei diesem Eingriff werden ganze oder ein Teil der weiblichen Geschlechtsorgane weg geschnitten: Es ist ein schrecklicher Gewaltakt an Mädchen. Nicht selten überleben die vier bis zwölfjährigen Mädchen diese Tortur nicht. Doch selbst wenn sie überleben, bleiben körperliche und seelische Wunden: Infektionen oder Narben begleiten sie ein Leben lang. Die Genitalverstümmelung beeinträchtigt das Sexualleben stark und führt beim Gebären oft zu grossen Komplikationen, manchmal bis zum Tod durch Verblutung. Verwenden Beschneiderinnen unsterile Messer oder Rasierklingen für die verschiedenen „Operationen“, infizieren sich manche Mädchen bei der Beschneidung mit HIV/AIDS. Häufig wird die Beschneidung zum Anlass genommen, junge Mädchen zu verheiraten. In einigen Volksgruppen können Frauen erst mit der Beschneidung heiraten. Eine Heirat mit elf oder zwölf Jahren ist daher keine Seltenheit. Mit Beginn der Ehe müssen die Pflichten einer Ehefrau erfüllt werden. Die Mädchen haben somit keine Möglichkeit mehr, die Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Dieses Projekt von World Vision setzt sich für die Mädchen ein. |
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Tübingen, den 02.03.09 Unterstützen Sie uns im Kampf gegen Genitalverstümmelung in Sierra Leone! Am 6. Februar wurden in Sierra Leone vier Journalistinnen von Verfechterinnen der weiblichen Genitalverstümmelung verschleppt. Die Journalistinnen hatten sich im Radio zum internationalen Tag "Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung" geäussert. Manjama Balama Samba, eine der Journalistinnen, wurde gedemütigt, bedroht und gezwungen, nackt durch die Strassen von Kene-ma zu gehen. Protestieren Sie mit uns bei der Regierung von Sierra Leone! Fordern Sie die rasche Aufklärung des Vorfalls! Rufen Sie die Regierung dazu auf, endlich gegen Genitalverstümmelung aktiv zu werden! Nähere Informationen und den Protestbrief finden Sie unter: www.frauenrechte.de/eilaktion-sierra-leone Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüssen Jasmine Olbort Tel. 0049 (0) 7071/ 79
73 - 0 Fax: 0049 (0) 7071/ 79 73 - 22 |
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Quelle: Swissinfo, Donnerstag 21.10.2004 1000 Frauen für den Friedens-Nobelpreis Im kommenden Jahr 2005 sollen 1000 Frauen aus der ganzen Welt ge-meinsam den Friedens-Nobelpreis erhalten. Dieses Ziel hat ein von Frauen lanciertes Projekt aus der Schweiz. Überall auf der Welt setzen sich nämlich Frauen für den Frieden ein und kämpfen anonym gegen Krieg und Ausbeutung. Frauen bauen zerstörte Dörfer wieder auf, lehnen sich gegen Warlords auf oder tragen zum Versöhnungsprozess in Srebrenica bei. Sie kämpfen an der öst-lichen EU-Aussengrenze gegen Frauen- und Kinderhandel, in Italien gegen die Mafia oder in Ostafrika gegen die Beschneidung von Mädchen. "Diese Friedensarbeit muss sichtbar gemacht werden", sagte die sozialdemokratische Berner Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot-Mangold vor den Medien. Mit der christdemokratischen Zür-cher Nationalrätin Rosmarie Zapfl, der Grünen Zürcher Stadträtin Monika Stocker, der frühe-ren Fernsehmoderatorin Eva Mezger und anderen Schweizerinnen lancierte sie 2003 das Pro-jekt. Jetzt biegt es auf der Zielgeraden ein. 1800 Nominationen Bis Ende Juni trafen per Mail, Fax oder Post von überall 1800 Nominationen in der Berner Zen-trale ein. Gemeinsam mit den weltweit 20 Koordinatorinnen wurde nun die Vorselektion been-det. Nominiert wurden 1000 Frauen aus 140 Ländern, die im Kleinen und Versteckten arbeiten. 45% der Nominierten sind Frauen der Basis, die nicht im Fernsehen zu sehen sind oder öffent-lichkeitswirksame Preise erhalten. Weitere 43% arbeiten in nationalen Institutionen und 12% sind in Internationalen Organisa-tionen oder Parlamenten tätig, wie Projektleiterin Rebecca Vermot erklärte. Namen bleiben vorderhand unter Verschluss Die Namen stehen fest, dürfen aber erst im Juni 2005 bekannt gegeben werden. Ende Januar 2005 wird die Nomination beim Nobelpreiskomitee in Oslo eingereicht. Dabei werden gemäss Vermot drei Frauen hervorgehoben, welche die "1000 Frauen für den Friedensnobelpreis" re-präsentieren. Herzstück des Projekts ist das Sichtbarmachen der weiblichen Friedensarbeit. Neben der Nobelpreis-Nomination gehört dazu eine für 2005 in Oslo geplante Ausstellung so-wie die Dokumentation und wissenschaftliche Aufarbeitung der erhaltenen Biografien. |
