Ihr Lieben,
gerade wurde
uns mitgeteilt, dass heute in Berlin der so
genannte „Kindernotgipfel“ stattfindet, zu dem sich Kanzlerin
Merkel mit allen Ministerpräsidenten trifft.
Aufgrund der
neuesten schlimmen Vorfälle in Deutschland, die Kinder betrafen, wird
möglicherweise eine Änderung oder „Anreicherung“ des Grundgesetzes
angestrebt.
Es sollen mehr
Kinderrechte eingebaut werden. Viele befürchten jedoch, dass die
aktuellen Geschehnisse benutzt werden für etwas, was die Behörden schon
lange vorhaben: Die Elternrechte zu schwächen, um dann unter dem
Deckmantel der Kinderrechte mehr Macht über die Kinder ausüben zu
können.
Es wird schon
jetzt nicht selten massiv in die Familien eingegriffen. Statt Familien
unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten zu unterstützen, werden Kinder
sehr schnell aus der Familie heraus genommen. Jugendämter sind zur
unkontrollierbaren Machtinstanz geworden. Der Ruf nach Krippen- und
Kindergartenpflicht sowie Ganztagsschule wird immer lauter. Familien
wird suggeriert, dass sie das brauchen. Deutsche Eltern seien zunehmend
erziehungsunfähig, man müsse eingreifen.
Woher kommt
denn das? In meiner Ausbildung haben wir die verschiedenen
Erziehungsstile verglichen, antiautoritär, demokratisch und autoritär.
Es hieß, dass extrem autoritäre Strukturen, auch im politischen Bereich,
Lethargie und Verantwortungslosigkeit bewirken. Wenn jegliche
Eigenverantwortung aus der Hand genommen, kontrolliert und bestraft
wird, statt den Eltern Mut zu machen und ihnen etwas zuzutrauen, dann
legt man in der Regel die Verantwortung aus der Hand. Es ist ja auch
bequemer, Vorgegebenes anzunehmen, als um Rechte zu kämpfen oder selber
etwas auf die Beine zu stellen. So haben wir nicht mehr viel
Einfluss auf unsere Kinder, und durch den
zunehmenden Nachmittagsunterricht auch kaum Zeit, um ihnen unsere Werte
weiterzugeben und sie zu erziehen. Heutzutage werden die meisten
deutschen Kinder doch die überwiegende Zeit des Tages außerhalb der
Familien von Einrichtungen „erzogen“.
Wenn Ihr auch
der Meinung seid, dass die Elternrechte auf keinen Fall geschwächt
werden dürfen, solltet Ihr heute versuchen, beim ZDF- Hauptstadt- Studio
(Radio) Eure Meinung kundzutun. Mails werden wohl nicht ausreichend
beachtet, anrufen sei besser.
Zentrale:
030/2099-0 ;
Durchwahl zur Studio-Redaktion:
030/2099-1205…von da aus zum „Morgenmagazin“ oder zu der
Redaktion durchstellen lassen, die den „Kindernotgipfel“ begleitet.
Diese Fragen sollten
beantwortet sein:
-
Wer erzieht denn die Kinder? -
Mehr und mehr der Staat, und das ist der Fehler.
-
Woher kommt
die mangelnde Erziehungskompetenz, wenn Kinder die meiste Zeit in
Einrichtungen verbringen?
Zitate aus:
www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/
Doc~E32902B6743024BDF81B55A1246815821~ATpl~Ecommon~Scontent.html
In der Familienpolitik
dreht sich seit Jahrzehnten eine Spirale nach unten:
-
Mit der Kinderzahl steigt das
Armutsrisiko,
-
mit der Armut der Druck auf doppelte
Erwerbstätigkeit,
-
mit der Doppelbelastung die Gefahr der
Vernachlässigung der Kinder,
-
mit der Zahl der „Problemkinder“ der
Wunsch nach öffentlicher Betreuung.
-
So hat die Politik die Probleme
geschaffen, die sie zu lösen vorgibt.
Ingrid
Sehrbrock, die stellvertretende Vorsitzende
der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, hat es gerade
wiederholt:
„Ziel muss in der Tat sein, dass der Besuch von
Krippen, Kindergärten und Ganz-tagsschulen verpflichtend wird. Aber man
kommt nicht in einem Schritt dahin.“
In diesem
Umfeld würde sich auch Margot Honecker wohl fühlen.
Es droht die Verstaatlichung der Kinder
An der
Gerechtigkeitsdebatte über Mindestlöhne und Managergehälter ist
unterdessen vorbeigegangen, dass die wertvollste Leistung, die in dieser
Gesellschaft erbracht wird, die Erziehung von Kindern, immer schlechter
belohnt wird. Aber wozu eine häusliche Leistung belohnen, die man
ohnehin nicht mehr haben möchte?
Die
Kinderrechte im Grundgesetz wären der nächste große Schritt zur
Verstaatlichung der Kinder. Über ihre Einhaltung würden nicht mehr
„zuvörderst die Eltern“, sondern „die staatliche Gemeinschaft“ wachen.
Von einem Recht der Kinder auf ihre Eltern ist nicht die Rede. Die
Folgen solcher Remedur in der
Familienpolitik würden schlimmer sein als die Ursachen, die ihnen als
Vorwand dienten.
Kind regards / Mit freundlichen Grüßen
J
Und im Übrigen bin ich mit dem Grundgesetz der Meinung:
Der
Staat hat kein eigenständiges Erziehungsrecht !
Gudrun & Hubert Busekros
(Tel +49 9131 934760)
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