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Ausland – Dienstag, 25. Oktober 2005 -- Tages-Anzeiger Online Bürgerrechtlerin Parks gestorben
«Ich hatte keine Ahnung, dass sich so viel daraus entwickeln würde», sagte Parks später. «Mir taten die Füsse weh, und ich weiss nicht, warum ich mich geweigert habe aufzustehen. Aber der eigentliche Grund war, dass ich spürte, dass ich ein Recht hatte, wie jeder andere Fahrgast behandelt zu werden.» Gesetz zum Verbot der Rassendiskriminierung Der Bus-Boykott von Montgomery führte schliesslich zum Gesetz von 1964, das jede Diskriminierung der Hautfarbe in öffentlichen Einrichtungen für verboten erklärte. Rosa Parks aber hatte nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis Schwierigkeiten, wieder ins Leben zurückzufinden und einen Arbeitsplatz in Alabama zu finden. In einem Klima der Drohungen und Einschüchterung zog sie 1957 mit ihrem Mann nach Detroit um. Dort war sie bis 1988 als Mitarbeiterin des Abgeordneten John Conyers tätig. Danach engagierte sie sich im Rosa- und Raymond-Parks-Institut für Selbstbestimmung, das 1987 gegründet wurde. 1992 veröffentlichte sie ihre Autobiografie, 1999 wurde sie mit der Goldmedaille des Kongresses geehrt, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA. Rosa Parks wurde am 4. Februar 1913 als Rosa Louise McCauley in Tuskegee, Alabama, geboren. Wegen einer Krankheit musste sie ihr Studium abbrechen. Aber ihr Mann Raymond Parks, den sie 1932 heiratete, ermutigte sie, das High-School-Studium wieder aufzunehmen, das sie 1934 mit einem Diplom abschloss. Unter seinem Einfluss engagierte sie sich auch als Mitglied der führenden Interessenorganisation der Schwarzen, der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP). In Detroit sind eine Strasse und eine Schule nach Rosa Parks benannt, in Montgomery gibt es ein nach ihr benanntes Museum. Bei einer Veranstaltung im Jahr 1988 sagte sie: «Ohne Mut und Inspiration werden die Träume sterben, die Träume von Freiheit und Frieden.» |
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Elektro-Armband soll Spaniens Frauen MADRID - Spanische Männer, die wegen Gewalttaten gegen ihre Ehefrau verurteilt worden sind, müssen künftig zur Überwachung ein elektronisches Armband tragen. Als erste Region stellte Madrid das neue Schutzsystem vor. Demnach sollen die betroffenen Frauen ein Handy-artiges Gerät bekommen, das ihnen signalisiert, wenn ihr Mann sich ihnen in einem Umkreis von 500 Metern nähert. Zugleich wird automatisch die Polizei alarmiert. Der Mann muss ein neonfarbenes Band tragen, das Alarm auslöst, sobald der Träger es abnimmt oder es beschädigt. Die Regierung unter dem Sozialisten José Luis Rodriguez Zapatero hat den Kampf gegen häusliche Gewalt zu einer ihrer Prioritäten erklärt. Seit Beginn des Jahres wurden in Spanien 83 Frauen von männlichen Familienangehörigen getötet; 55 Morde gingen auf das Konto des Ehemannes. Einer Statistik vom Juni zufolge gelten rund 10’000 Frauen als gefährdet. SDA-ATS, 26. Oktober 2004 |
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Nach wie vor höchst aktuell: Hier eine sehr mutige Frau - eine junge Inderin, die sich für die Frauen- und Menschenrechte konsequent und tapfer einsetzt:
SPIEGEL ONLINE - 31. Oktober 2001, 11:28 Essay von Arundhati Roy
Die Uno, inzwischen auf ein unwirksames Kürzel reduziert, wurde nicht einmal ersucht, die Luftangriffe zu genehmigen. (Wie denn Madeleine Albright einst bemerkte, handeln die USA "multilateral, wenn wir können, und unilateral, wenn wir müssen".) Die "Beweise" gegen die Terroristen wurden in der "Koalition" unter Freunden herumgereicht. Nach dem Treffen liess man verlauten, es spiele keine Rolle, ob die "Beweise" vor einem ordentlichen Gericht Bestand hätten oder nicht. Auf diese Weise wurden in einem Augenblick Jahrhunderte der Rechtsprechung fahrlässig zunichte gemacht. Nichts kann einen terroristischen Akt entschuldigen oder rechtfertigen, ganz gleich, ob er von religiösen Fundamentalisten, von Milizen, von Widerstandsbewegungen begangen wird - oder ob er als Vergeltungskrieg einer anerkannten Regierung daherkommt. Die Bombardierung Afghanistans ist keine Rache für New York und Washington. Sie ist nur ein weiterer terroristischer Akt gegen die Menschen auf der Welt. Jede unschuldige Person, die getötet wird, muss hinzugezählt werden, nicht verrechnet mit der entsetzlichen Zahl der in New York und Washington gestorbenen Zivilisten. > Der vollständige, mehrseitige Artikel ist einsehbar im Web: www.heptagon-forum.org
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14. Oktober 2001
Offener Brief
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Priesteramt für eine FrauBERN - Die Christkatholische Kirche hat keine Angst vor Frauen: Nächsten Samstag empfängt die zweite Frau die Weihe zum Priesteramt.Bischof Fritz-René Müller wird in der Kirche St. Pierre in La Chaux-de-Fonds NE Diakonin Anne-Marie Kaufmann-Konrad zum Priesteramt ordinieren. Er übergibt ihr die Zeichen des priesterli-chen Dienstes, und durch Handauflegung durch den Klerus wird sie ins Kollegium der Priester aufgenommen, wie die Kirche mitteilte.Anne-Marie Kaufmann hat ihr Theologiestudium an der Christkatholischen und Evangelischen Theologischen Fakultät der Universität Bern absolviert. Ihre praktische Ausbildung hat sie als Diakonin in den Gemeinden Möhlin AG und Biel absolviert.Nach der Weihe soll sie der Gemeinde La-Chaux-de-Fonds als Pfarrerin zur Wahl vorgeschlagen werden. Anne-Marie Kaufmann-Konrad führt mit ihrem Mann einen Bauernhof und hat drei Kinder.Die Christkatholische Kirche der Schweiz hat durch eine Verfassungsänderung vor sechs Jahren die Weihe von Frauen zu den apostolischen Ämtern ermöglicht. Anne-Marie Kaufmann ist die zweite Frau, die nun diesen Weg beschreitet. Am 20. Februar 2000 hatte die Badener Diakonin Denise Wyss als erste Frau der Schweiz die Priesterweihe empfangen.Innerhalb der Altkatholischen Kirchengemeinschaft der Utrechter Union hat sich die Frauenordina-tion in allen westeuropäischen Kirchen durchgesetzt. Die Tschechische Kirche erteilt Frauen bis jetzt lediglich die Diakonatsweihe.Die Polnische Kirche steht der Ordination von Frauen weiterhin abwartend gegenüber. Die Polish National Catholic Church in Amerika und Kanada hat sich unter anderem aufgrund dieser Frage von der Utrechter Union getrennt.Quelle: 20min; 18. Mai 2005 |
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Der Engel der Zornigen
Ihre Polemiken sorgen für Aufruhr Im zweiseitigen Leitartikel der Weltwoche wird zuerst ihr Auftritt für die Preisverleihung im Ehrensaal der Pariser Sorbonne geschildert, wo sich die unerschrockene Kämpferin nicht etwa für die zuerkannte Ehre bedankte, sondern die Anwesenden bat, gegen den potentiellen Völ-kermord in Afghanistan zu protestieren und sich für die Beendigung der amerikanischen Bombar-dements einzusetzen. Damit hat sie der illustren Gesellschaft promi-nentester Schriftsteller aus aller Welt die Feier gründlich verdorben. Die Unbekümmertheit, Of-fenheit und Gradlinigkeit dieser jungen, mutigen und hübschen Frau ist umwerfend, vor allem für eine Männerwelt mit ihrer "sachlichen" Logik - ganz im Gegensatz zur weiblich-menschlichen Logik einer solchen Frau. Bravo, Arundhati - das tut gut! Es ist ein grosser Trost für Leute wie mich, zu spüren, dass nun unüberhörbar eine weltweite Solidarität zustande kommt, welche eine ge-meinsame Stellungnahme gegen den prokla-mierten Wahnsinn der Dunkelmächte in den USA die Stirn bietet und menschliche Alterna-tiven zu Kriegsterror, Vertreibung, Verfolgung, Unterdrückung, Folter, totaler Überwachung usw. fordert. tst
> der sehr lesenswerte Artikel kann bestellt
werden bei: |
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Top Management Problem: Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute auf ein teures Seminar geschickt. Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen Lösungen zu erarbeiten. Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt, die Höhe einer Fahnenstange zu messen. Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandmass. Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen. Es reicht immer noch nicht. Sie stellen einen Stuhl auf den Tisch, aber immer wieder fällt der Aufbau um. Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des Problems. Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an. Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde, nimmt das Bandmass, misst die Stange vom einem Ende zum anderen, schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmass einem der Männer in die Hand. Dann geht sie weiter. Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: «Das war wieder typisch Frau! Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie misst die Länge! Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den Vorstand." |
Die ganze Wahrheit über die MännerWolltest du schon immer wissen, warum Männer sich beim Einkaufsbummel langwei-len. Oder warum sie nicht über ihre Gefühle sprechen können. Und warum aus den nich-tigsten Anlässen ein handfester Ehekrach entstehen kann? Fragen über Fragen - da hilft nur Eines: Frauen müssen über Männer aufgeklärt werden. Allan und Barbara Pease erklären humorvoll und doch wissenschaftlich fundiert die gigantischen Auswirkungen des kleinen Unterschiedes und helfen dir so, den Ande-ren besser zu verstehen. Endlich einmal etwas zum Lachen - und Schmunzeln. Natürlich dürfen auch Männer in dieses intelligente Schmunzelbüchlein hinein schauen. Da können sich beide Geschlechter amüsieren und einiges dazu lernen. Taschenbuch 125 Seiten, Econ Ullstein List Verlag München, ISBN 3-54836354-7 |
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Die Gehirnregionen des Mannes (nach Allan und Barbara Pease): |
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Hier etwas zum Schmunzeln: "Ein verheiratetes Ehepaar kam zur Geburt ins Krankenhaus. Bei ihrer Ankunft teilte ihnen der Arzt mit, dass er eine neue Maschine erfunden hat, die einen Teil der Wehenschmerzen auf den Vater übertragen könne. Er fragte das Paar, ob sie es aus-probieren wollen. Beide waren sehr begeistert darüber. Der Arzt setzte die Skala der Schmerzübertragung auf 10% für Anfänger. Er erklärte, dass selbst diese 10% mehr Schmerzen erzeugen würden, als der Vater je erfahren hatte. Aber als die Wehen einsetzten, fühlte sich der Ehemann ausgezeichnet und bat den Arzt noch eine Skala höher zu gehen. Daraufhin setzte der Arzt die Skala auf 20%. Dem Ehemann ging es weiterhin sehr gut. Der Arzt prüfte den Blutdruck des Mannes und war erstaunt, wie gut es ihm ging. Daraufhin be-schlossen sie auf 50 % zu gehen. Der Ehemann fühlte sich gut. Da es seiner Frau beträchtlich zu helfen schien, ermutigte er den Arzt, alle Schmerzen auf ihn zu übertragen. Die Frau brachte ein gesundes Baby ohne Schmerzen auf die Welt. Sie und ihr Mann waren begeistert." (Als sie nach Hause kamen, lag der Postbote tot auf der Veranda....) Duschen zu zweitMelbourne. - Angesichts der Dürre in Australien hat Umweltministerin Sherryl Garbutt aus dem Bundesstaat Victoria ungewöhnliche Wassersparmassnahmen vorgeschlagen: Gemeinsames Duschen. «Ich rufe die Victorier auf, sich die Du-sche zu teilen», sagte sie.
Und
wer nicht in Zweisamkeit lebt, dem empfahl sie, zu dem Zweck «einen
sympathischen Freund zu finden». |
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Frau am Steuer – ungeheuer! Mein Kollege erzählte mir soeben folgendes: "Heute Morgen war ich auf der A7 unterwegs. Links von mir fuhr eine Frau einen brandneuen BMW mit über 130 Km/h, ihr Gesicht ganz nah am Spiegel, und pinselte ihre Augenlider. Einen Moment sah ich weg.... Als ich wieder hinsah, war sie schon halb in meiner Spur, noch immer mit dem Make-up beschäftigt. Obwohl ich ein sehr männlicher Kerl bin, erschrak ich so, dass mir mein Elektrorasierer aus der Hand flog und mein Sandwich aus der anderen Hand schlug. Beim Versuch, den Wagen mit den Knien wieder in die Spur zu bringen, fiel mir das Handy vom Ohr direkt in den heissen Kaffee zwischen meinen Beinen. Der schwappte aus dem Becher heraus, verbrannte mir die edelsten Teile, ruinierte mein Handy und unterbrach ein wichtiges Gespräch. Und alles wegen dieser Frau am Steuer...!" aus einer Depesche von Sabine+Michael Hinz (leicht abgeändert von tst) |
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Dann ist es vielleicht sinnvoll, einmal die Webseiten von Wiener Frauen im Internet anzuschauen: www.frauenweb.at Ich bin zwar nur ein Mann, aber ich finde sehr beachtenswert, was diese Frauen machen. Die sind auf dem richtigen Weg: Solidarisieren und verselbständigen! Schade, dass da keine Männer mitmachen dürfen, denn - mancher Mann könnte wohl einiges von diesen Frauen lernen... tst |
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Dr. Friedrich P. Graf: Die ganzheitliche, homöopathisch arbeitende Medizin beachtet seelische und kör-perliche Prozesse in gleicher Weise. Gerade deshalb wird sie vor allem von Frauen sehr geschätzt. Das sanfte Heilen der Homöopathie, das vor allem auf die Selbst-heilungskräfte des Organismus setzt und den "schnellen Griff zur Pille" vermeidet, kommt allen entgegen, die "natürlich" gesund sein oder werden wollen. Dieses Buch eines erfahrenen Arztes vermittelt die zentralen Grundlagen der homöopathisch arbeitenden Medizin und informiert über ihre Möglichkeiten in der Behandlung der häufigsten Gesundheitsstörungen von Frauen. Dr. Friedrich P. Graf, praktischer Arzt und Geburtshelfer, führt seit Jahren eine homöopathisch arbeitende Praxis in Schleswig-Holstein. Alle Themen und Fragestellungen der Gynäkologie, der Schwangerschaft und Kindesentwicklung bilden dabei die Schwerpunkte seiner ärztlichen Tätigkeit. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Ein kompetenter Ratgeber für Frauen, die in allen Lebensphasen "natürlich" gesund sein und sich umfassend wohl fühlen wollen. Meine Meinung: "Ich habe in diesem wertvollen Buch gestöbert, und kann es jeder denkenden Frau als Pflichtlektüre, als Bestandteil der Hausapotheke empfehlen" 288 Seiten, Herder Verlag, ISBN 3-451-22681-2 |
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